Das fachliche Potenzial junger Frauen nutzen – Geschlechtsspezifische Unterschiede kennen!

Das fachliche Potenzial junger Frauen nutzen – Geschlechtsspezifische Unterschiede kennen!

Weniger als ein Viertel der Jugendlichen in einer handwerklichen Ausbildung ist weiblich. In einzelnen Bereichen wie den Bau-, Ausbau- und Holzhandwerken liegt ihr Anteil sogar nur im einstelligen Prozentbereich, und in den Elektro- und Metallhandwerken, auch im R+S-Handwerk, sind lediglich zwei von hundert Auszubildenden weiblich. Auf der anderen Seite belegen zahlreiche Erhebungen, dass junge Frauen hinsichtlich ihrer Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit gegenüber ihren männlichen Altersgenossen in nichts zurückstehen bzw. sogar die Nase vorn haben.

Die Prüfungsergebnisse bei den Gesellenprüfungen sprechen auch bei den Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerinnen für sich!
Die Potenziale junger Frauen werden offensichtlich noch nicht in ausreichendem Maße bei der Nachwuchsgewinnung im Handwerk genutzt. Gerade vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels gewinnt diese Feststellung an Bedeutung. Daher ist es dringend Zeit, zu handeln.

Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) hat eine neue Broschüre zur Verfügung gestellt, die Ausbildungsbetriebe ermutigen soll, das Potenzial junger Frauen zu nutzen. Gleichzeitig enthält sie viele praktische und rechtliche Hinweise für den Ausbildungsalltag. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Wer über die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Auszubildenden und deren Handhabe bei Konflikten im Handwerksbetrieb Genaueres wissen möchte, kann sich eine aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal im Auftrag des Westdeutschen Handwerkskammertags herunterladen: