R+S Mechatroniker: Ausbildungsberuf mit sonniger Zukunft

R+S Mechatroniker: Ausbildungsberuf mit sonniger Zukunft

Es muss nicht gleich ein Studium sein

Studium oder Ausbildung? – Warum nicht beides! Mit einer fundierten Handwerksausbildung halten sich Schulabgänger die Entscheidung für ihre berufliche Zukunft offen. Unentschiedene sollten sich beeilen: Für den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers (R+S-Mechatroniker) gibt es noch offene Ausbildungsplätze, spätere Karriere eingeschlossen. Wer sich für diese Ausbildung entscheidet, kann nach der Gesellenprüfung die Meisterschule besuchen und auch ohne Abitur studieren.

„Als Meister verdient ein Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker im Laufe seines gesamten Berufslebens in etwa das Gleiche wie jemand mit einem abgeschlossenen Studium“, sagt René Hagemeier, Inhaber eines Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebs (R+S-Fachbetrieb) im Rheinland. Der 34-Jährige hat im Jahr 2019 seinen eigenen Betrieb gegründet, nachdem er zuvor 14 Jahre angestellt gearbeitet hatte. Inzwischen bildet er selbst R+S-Mechatroniker aus. Seine Meisterprüfung hatte er schon im Jahr 2011 absolviert. „Ich habe zwar kein Abitur, wollte aber so viel wie irgend möglich aus mir herausholen und selbst etwas bewegen. Der Meisterkurs ist aus meiner Sicht die beste Vorbereitung, um nach der Ausbildung Karriere in der Sonnenschutzbranche zu machen – ob angestellt oder mit eigenem Betrieb“, sagt Hagemeier.

Vielseitiger Beruf

Mit sieben Kollegen aus seinem Meisterkurs trifft sich Hagemeier mehrmals im Jahr und auch auf den Treffen des Jungunternehmerkreises im Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) sowie Herstellerschulungen hat er regelmäßigen fachlichen Austausch – auch über das Thema Nachwuchs. Was Auszubildende am Beruf des RS-Mechatronikers besonders schätzen, ist nach seiner Einschätzung vor allem das Erlebnis, die eigenen handwerklichen Fähigkeiten zu perfektionieren und mit individueller Beratung der Kunden sowie moderner Technik zu verbinden. „Während der Bau einer Markise nach Kundenwunsch handwerkliche Fähigkeiten erfordert, ist die Einbindung der Antriebsmotoren und Wettersensoren in die Hauselektrik fast schon Hightech“, sagt er. Die vielseitigen Aufgaben sowie die guten Weiterbildungs-, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten machen eine Ausbildung zum R+S-Mechatroniker zunehmend für Abiturienten und für junge Frauen attraktiv.

Eigener Beitrag zum Klimaschutz

Ein weiteres großes Plus des Berufs ist sein Beitrag zum Klimaschutz: Mit Sonnenschutz vom Fachmann bleibt es im Sommer angenehm kühl im Haus – auch ohne energiefressende Klimaanlage. Und im Winter hilft der Sonnenschutz, die wertvolle Heizungswärme im Haus zu halten. R+S-Mechatroniker leisten daher mit ihrer Arbeit einen eigenen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs, des CO2-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz. „Ich kenne das von mir selbst: Als junger Mensch verbindet man mit seiner Berufswahl nicht nur den Wunsch nach eigenem Geld, man möchte auch Stolz auf seinen Beruf sein und in seiner Arbeit einen Sinn sehen“, sagt Hagemeier. „Was bringen uns tausende studierte Menschen, wenn niemand mehr deren Zuhause instand halten kann?“

Informationen zum Ausbildungsberuf des Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatronikers gibt es unter www.rs-mechatroniker.de.

Outdoor Living – Sonnenschutz sorgt für Urlaubsstimmung

Für den kleinen Urlaub zwischendurch

Fast jeder zweite Deutsche fühlt sich manchmal gestresst, jeder vierte sogar häufig – Tendenz steigend. Das hat eine Ende vergangenen Jahres veröffentlichte repräsentative Umfrage ergeben. Wäre es nicht schön, dem Stress aus Schule, Studium und Beruf sowie den vielen schlechten Nachrichten für eine Weile entfliehen zu können? Im dritten Corona-Jahr planen zwar viele Familien wieder eine Urlaubsreise, aber im Alltag ist der Erholungseffekt schnell wieder verflogen. Mehr Urlaubsgefühl als nur zwei, drei Wochen im Jahr versprechen dagegen der heimische Balkon, der Garten oder die Terrasse. Nur wenige Schritte und die entspannende Auszeit kann beginnen.

Schöne Pflanzen, etwas Deko, schicke Gartenmöbel, ein moderner Grill und eventuell noch ein Planschbecken sorgen noch nicht für ausreichendes Urlaubsfeeling. Ohne einen einstellbaren Sonnenschutz fehlt das Wichtigste, um sich draußen wohlzufühlen. Die Vielzahl der angebotenen Designs, Farben, Stoffqualitäten und -muster ermöglicht zudem eine optimale Anpassung des Sonnenschutzes an die Architektur des Hauses und die Gartenmöbel. Damit der Sonnenschutz auf der heimischen Urlaubsoase sowohl vor zu viel Sonneneinstrahlung schützt als auch kräftige Regenschauer schadlos übersteht, sind Profis gefragt. „Die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks liefern ausschließlich geprüfte Qualitätsprodukte und sorgen für ihre dauerhaft sichere Montage“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS), und empfiehlt daher vor dem Kauf eine fachkundige Beratung.

Sonnenschutz auf Knopfdruck

Noch komfortabler wird es, wenn die modernen Schattenspender mit elektrischen Antriebsmotoren und intelligenter Steuerung ausgestattet werden: Markisen, Sonnensegel und Co. spenden dann Schatten per Fingertipp auf Fernbedienung, Smartphone oder Tablet. Damit ist der eigene Sonnenschutz dann komfortabler als in den meisten Urlaubshotels. Somit wird der Aufenthalt im Freien zum entspannten Outdoor Living.

Gut investiert

Neben seiner perfekten Funktionalität hebt sich qualitativ hochwertiger Sonnenschutz vom Fachbetrieb vor allem durch seine Langlebigkeit von Massenware ab. Wer sich für Qualitätsprodukte vom Fachhandwerk entscheidet, hat daran viele Jahre Freude. Mit etwas Pflege und regelmäßiger Wartung sorgen sie jahrzehntelang für Komfort und Urlaubsfeeling daheim – auch nach Feierabend und an Wochenenden und nur wenige Schritte vom stressigen Alltag entfernt.

Weitere Informationen und eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Ihrer Nähe.
Hier geht es zur Fachbetriebssuche.

Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan.

 

Insektenschutz vom Profi

Spinnen, Käfer und Mücken aus dem Haus verbannen

Wenn bloß die juckenden Quaddeln und das nervige Sirren nicht wären! – Im Sommer beginnt die nächste Hochsaison für lästige Plagegeister. Stechmücken nutzen am liebsten das feuchtwarme Klima von Juni bis September zur Fortpflanzung. Dazu benötigen Mückenweibchen ein im menschlichen Blut enthaltenes Eiweiß, deshalb stechen sie. Vor allem wer häufig gestochen wird, sollte sich jetzt in einem Innungsfachbetrieb beraten lassen, um die Sommernächte ungestört genießen zu können.

Insektenschutz zum Selbstmontieren – etwa aus dem Baumarkt oder vom Discounter – ist nicht für lückenlosen Schutz und langjährige Haltbarkeit gemacht. Hochwertige Qualität erfordert Profis aus dem Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk (R+S-Fachbetriebe) und etwas Vorlaufzeit. „Schließlich soll sich der Insektenschutz nicht nur über möglichst viele Jahre nützlich machen – auch Fenster, Türen, Rollläden und Markisen müssen weiterhin uneingeschränkt funktionieren“, sagt Dipl.-Ing. Björn Kuhnke, Technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS).

Auch Krabbeltiere müssen draußen bleiben

Die Fachhandwerker passen den Insektenschutz so genau an, dass neben Stechmücken auch die meisten Spinnen, Käfer und andere Krabbeltiere draußen bleiben. Muss er zum Beispiel in einer Mietwohnung später rückstandslos entfernt werden können, soll das Gewebegitter zusätzlich vor Pflanzenpollen schützen oder soll der Schutz auch auf Knopfdruck funktionieren – die R+S-Fachbetriebe finden eine individuelle Lösung.

Der Einsatz von Infrarot-Insektenfallen oder Insektensprays stellt keine Alternative dar: Zum einen dienen Insekten vielen heimischen Vogelarten als Nahrung. Zum anderen sammeln sich einige Giftstoffe in Tieren und Pflanzen an und finden über die Nahrungsketten früher oder später auch den Weg zum Menschen.

Umweltfreundlicher Schutz

Schutzgitter schaden dagegen den Tieren und der Umwelt nicht und halten die unerwünschten Eindringlinge dennoch zuverlässig fern. Was im Sommer sonst noch gegen Stechmücken hilft? Lange Hosen, Strümpfe und langärmelige Oberteile. Unbedeckte Hautstellen sollten zudem sorgfältig mit einem Mückenschutzmittel eingerieben werden. Auch ein Ventilator macht uns für Mücken weniger attraktiv, weil er den menschlichen Duftcocktail und unsere Atemluft verwirbelt. Gegen die nächtliche Ruhestörung sind diese Tipps jedoch machtlos. Und wenn es dennoch plötzlich anfängt, zu jucken? Den Mückenstich bloß nicht aufkratzen, das reibt Bakterien in die Wunde und fördert Infektionen. Eiswürfel oder eine kühlende Salbe gegen Insektenstiche und Sonnenbrände helfen hingegen, den Juckreiz zu lindern und die Schwellung schneller abklingen zu lassen.

Weitere Informationen und eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Ihrer Nähe.
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Qualität vom Fachbetrieb

Jedes Frühjahr flattern sie in die Briefkästen: Die bunten Prospekte mit Angeboten über Wintergärten, Terrassendächer, Markisen und Sonnensegel. Wer es im Sommer draußen gemütlich haben möchte, sollte sich jetzt beraten lassen. Bevor der Jahresurlaub erneut ausfällt, überlegen viele Hausbesitzer und Mieter den eigenen Balkon oder die Terrasse als heimische Wohlfühloase auszustatten. Doch vor dem Kauf sollte eine fachmännische Beratung stehen.

„Vorgefertigter Sonnenschutz passt im Grunde nie richtig, da jedes Haus seine Eigenheiten hat. Damit zum Beispiel eine Markise auch bei schlechtem Wetter zuverlässig an der Hauswand hält, sollte sie von einem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks angebracht werden“, sagt Dipl.-Ing. Björn Kuhnke, Technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Aus seiner Sicht sind Sonnenschutzsysteme nichts für Bastler und Hobbyhandwerker. Wegen der komplexen Aufgabenstellung wurde für die Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe (R+S-Fachbetriebe) vor knapp zwei Jahren die Meisterpflicht wieder eingeführt. Oft kapitulieren selbst geübte Heimwerker vor den preiswert im Internet oder im Baumarkt erworbenen vermeintlichen Schnäppchen.

Qualität vom Fachmann – hohe Lebensdauer

„In vielen Fällen muss dann ein R+S-Fachbetrieb versuchen, die Situation zu retten“, so Kuhnke. Spätestens wenn der Schatten gar nicht dorthin fällt, wo er gebraucht wird, macht sich eine schlechte oder gar fehlende Beratung bemerkbar. Die Fachbetriebe können vorher den Schattenwurf ermitteln und wählen die zu den Kundenwünschen passenden Produkte von Markenherstellern aus. Sie kümmern sich um die sichere Montage und schließen auf Wunsch auch einen Elektromotor, Sensoren und eine Steuerung an. Die Investition lohnt sich: Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung hält ein solcher hochwertiger Sonnenschutz 30 Jahre und länger. Die Urlaubsoase zu Hause lässt sich damit auch dann noch genießen, wenn die Corona-Krise hoffentlich längst überstanden ist.

Multitalent Sonnenschutz

Auch in Sachen Sicherheit, Energieeinsparung und Wohnkomfort haben hochwertige Rollläden und Sonnenschutzprodukte viel zu bieten: Wenn es im Winter draußen frostig und kalt ist, verstärken Rollläden beispielsweise die isolierende Wirkung der Fenster. Im Sommer sorgen sie dafür, dass Wohnräume angenehm kühl und schattig bleiben. Auf eine zusätzliche Klimatisierung können die Bewohner daher häufig verzichten. Damit leisten sie einen Beitrag zum Klimaschutz, was sich auch wertsteigernd auf das Haus auswirkt.

Weitere Informationen und eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Ihrer Nähe.
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Urlaub ist mehr als zwei Wochen im Jahr

Am 20. März ist Rollladen- und Sonnenschutztag

Schon wieder auf die Urlaubsreise verzichten? Wohl dem, der daheim einen Balkon, einen Garten oder eine Terrasse hat. Mit schicken Möbeln und Polstern, Grill und Planschbecken wurden viele inzwischen aufgerüstet und können es in puncto Bequemlichkeit mit manchem Hotel aufnehmen. Fehlt nur noch der perfekte Sonnenschutz zur heimatlichen Urlaubsoase.

„Wer die kommende Sommersaison zu Hause genießen möchte, sollte sich jetzt um die Terrassengestaltung und den passenden Sonnenschutz kümmern. Daran erinnern wir auch in diesem Jahr wieder mit dem Rollladen- und Sonnenschutztag (R+S-Tag) am 20. März, dem kalendarischen Frühlingsbeginn“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Die Handwerksbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (R+S-Fachbetriebe) sowie die Hersteller stehen im Frühjahr bereit, sommerliche Urlaubsträume umzusetzen. Der R+S-Tag findet schon seit vielen Jahren Mitte März statt: in diesem Jahr unter dem Motto „Urlaub ist mehr als zwei Wochen im Jahr“. Da die R+S-Fachbetriebe individuell beraten und den Sonnenschutz auf Maß anfertigen, kann es bis zur Montage ein paar Wochen dauern.

Große Auswahl – fachkundige Beratung

Die Auswahl an Terrassen- und Sonnenschutzlösungen ist groß. Sie reicht vom Wintergarten über das Terrassendach bis zur Markise und zum Sonnensegel. In Verbindung mit unterschiedlichen Designs, Farben, Stoffqualitäten und -mustern ergibt sich eine riesige Auswahl. Schon deshalb ist eine fachkundige Beratung gefragt, zumal sich die meisten Produkte mit elektrischen Antriebsmotoren und intelligenter Steuerung noch komfortabler machen lassen. Von Standardprodukten aus dem Internet oder dem Baumarkt rät Plück ab: „Perfekter Sonnenschutz erfordert spätestens dann den Fachmann, wenn der Schatten eines mühsam selbst angebauten Sonnenschutzes nicht dahin fällt, wohin er soll, oder das Haus von vergeblichen Montageversuchen beschädigt wurde. Außerdem muss er auch bei schlechtem Wetter zuverlässig und sicher an der Hauswand halten.“

Urlaubsgeld gut angelegt

Die Investition in hochwertigen Sonnenschutz vom Fachbetrieb macht sich nicht nur im kommenden Sommer langfristig bezahlt. Während die Urlaubsreise nach wenigen Tagen und Wochen vorbei ist, sorgt der Sonnenschutz mit etwas Pflege und regelmäßiger Wartung jahrzehntelang für Komfort und Urlaubsfeeling daheim – auch im Feierabend und an Wochenenden. So dauert der Urlaub nicht nur ein paar Wochen im Jahr.

Weitere Informationen zum Rollladen- und Sonnenschutztag und die Fachbetriebssuche finden Sie auf der Aktionsseite zum R+S-Tag.

 

Sonnenschutz auch im Winter nutzen

Zu Hause wohlfühlen

Wie schön, im Sommer durch große Fenster, Terrassen- und Balkontüren nach draußen zu sehen. Nur funktioniert das in der dunklen Jahreszeit vor allem umgekehrt: Gerade Bewohner von Erdgeschosswohnungen oder in Häusern mit dicht bebauter Nachbarschaft fühlen sich unwohl, wenn die beleuchtete Wohnung unfreiwillig zur Bühne wird und jeder hineinsehen kann. Gut, dass Rollläden und Co. neben Sonnen- auch Sichtschutz bieten – und weitere Vorteile.

„Heruntergelassene Rollläden bilden einen perfekten Sichtschutz. Sind sie einbruchhemmend ausgerüstet, schützen sie zudem vor Einbrechern“, sagt Marcus Baumeister, Technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Mithilfe eines elektrischen Antriebs und einer Zeitsteuerung oder über eine App lassen sich Rollläden auch dann schließen, wenn niemand zu Hause ist. Im Winter wirken sie wie eine Thermoskanne: Zwischen dem Rollladen und der Glasscheibe bildet sich ein isolierendes Luftpolster, das die Innenräume wohlig warm hält. Der Rollladen verhindert, dass die teure Heizwärme nach draußen entweicht und schont so Klima und Portemonnaie gleichermaßen.

Ausblick trotz Sichtschutz

Neugierige Blicke sollen zwar abgeschirmt werden, die Hausbewohner möchten aber weiterhin die Sicht nach draußen genießen? In solchen Fällen sind die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks (RS-Fachbetriebe) gefragt. Genau nach gewünschtem Einsatzzweck finden sie die richtige Lösung. Ob es ein Raffstore mit verstellbaren Lamellen sein soll oder ein blickdurchlässiger oder blickdichter Textilscreen – außen angebrachte Sonnenschutzprodukte lassen sich auch farblich hervorragend an die architektonische Gestaltung des jeweiligen Hauses anpassen. Jalousien gibt es nicht nur für die Außen-, sondern auch für die Innenseite der Fenster.

Wärme speichern

Innen vor dem Fenster kommen zum Beispiel Rollos und Plissees als Sichtschutz zum Einsatz. Auch sie lassen sich einstellen und ermöglichen im Winter einen variablen Blick nach draußen. Dank einer Vielzahl an Mustern und Farben passen sie sich dem Einrichtungsstil des jeweiligen Wohnraums an. In Kombination mit Rollläden verstärken sie den Thermoskannen-Effekt und helfen, zusätzliche Heizkosten zu sparen.

Weitere Informationen und eine professionelle Beratung erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Ihrer Nähe.
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Wintergarten – Ganzjähriger Lieblingsplatz im Freien

Das Draußen sein genießen – Ganzjähriger Lieblingsplatz im Freien

Das winterliche Schmuddelwetter verführt dazu, zu Hause zu bleiben. Dabei ist ausreichendes Sonnenlicht wichtig für das menschliche Wohlbefinden. Unter einem schützenden Terrassendach oder in einem Wintergarten lassen sich die wärmende Wintersonne und das Draußen sein genießen – selbst wenn das Wetter kalt und windig ist.

„Wer nicht nur den Sommer, sondern auch den Winter auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon genießen möchte, sollte sich frühzeitig fachkundig beraten lassen“, empfiehlt Marcus Baumeister, Technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (RS-Fachbetriebe) kennen sich sowohl mit der breiten Produktpalette von Markenherstellern als auch mit schwierigen Einbauverhältnissen aus. Sie fertigen den Wetterschutz individuell nach Maß und kümmern sich um eine dauerhaft sichere Montage beim Kunden.

Qualität zahlt sich aus

Damit ein Terrassendach oder ein Wintergarten den Wünschen und Vorstellungen der Hausbewohner entspricht, müssen diese sich zunächst überlegen, wie sie sie nutzen möchten: Soll es eher ein wind- und regengeschützter Platz für Frühjahr, Sommer und Herbst werden oder ein rundum geschlossenes Extrawohnzimmer? Von Beginn an richtig geplant, ist auch der nachträgliche Ausbau einer Überdachung mit gläsernen Seitenwänden und Heizelementen zum vollwertigen Wintergarten möglich. Bei Produkten aus dem Internet oder dem Baumarkt ist das oft nicht der Fall. „Ein Markenprodukt bietet nicht nur mehr Qualität und Sicherheit, zum Beispiel gegen hohe Belastungen durch Wind oder Schnee, es lässt sich auch besser mit einem automatischen Sonnenschutz ausrüsten“, erläutert Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).

Besser vom Fachmann

Selbst erfahrene Heimwerker können in der Regel nicht einschätzen, ob der Wintergarten oder das Terrassendach auch ganzjährig und bei jedem Wetter den gewünschten Schutz bietet. Je nach Ausrichtung des Gebäudes und nach Jahreszeit fällt das Sonnenlicht unterschiedlich ein. Mit einem passenden Sonnenschutz sorgen die RS-Fachbetriebe dafür, dass es im Winter kuschelig warm und im Sommer angenehm schattig bleibt. Mit elektrischem Antrieb, Sensoren und einer modernen Steuerung ausgestattet, kümmert sich der Sonnenschutz automatisch um die Verschattung des Lieblingsplatzes im Freien.

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Mit der richtigen Technik Heizkosten sparen

Wärmedämmender Sonnenschutz

Je stärker die Außentemperaturen sinken, umso weiter dreht Deutschland die Heizungen auf. Durch den Anstieg der Gas- und Heizölpreise wird das Heizen in diesem Winter für die meisten jedoch wesentlich teurer. Durchschnittlich 13 Prozent Mehrkosten prognostizierte die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online bereits im September. Einige Maßnahmen können helfen, Heizwärme einzusparen: Heizkörper nicht zustellen, Heizung entlüften – und wärmedämmende Rollläden sowie smarte Lösungen.

Ältere Fenster sind oft die Schwachstellen eines Hauses: Über sie geht einer der größten Heizwärmeanteile verloren. Hier bieten wärmedämmende Rollläden ein großes Sparpotenzial. Tagsüber sollten sie geöffnet sein, um die wärmenden Sonnenstrahlen in die Räume zu lassen. Werden sie abends vollständig geschlossen, können sie Wärmeverluste über die Fenster deutlich verringern. „Dafür sorgt das Thermoskannenprinzip: Zwischen der Fensterscheibe und dem Rollladenpanzer bildet sich eine dämmende Luftschicht. Da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, bleibt die teuer bezahlte Heizwärme im Haus“, erklärt Dipl.-Ing. Björn Kuhnke, Technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Auch die Rollladenkästen sollten gut gedämmt und eine eventuell vorhandene Gurtführung gegen Zugluft abgedichtet sein. Mit elektrischem Antrieb fallen die Gurtschlitze ganz weg.

Mehr sparen mit Automation

Motorisierte Rollläden mit automatischer Steuerung sind zudem effizienter. Ob per Zeitschaltuhr, Smarthome-Steuerung oder Wettersensor – auch wenn niemand zu Hause ist, öffnen und schließen sie selbsttätig zum richtigen Zeitpunkt. Laut einer Studie der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) können Hausbesitzer mithilfe von automatisiertem Außen- und Innensonnenschutz bis zu 30 Prozent der Heizwärme im Winter und Strom für die Klimatisierung im Sommer sparen. Dies spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen Beitrag zur CO2-Einsparung und somit zum Klimaschutz. Immerhin macht die Heizwärme ungefähr 68 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte in Deutschland aus.

Nachrüsten und fördern lassen

Rollläden, Motoren und Steuerungen können in der Regel auch nachträglich montiert werden. Die Experten der Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe wissen, welche Produkte dafür die richtigen sind. Der Neueinbau oder Ersatz von Rollläden und Co. wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude für Einzelmaßnahmen (BEG EM) auf Antrag gefördert. Auch dabei helfen die Profis.

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