Deutsche Meisterschaft im Handwerk

Deutsche Meisterschaft im Handwerk

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills ist in Deutschland und Europa einzigartig: In über 130 Gewerken, darunter natürlich dem R+S-Handwerk, messen sich in bis zu vier aufeinander aufbauenden Ebenen die besten Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Ausbildung. Das heißt: Mehr als 3.000 Jugendliche starten deutschlandweit in den Wettbewerb um den Bundestitel in ihrem Gewerk.

Die DMH steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Handwerk und des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk. Dabei werden sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt.

Gestartet wird auf der Innungs- oder Kammerebene – im R+S-Handwerk aufgrund der Note der praktischen Gesellenprüfung. Schon auf der darauffolgenden Landesebene können sich die Siegerinnen und Sieger für ein Weiterbildungsstipendium bewerben, das sie in ihrer Bildungskarriere fördert, etwa bei der Meisterausbildung. Zusätzlich können sich die rund 900 Landessiegerinnen und -sieger in den Bundeswettbewerben messen, die die Fachverbände, darunter auch der BVRS, ausrichten.

Alle wichtigen Infos zur DMH, zur Schlussfeier und natürlich zu den Bundessiegerinnen und -siegern gibt es hier sowie bei den Berufsschulen mit R+S-Fachklassen und bei Ingo Plück vom BVRS (ingo.plueck@rs-fachverband.de).

BVRS-Ausbildungspreis 2026

Eine starke Ausbildung ist das Fundament für die Zukunft des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. Sie vermittelt nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch Werte, Verantwortung und Teamgeist. Wer junge Menschen erfolgreich begleitet, schafft nicht nur Fachkräfte, sondern auch Identifikation mit dem Handwerk – und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung.

Um dieses Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen, verleiht der BVRS im Jahr 2026 erneut seinen Ausbildungspreis. Mit dieser Auszeichnung sollen Ausbildungsbetriebe geehrt werden, die mit besonderem Einsatz, innovativen Ideen und einem klaren Bekenntnis zur Nachwuchsförderung überzeugen.

Der Ausbildungspreis würdigt:

  • eine kontinuierlich hohe Ausbildungsqualität im Betrieb,
  • besondere Maßnahmen zur Förderung und Motivation von Auszubildenden,
  • kreative Lösungen zur Fachkräftegewinnung (z. B. Praktika, Schulkooperationen, digitale Berufsorientierung),
  • ein engagiertes Ausbildungsteam, das junge Menschen individuell unterstützt und begeistert,
  • herausragende Erfolge der Auszubildenden,
  • und ein Betriebsklima, in dem Ausbildung als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird.

Ob kleine inhabergeführte Werkstatt oder mittelständischer Ausbildungsbetrieb – entscheidend ist nicht die Betriebsgröße, sondern das Engagement für junge Menschen.

Gefragt sind kurze Angaben zum Ausbildungskonzept, insbesondere Unterstützungsangebote, kreative Ansätze oder Kooperationen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitgliedsbetriebe des BVRS.

Der ausgezeichnete Betrieb erhält:

  • eine offizielle Urkunde und eine öffentliche Ehrung auf der Leipziger Haupttagung des Bundesverbands im Oktober 2026,
  • eine umfangreiche Berichterstattung in der Fachzeitschrift und auf den Onlinekanälen des Verbands,
  • professionelle Kommunikationsvorlagen für den eigenen Webauftritt, Social Media und die Pressearbeit,
  • und: wertvolle Anerkennung für ein gelebtes Engagement, das oftmals im Betriebsalltag viel zu wenig Sichtbarkeit erhält.

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2026.

Interessierte wenden sich bitte an Ingo Plück (Tel. +49 228 95210-15, ingo.plueck@rs-fachverband.de).

Testbeitrag Mechatroniker