Wie jedes Jahr zur Haupttagung halten Sie, liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des BVRS, unseren Jahresbericht in den Händen. Im vergangenen Jahr haben wir in Bremen ein neues Präsidium gewählt – es ist also der erste Jahresbericht, der unter neuer Führung entstanden ist.
Mit Matthias Klenner, Nina Kowalewski, Peter Huber, Kathrin Schiller und Norman Mester haben die Delegierten einem Team das Vertrauen geschenkt, das vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeitet, mit dem klaren Ziel, den Verband weiterzuentwickeln und fit für die Zukunft zu machen.
Weiterentwicklungen gehen immer mit Veränderungen einher. Davon gab es seit dem Amtsantritt des neuen Präsidiums einige. Seit dem 01. März hat Simon Schmid die Geschäftsführung übernommen. Sein Vorgänger Ingo Plück bleibt dem Verband aber erhalten und widmet sich wieder dem Geschäftsbereich Recht und Berufsbildung. Mit den neuen Mitarbeitern Nico Springer (seit August Referent für Kommunikation und Veranstaltungsmanagement) und Oliver Wolf (seit September Referent für Technik) ist die Geschäftsstelle wieder vollständig besetzt.
Die Verschönerungsarbeiten in der Geschäftsstelle haben sich nach und nach zu einer Sanierung entwickelt Bei genauem Hinschauen gab es an vielen Stellen dringenden Bedarf, den Zustand auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Renovierung hat zwar etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen. Wir haben wieder eine zeitgemäße Geschäftsstelle, in der man gut arbeiten und Gäste empfangen kann. Kommen Sie gerne mal vorbei.
Auch inhaltlich haben wir einige neue Wege beschritten. Der wichtigste Baustein war der Wechsel unserer Kommunikationsagentur. Mit Brandrevier aus Essen haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur unsere Branche und den Bausektor sehr gut kennt, sondern auch unsere Kommunikation auf ein neues Level hebt. Unter dem Leitbegriff Klimavorsorge machen wir die besonderen Stärken unseres Gewerkes der Politik, Verbraucherinnen und Verbrauchern sichtbar. Klimavorsorge beschreibt einen vorausschauenden Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Gebäudebereich. Der Sommer 2026 mit seinen Rekordtemperaturen und langanhaltenden Hitzewellen hat gezeigt, wie wichtig das Thema heute schon ist und in Zukunft werden wird.
Hitzeschutz wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Ein nüchterner Blick auf die Zahlen macht klar, dass außenliegender Sonnenschutz längst kein Komfort-Thema mehr ist. Im Gegenteil. Für viele Menschen kann Hitze zur ernsthaften gesundheitlichen Belastung werden. Gerade bei Gebäuden der öffentlichen Hand wie kommunalen Seniorenheimen, Schulen, Kindergärten oder Krankenhäusern gibt es einen immensen Bedarf an wirkungsvollem Sonnenschutz. Das wollen wir der Politik erklären, damit die Menschen in Deutschland vor dem nächsten heißen Sommer besser geschützt sind.
Neuigkeiten gibt es auch bei der Azubisuche: Die Agentur Vieregg unterstützt uns beim Aufbau eines zeitgemäßen Instagram-Accounts. Der Kanal @rsmechatroniker, der von den Innungen Südbayern, Baden, Niedersachsen/Bremen und dem Fachverband Berlin/Brandenburg gemeinsam mit dem Bundesverband getragen wird, richtet sich gezielt an Jugendliche auf Ausbildungssuche. Dabei wird das Berufsbild des RS-Mechatronikers modern und authentisch vermittelt werden. Kein Jahr nach dem Neustart zählt der Kanal mehr als 750 Follower und veröffentlicht regelmäßig Beiträge und Reels rund um Ausbildung und Arbeitsalltag. Dabei steht nicht die Produktwerbung im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Beruf ausüben.
Nun geht es mit Energie in ein neues Berichtsjahr in dem wir die Weichen stellen wollen für einen modernen Verband, der Lösungen anbietet und sich als Dienstleister für seine Mitglieder, für Verbraucherinnen und Verbraucher und für die Politik versteht.
Dabei setzen wir weiter auf Digitalisierung zum Beispiel mit der Verbands-App, die pünktlich zur Haupttagung in den Startlöchern steht, dem digitalen Berichtheft und unserem KI-Projekt, mit dem wir den Betrieben die Arbeit erleichtern wollen. Und auch in der Satzung wollen wir mehr Digitalisierung und schlankere Prozesse möglich machen.
Ohne unsere vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre ein lebendiger Verband gar nicht möglich. In den Innungen, als Obermeisterinnen und Obermeister, in unseren Ausschüssen und Arbeitskreisen engagieren sich viele Handwerkerinnen und Handwerker. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer übernehmen nach und nach Verantwortung und haben zum Beispiel die Haupttagung in Leipzig organisiert. Nur dank unserer engagierten Mitglieder kann die Geschäftsstelle Bonn die zahlreichen Aufgaben stemmen.
Wir freuen uns über Ihr Vertrauen und sind dankbar für Ihre Ideen, Ihre Kritik und Anregungen, die bei uns immer offene Ohren finden.
Mit herzlichen Grüßen
Matthias Klenner und Simon Schmid
Bonn, im September 2026