Zufriedene Gesichter allenthalben nach der diesjährigen 55. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) in Nürnberg. Das umfangreiche Fachprogramm mit zahlreichen interessanten und zukunftsweisenden Vorträgen war von den rund 450 Teilnehmern aus Fachhandwerk und Zulieferindustrie ebenso positiv bewertet worden wie das Rahmenprogramm einschließlich der beiden Abende im traditionsreichen Barfüßerkeller und in der architektonisch eindrucksvollen Mercedes-Niederlassung.
Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Festsaal des Sheraton Carlton Hotels, als BVRS-Präsident Georg Nüssgens die diesjährige Haupttagung eröffnete. In seiner mit viel Beifall bedachten Grundsatzrede zu Beginn der Veranstaltung schlug er einen weiten Bogen von der Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren bis zu den Herausforderungen, mit denen sich das R+S-Handwerk aktuell konfrontiert sieht. Mit allem Nachdruck appellierte Nüssgens: „Investieren Sie. Passen Sie sich den neuen Märkten an, kommen Sie den veränderten Kundenwünschen nach. Beschäftigen Sie sich mit Fenstern, mit der Hausautomation, mit der Wirtschaft 4.0 im Internet. Sichern Sie die Zukunft Ihrer Betriebe und vor allem: Bilden Sie aus!“
Was dann am Freitagnachmittag sowie fast den gesamten Samstag folgte, war ein Fachkongress, der zahlreiche für die Branche wichtige Themen aufgriff und so viel Mehrwert bot für die Teilnehmer der diesjährigen Haupttagung.
Die Palette der Beiträge reichte vom Persönlichkeitstraining mit dem „Praxiscoach“ Sven Bartosch, von Informationen aus dem Bundestag von Karl Holmeier MdB bis zum wissenschaftlich-fundierten Fachwissen rund ums Fenster, vermittelt von Manuel Demel vom ift Rosenheim, zu den harten Fakten zum Klimawandel von Professor Peter Höppe sowie faszinierenden Einblicken in die Internetwelt von morgen durch Professor Holger Jahn. Alle Themen und Referenten stießen durchweg auf großes Interesse bei den Teilnehmern. Das galt auch für die Berichte aus den ehrenamtlichen Ausschüssen des BVRS über die wichtigsten aktuellen Projekte, mit denen sich der Verband auf seinen Arbeitsfeldern aktuell beschäftigt.
Im Rahmen der Haupttagung wurden Karl Holmeier MdB – Mr. Sonnenschutz im Deutschen Bundestag – sowie der verdienstvolle Unternehmer und langjährige ehrenamtliche Verbandsfunktionär Hermann Lucas für ihren besonderen Einsatz für die Belange des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks mit der Verleihung der höchsten Verbandsauszeichnung, der Goldenen Ehrennadel, gewürdigt. In Anerkennung der herausragenden Leistungen bei der Berufsausbildung junger Menschen im R+S-Fachhandwerk wurde Peter Huber mit seiner Firma Jalousien Huber während der Haupttagung der diesjährige BVRS-Ausbildungspreis verliehen.
Bereits am Freitagvormittag fand ebenfalls in Nürnberg die diesjährige Wirtschaftspressekonferenz des BVRS statt. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage des R+S-Handwerks sei – so BVRS-Präsident Georg Nüssgens vor der Presse – in erster Linie dem Engagement, der Kreativität, dem technischen Können und dem Fleiß der Fachbetriebe, ihrer Inhaber und Mitarbeiter zu verdanken.
Die Innung Nordbayern hatte als hervorragende Gastgeberin ein umfangreiches Rahmenprogramm für die Haupttagung 2015 erarbeitet. Ob gemütlich zu Fuß, mit der historischen Bimmelbahn oder auch mit dem Reisebus in die nähere Umgebung: Wer wollte, konnte die Frankenmetropole, ihre Kulturschätze und ihre Geschichte auf vielerlei Art und Weise entdecken.
Auch für die mitreisenden Kinder war in bewährter Form gesorgt: Sie erkundeten bestens betreut den Nürnberger Tiergarten sowie den PLAYMOBIL FunPark.
Und abends trafen sich Tagungsteilnehmer und Ausflugs-Genießer zu zwei geselligen Abenden. Typische fränkische Gastfreundschaft gab es in der Barfüßer Hausbrauerei zu erleben. Spektakulär wurde es dann am Abschlussabend am Samstag: Der gläserne Verkaufsraum der Mercedes-Niederlassung Nürnberg bot die Bühne für einen Festabend der Extraklasse. Eine besondere Überraschung hatte sich die Innung Nordbayern für diesen Abend aufgespart: Vor der Tür erlebten die Gäste der Haupttagung ein Feuerwerk mit toller Choreographie, das für Begeisterungsstürme sorgte.

Der diesjährige, vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) ausgelobte Ausbildungspreis geht an Peter Huber und sein Unternehmen Jalousien Huber in Wasserburg.
Überreicht wurde der Preis von BVRS-Präsident Georg Nüssgens im Rahmen der diesjährigen Haupttagung des Verbandes am 24. Oktober in Nürnberg. In seiner Laudatio betonte Nüssgens insbesondere das für die Betriebsgröße herausragendes Ausbildungsmarketing von Peter Huber.
Seit 15 Jahren werbe dieser auf den Berufsinformationsveranstaltungen von mindestens sechs Schulen im Umkreis. Dabei setze er einen eigens entwickelten Messestand mit Plakaten, Mustern, Miniobjekten, eigenen Broschüren und Filmen ein.
Anerkennenswert sei zudem, dass Peter Huber sich nicht nur um seine eigenen Lehrlinge kümmere, sondern sich im Rahmen seiner Mitarbeit im Vorstand der Innung Südbayern, deren stellvertretender Obermeister er ist, auch für den Berufsnachwuchs allgemein einsetze.
Der Ausbildungspreis ist vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz im letzten Jahr ins Leben gerufen worden. Er soll Innungsbetriebe würdigen, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk engagieren und so als Vorbild dienen. Basis für das Urteil der unabhängigen Jury des Preises aus Ausbildungsexperten und Fachjournalisten sind die im Rahmen einer Ausschreibung eingereichten Bewerbungen.
Zu der 55. Haupttagung des BVRS, die am 23. Oktober 2015 in Nürnberg stattfand, erhalten hier die Ausführungen von Präsident Georg Nüssgens.
Die wirtschaftliche Lage der 3.861 Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Deutschland war 2014 und ist 2015 ausgesprochen positiv und wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der näheren Zukunft bleiben. Diese gute Nachricht hat der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz, Georg Nüssgens, während der Verbands-Haupttagung in Nürnberg überbracht.
Nach sieben Prozent Umsatzsteigerung im Jahr 2014 auf 1,9 Milliarden Euro kann für 2015 von einem weiteren kräftigen Wachstum ausgegangen werden. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Innungsfachbetrieb ist von 9,4 auf 9,8 Mitarbeiter gestiegen und der Durchschnitts-Umsatz von 675.000 auf 720.000 Euro. Der Geschäftsklimaindex liegt aktuell bei 89 Punkten, die Auftragsreichweite beträgt 5,8 Wochen, 61 Prozent der befragten Fachbetriebe melden Investitionen.
Im heißen Sommer 2015 mussten manche Betriebe Sonderschichten leisten, um Auftragsspitzen aufzufangen. Und der Trend zur nachhaltigen Wertsteigerung von Wohnimmobilien hat sich weiter verstärkt. Die RS-Fachbetriebe werden vor allem gefordert bei der Verbesserung der Energiebilanz der Häuser durch wirkungsvolle energetische Sanierung, bei der Erhöhung der Gebäudesicherheit gegen Einbrüche und beim Einsatz moderner, intelligenter Gebäudesteuerungen bis hin zu Komplettlösungen mit Smart-Home-Systemen: Die Steigerung des Wohnkomforts unter besonderer Berücksichtigung des altersgerechten Wohnens steht im Fokus der Betriebe.
Nüssgens konnte auch von einer erfreulichen Stabilität der Ausbildungssituation berichten. Rund 470 Lehrlinge stehen ständig in Ausbildung. Immerhin 43 Prozent davon sind Realschüler und Abiturienten. Die konsequent vorangetriebene Langzeitstrategie des Bundesverbandes zur Nachwuchssicherung trägt somit Früchte. Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers mit seinen unternehmerischen Perspektiven wird heute von den Jugendlichen nicht nur als moderner, attraktiver Beruf, sondern zunehmend auch als echte Alternative zum Studium gesehen.
Einbrecher haben jetzt wieder Hochsaison. Wie man sich vor Eindringlingen schützt, zeigen Polizei und Handwerksbetriebe am Tag des Einbruchschutzes. Er findet in diesem Jahr bundesweit am 25. Oktober statt. Auch Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe beteiligen sich an der Aufklärungsarbeit und informieren, wie Bewohner ihr Haus durch Rollläden sicherer machen. Denn angesichts steigender Einbruchszahlen sind Schutzmaßnahmen heute sinnvoller denn je.
Allein im Jahr 2014 registrierten die Behörden mehr als 152.000 Wohnungseinbrüche. Das ist der höchste Stand seit 16 Jahren. Die Täter sind vor allem in den Wintermonaten aktiv: Jeder zweite Einbruch ereignet sich zwischen November und Februar – meist im Schutz der Dämmerung. Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) rät daher zum Einbau einbruchhemmender Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen. Damit lässt sich das eigene Zuhause effektiv schützen: Im vergangenen Jahr scheiterten mehr als ein Drittel aller Einbrüche an gesicherten Häusern und Wohnungen.
Manchmal hilft schon die Nachrüstung der Rollläden mit Motor und automatischer Steuerung. Zeitschaltuhren simulieren dann Anwesenheit und schrecken Einbrecher dadurch ab. Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz im Einzelfall sinnvoll sind, wissen die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. Das dazu erforderliche Wissen erwerben sie in Seminaren. Besonders qualifizierte Betriebe werden in den kriminalpolizeilichen Listen für „Errichter von mechanischen Sicherungseinrichtungen“ aufgeführt. Aktuelle Errichterlisten können Verbraucher u. a. von der Webseite des jeweiligen Landeskriminalamtes herunterladen.
Gut zu wissen: Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit. Weitere Infos zum entsprechenden Förderprogramm 455 finden Hauseigentümer und Mieter auf www.kfw.de
Unsere diesjährige Haupttagung findet vom 23. bis zum 25. Oktober in Nürnberg statt, einer besonders schönen und geschichtsträchtigen Stadt in Bayern. Unser Tagungsort ist für Gäste aus aller Welt ein beliebtes Ziel. Wir freuen uns darauf, Sie hier begrüßen zu können.
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Der Schutz gegen Einbrüche in Häusern und Wohnungen soll stärker gefördert werden – das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. In einem Nachtragshaushalt stellt der Bund für das laufende und die beiden nächsten Jahre jeweils zehn Millionen Euro bereit.
Der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS), Georg Nüssgens, begrüßte die nun beschlossene Förderung als: „wichtigen Schritt, um wirksam auf die rapide ansteigende Zahl von Wohnungseinbrüchen zu reagieren.“ Einbruch sei keine höhere Gewalt, man könne sich wirkungsvoll schützen. Rund 40 Prozent aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen.
Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk bietet mit dem Einbau von einbruchhemmenden Bauteilen wie Sicherheits-Rollläden, -Türen und -Fenstern sowie Gittern und Fensterläden eine breite Palette von Produkten und Maßnahmen an, um Häuser und Wohnungen vor Einbrechern zu schützen. Besonders qualifizierte RS-Fachbetriebe werden in den kriminalpolizeilichen Listen der „Errichter mechanischer Sicherheitseinrichtungen“ empfohlen.
Präsident Nüssgens mahnte an, nun zügig die Fördervoraussetzungen und die Förderhöhe für die einzelnen Maßnahmen zu konkretisieren und damit das Förderprogramm zur Einbruchssicherung schnell umzusetzen.
Noch nie ist in den vergangenen 15 Jahren so häufig eingebrochen worden. Die Gesamtanzahl der Einbrüche stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 152.000. Diese alarmierenden Fakten der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2014 hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD), am Mittwoch in Berlin bekanntgegeben. Doch was kann man als Eigenheimbesitzer tun, um sich zu schützen?
„Durch einen Einbruch verliert man vor allem das Gefühl, im eigenen Haus sicher zu sein. Dafür, dass es soweit erst gar nicht kommt, sorgen Rollläden, Rollgitter und Fensterläden in einbruchhemmender Ausführung“, sagt Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag des BVRS zeigt, wissen nur 38 Prozent der Hauseigentümer über die Vorteile von Rollläden mit Sicherheitsausstattung Bescheid. Die Einrichtung dieser Rollläden ist auch nachträglich möglich. In Anbetracht der steigenden Einbruchzahlen ist die Nachrüstung daher besonders ratsam. „Ich schließe mich ausdrücklich der Forderung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft an, die Nachrüstung von Wohngebäuden mit Sicherheitstechnik durch die KfW-Bankengruppe besser zu fördern“, so Nüssgens.
Neben mechanischen Lösungen bieten intelligente Steuerungselemente ein weiteres Sicherheitsplus. Zeitschaltuhren, Zufallsgeneratoren und Bewegungsmelder sorgen auch in Abwesenheit der Bewohner für zuverlässigen Schutz. Entscheidend beim Einbruchschutz sind der fachgerechte Einbau und die Qualität der Produkte. „Die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks übernehmen die individuelle Planung für passgenaue Lösungen sowie die professionelle Montage“, so Nüssgens weiter.