Rollläden und Sonnenschutz vom Fachmann

Rollläden und Sonnenschutz vom Fachmann

Qualität zahlt sich aus

Frühjahrszeit ist Angebotszeit: Da sind sie wieder – die Prospekte und Werbeanzeigen für Markisen, Sonnensegel, Terrassendächer und Co. Wird das vermeintliche Schnäppchen gekauft und zu Hause ausgepackt, sind auch ambitionierte Heimwerker schnell ratlos angesichts der Menge an Einzelteilen und seitenlanger Montage- und Sicherheitshinweise. Spätestens wenn der Sonnenschutz ans Stromnetz angeschlossen werden muss, sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.

„Wenn gar nichts mehr geht oder der Schatten einer mühsam selbst angebauten Markise nicht dahin fällt, wo er soll, muss es in vielen Fällen das Fachhandwerk richten“, sagt Marcus Baumeister vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). Er empfiehlt daher, vor einem Kauf die Beratung durch einen Fachbetrieb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (RS-Fachbetriebe). Deren Mitarbeiter können nicht nur den Schattenwurf berechnen und das zum Kundenwunsch bestmöglich passende Sonnenschutzprodukt empfehlen. Sie passen die Schattenspender auch exakt an die Gegebenheiten vor Ort an, statt nur Standardgrößen zu liefern. Überdies garantieren sie eine dauerhaft sichere Montage, ohne zum Beispiel die Hausfassade zu beschädigen.

Qualität vom Fachbetrieb

Neben einer riesigen Auswahl an Stoffdessins und Gestellfarben bieten die RS-Fachbetriebe ausschließlich Qualitätsprodukte an. „Die Metallteile von hochwertigen Terrassendächern und Markenmarkisen sind meist aufwendig mit Pulverlack beschichtet. Auch bei den Stoffen gibt es gewaltige Unterschiede. Produkte von geringer Qualität können schnell ihre Farbe verlieren“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Die von den RS-Fachbetrieben angebotenen Markenprodukte werden von den Herstellern nach zertifizierten Verfahren getestet, sind farbecht und UV-beständig. Außerdem filtern sie 90 bis 100 Prozent der gefährlichen ultravioletten Sonnenstrahlen.

Komfort durch Motor und Steuerung

Besonders komfortabel und vielseitig wird der Sonnenschutz in Verbindung mit Elektromotoren und Steuerung. Mittels einer Zeitschaltuhr oder eingebauter Wettersensoren bewegt er sich automatisch. Die Einbindung in ein Smart-Home-System ist ebenso möglich wie die Betätigung per Wandschalter, Fernbedienung oder Smartphone. Und durch LED-Leuchten und Heizstrahler lässt sich der Platz unter dem Schattenspender auch in der kühlen Übergangszeit als Wohlfühlort im Freien nutzen. „Viele gute Gründe für Qualität vom Fachbetrieb“, so Hachtel.

Rollladen- und Sonnenschutztag 2021

Sicher für die Kunden da

Zum Frühlingsanfang am 20. März erinnert der Rollladen- und Sonnenschutztag (R+S-Tag) an hochwertigen Sonnenschutz für Balkon und Terrasse. Ein gemütlicher Platz daheim an der frischen Luft wird auch dieses Jahr für viele Menschen die lang ersehnte Urlaubsreise ersetzen.

Das Auswärtige Amt rät weiterhin von Reisen in die meisten europäischen Nachbarländer ab und der Gedanke, für eine Fernreise stundenlang mit vielen Menschen in einem engen Flugzeug zu sitzen, ist auch nicht verlockend. Wer sich stattdessen für den Sommer eine eigene, kleine Urlaubsoase einrichten möchte, sollte die Zeit um den R+S-Tag nutzen und sich von einem Rollladen- und Sonnenschutzfachbetrieb (R+S-Fachbetrieb) beraten lassen – selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen.

Urlaubsfeeling zu Hause

“Urlaubsfeeling kommt am ehesten auf dem Balkon, der Terrasse sowie im Garten auf. Das für den Urlaub geplante Geld investieren viele Familien, um es sich daheim gemütlich zu machen“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Die dem BVRS angeschlossenen R+S-Fachbetriebe hatten bereits im zurückliegenden Coronajahr viel zu tun. Neben Klassikern wie Rollläden, Wintergärten und Terrassendächern sind vor allem Markisen und Sonnensegel gefragt, wenn es darum geht, den Sommer zu Hause zu genießen. Weil die Auswahl der Formen und Farben groß ist, sollte der neue Sonnenschutz so geplant werden, dass er sowohl zur Architektur des Hauses als auch zu den Vorstellungen und Ansprüchen der Bewohner passt. R+S-Fachbetriebe beraten nicht nur, sie fertigen die Produkte auch auf Maß an, installieren sie und rüsten sie auf Wunsch mit Antriebsmotoren und einer automatischen Steuerung aus.

Nicht warten – beraten lassen

„Besonders komfortabel wird es, wenn sich der Sonnenschutz automatisch den Wetterverhältnissen oder dem Tagesablauf anpasst sowie per App oder Fernbedienung steuern lässt“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Er empfiehlt, nicht zu lange mit einer Beratung zu warten, da es einige Wochen dauern kann, bis der neue Sonnenschutz fertig ist. „Wer sich jetzt beraten lässt statt bis zum R+S-Tag zu warten, kann nicht nur den Sommerurlaub sondern auch schon zeitig den Frühling mit dem richtigen Sonnenschutz zu Hause genießen.“

Fachbetriebe im Internet finden

Einen ersten Überblick über die Sonnenschutzprodukte und was sie können sowie eine Suchfunktion nach nahegelegenen R+S-Fachbetrieben bietet das Rollladen- und Sonnenschutzportal unter www.rollladen-sonnenschutz.de.

Nicht nur für Jungs: Ausbildung im R+S-Handwerk

Start in eine sichere Zukunft

„Es gibt Berufe, die auch in schwierigen Zeiten eine sichere Zukunft bieten“ – Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS), weist deshalb auf den Ausbildungsberuf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers (RS-Mechatroniker) hin. Das R+S-Handwerk hatte in den vergangenen, für viele Branchen schwierigen, zwölf Monaten ununterbrochen zu tun. Der Beruf des RS-Mechatronikers bietet auch deshalb gute Perspektiven, weil er zum Klimaschutz beiträgt.

Die vergangenen Sommer mit ihren Rekordtemperaturen haben die Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten für Haus und Terrasse steigen lassen. Klimaforscher prophezeien für die nächsten Jahre und Jahrzehnte einen weiteren Anstieg der Durchschnittstemperaturen sowie eine Häufung extremer Wetterphänomene wie Stürme und Hagelschlag. Vermeintliche Sonnenschutzschnäppchen aus dem Baumarkt oder dem Internet kapitulieren angesichts solcher Naturkräfte. RS-Mechatroniker bieten mit ihren Produkten dagegen langlebige Qualität – ob Sonnensegel, Markisen, Jalousien, Screens oder Rollläden.

Moderne Technik trifft klassisches Handwerk

RS-Mechatroniker fertigen Rollläden und Sonnenschutzprodukte nach den Wünschen und Ansprüchen ihrer Kunden auf Maß an. Während zum Beispiel der Bau einer Markise nach handwerklichen Fähigkeiten verlangt, grenzt die Einbindung ihrer Antriebsmotoren in die Hauselektrik an Hightech. „In eine Smart Home genannte Haussteuerung eingebunden, funktioniert der Sonnenschutz vollautomatisch oder lässt sich per App steuern“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Wegen der Vielzahl an Produktdesigns und Farben gehört eine ausführliche Beratung von Hausbesitzern zu den Aufgaben eines RS-Mechatronikers – auch ein Grund, warum der Ausbildungsberuf für junge Frauen attraktiv ist.

Krisensichere Karriere im Handwerk

Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte einen guten Schulabschluss vorweisen können. Einzelne schlechte Noten sind nicht unbedingt ein Problem. Viele Auszubildende starten erst nach der Schule richtig durch, wenn sie den abwechslungsreichen Handwerksberuf selbst erleben. So winkt nach der Gesellen- die Meisterprüfung und damit die Befähigung, einen eigenen Betrieb zu leiten. Wem das als Karriereziel nicht reicht, der kann anschließend auch ohne Abitur studieren. So oder so, der Beruf hat Zukunft: Mit Sonnenschutz vom Fachmann bleibt es im Sommer angenehm kühl im Haus – auch ohne energiefressende Klimaanlage. Und im Winter hilft der Sonnenschutz, die wertvolle Heizungswärme im Haus zu halten. RS-Mechatroniker leisten daher mit ihrer Arbeit einen eigenen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und zu nahegelegenen Fachbetrieben gibt es unter www.rs-mechatroniker.de.

Energiesparen mit Rollläden und Co.

Der nächste Kälteeinbruch kommt bestimmt

Wann wird‘s mal wieder richtig Winter? Der erneut viel zu warme Dezember täuscht darüber hinweg, dass wir die Hälfte des Winters noch vor uns haben. Nach Ansicht von Experten macht sich der Klimawandel nicht nur durch einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, sondern auch durch eine Häufung extremer Kälteeinbrüche. Wer denkt, mit einem gut isolierten Haus im Falle von Kälteeinbrüchen zumindest gegen hohe Heizkosten gut gewappnet zu sein, täuscht sich oft.

Nicht zum Fenster hinaus heizen

Studien haben ergeben, dass sich selbst bei gut wärmegedämmten Gebäuden mit durchschnittlichen Isolierverglasungen zusätzlich zwischen zehn und 44 Prozent der teuren Heizungswärme einsparen lassen. In solchen Gebäuden heizen die Bewohner häufig zum Fenster hinaus: Obwohl sie oft nur zehn Prozent der Außenflächen ausmachen, sind Türen und Fenster für rund 40 Prozent des Wärmeverlusts verantwortlich. Je größer die Fensterflächen sind, desto höher ist der Wärmeverlust. Ändern lässt sich das nur durch einen teuren Austausch der Türen und Fenster oder aber durch maßgeschneiderte Rollläden und Sonnenschutzprodukte.

Dämmende Luftschichten helfen sparen

„Nach dem Prinzip der Thermoskanne bildet sich zwischen geschlossenen Rollläden und den dahinterliegenden Fenstern ein isolierendes Luftpolster“, sagt Björn Kuhnke vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). In Kombination mit professionell angepassten, innenliegenden Sonnenschutzprodukten wie Plissees und Rollos lässt sich dieser Effekt verstärken. An der Innenseite des Fensters angebracht, verhindern sie, dass die warme Raumluft ans kühle Fenster gelangt. Es entsteht eine zweite dämmende Luftschicht.

Mit Antrieb und Steuerung automatisch sparen

Die höchste Heizkostenersparnis erreichen Anlagen, die sensorgesteuert sind und damit automatisch auf Wetteränderungen wie plötzliche Kälteeinbrüche reagieren. „Deren moderne Steuerungs- und Antriebstechnik kann alternativ per Smartphone oder Tablet von unterwegs betätigt werden“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Zur weiteren Entlastung der Heizkostenrechnung sorgt die Automatik zudem dafür, dass Rollläden und Co. geöffnet werden, sobald die Sonne wieder scheint. Ihre wärmenden Strahlen sorgen dann als kostenlose Zusatzheizung dafür, dass es auch nach einem Kälteeinbruch drinnen angenehm warm bleibt.

Schutz vor neugierigen Blicken und Einbrechern – Zu Hause auch im Winter wohlfühlen

Sobald es draußen dunkel wird, werden Fenster zum Problem für die Privatsphäre: Geht in der Wohnung das Licht an, gewähren sie ungewollte Einblicke. Rollläden und Sonnenschutzprodukte sorgen dafür, dass sich die Bewohner auch in der dunklen Jahreszeit zu Hause wohlfühlen.

Damit ein Sichtschutz hält, was er verspricht, sollten sich seine künftigen Besitzer überlegen, was ihnen wichtig ist. Die verschiedenen Sichtschutz-Systeme sind unterschiedlich einsetzbar. Ob von außen oder von innen montiert – Plissees, Jalousien, Raff-storen, Rollläden und Screens lassen sich nach Bedarf anpassen und einstellen. Im Zweifel schützt die Beratung durch einen Rollladen- und Sonnenschutzfachbetrieb (RS-Fachbetrieb) vor einem Fehlkauf und einer komplizierten Montage.

Passend zur Einrichtung

„Die erfahrenen Fachhandwerker wissen, welches Produkt das richtige ist, wenn neugierige Blicke zwar abgeschirmt werden sollen, die Hausbewohner aber weiterhin die Sicht nach draußen genießen möchten“, sagt Marcus Baumeister, technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Aufgrund der großen Auswahl an verschiedenen Farben und Stoffmustern bei innenliegenden Systemen lässt sich der Sichtschutz perfekt auf den Einrichtungsstil der Bewohner abstimmen und trägt so zu einer behaglichen Atmosphäre bei.

Heizkosten sparen – Klima schonen

Ein Sichtschutz vom Fachmann kann allerdings mehr als nur die Privatsphäre schützen. „Rollläden und Sonnenschutzprodukte helfen das ganze Jahr über, die Fensterflächen zu isolieren. In den Zwischenräumen zum Fenster entstehen dämmende Luftpolster. Das hält im Winter die Heizwärme im Raum und spart so Energie und damit klimaschädliches CO2. Im Sommer bleibt es in der Wohnung dadurch angenehm kühl“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).

Rollläden aufrüsten

Wer sich im eigenen Zuhause nicht nur wohl, sondern ebenso besonders sicher fühlen möchte, sollte auf einbruchhemmende Rollläden setzen: Sie lassen sich auch mithilfe einer Zeitsteuerung oder über eine App schließen – selbst wenn niemand zu Hause ist. Derart aufgerüstet leisten einbruchhemmende Rollläden Einbrechern mit ihren besonders robusten Materialien erheblichen Widerstand, sodass diese sich lieber ein weniger geschütztes Ziel suchen. Vor ungebetenen Besuchern und neugierigen Blicken geschützt, kann man es sich auch im Winter zu Hause gemütlich machen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten RS-Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Hier geht es zur Fachbetriebssuche

Wintergärten: Extrawohnzimmer mit Aussicht

Ganzjahresoase zum Entspannen

Ein paar Sonnenstrahlen können nicht darüber hinwegtäuschen: Der Winter steht vor der Tür. Während die meisten Menschen die dunkle Jahreszeit vorwiegend im Haus verbringen, verlängern andere die Saison mit einem Wohnwintergarten: Sobald die Sonne scheint, wärmt er sich auch im Winter schnell auf und wird zu einem naturnahen Extrawohnraum.

Damit ein Wintergarten die Erwartungen erfüllen kann, müssen sich Hauseigentümer zunächst darüber klar werden, wie sie ihn nutzen möchten: Soll er eher als geschützter Platz in der Übergangszeit dienen? Oder möchten sie in ihm die Winterlandschaft genießen, ohne sich dabei in Jacken und Decken einhüllen zu müssen?

In Qualität investieren

„Beim Kauf eines Wintergartens lauern zahlreiche Fallstricke. Ohne fachkundige Beratung passt der Wintergarten oft weder zu den Vorstellungen der Hausbewohner noch zur Optik des Hauses“, sagt Marcus Baumeister, technischer Referent des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Bei besonders günstig erscheinenden Angeboten aus dem Internet oder aus Baumärkten fehlt diese Beratung meist. Vielfach müssen dann Fachleute nachträglich aufwendig richten, was ambitionierten Heimwerkern misslungen ist – vorausgesetzt, die Substanz ist in ihrer Qualität überhaupt geeignet. „Schließlich muss ein Wintergarten auch mit den vor Ort üblichen Schneelasten und Windkräften zurechtkommen“, erläutert Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).

An Heizung und Sonnenschutz denken

Die Experten empfehlen daher die Beratung durch erfahrene Fachbetriebe. Deren Mitarbeiter sorgen zum Beispiel dafür, dass ein Wintergarten auf Wunsch gut isoliert und mit einer Heizung ausgestattet wird und er sich durch einen passenden Sonnenschutz verschatten lässt, am besten automatisch. Nur so ist es im Wintergarten während des Winters mollig warm und im Sommer angenehm schattig – optimale Voraussetzungen, um die neue Wohlfühloase Wintergarten ganzjährig genießen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem qualifizierten RS-Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Hier geht es zur Fachbetriebssuche

Ausbildung in einer krisensicheren Branche

Jetzt noch bewerben

War leider nichts mit „erst ein paar Wochen verreisen und dann ein Studium oder eine Ausbildung beginnen.“ Die Corona-Krise hat die Planungen der diesjährigen Schulabgänger gehörig durcheinandergewirbelt: Auslandsreisen und -praktika sind massenweise ausgefallen, Studentenjobs werden kaum noch angeboten und ein Studium findet ohnehin fast ausschließlich online statt. Zudem ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Vorjahresvergleich um etwa 14 Prozent gesunken.

Der offizielle Ausbildungsbeginn ist vorbei. Dennoch bieten viele Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks Schulabgängern und Studienabbrechern weiterhin einen Einstieg in den krisensicheren Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers (R+S-Mechatroniker) bzw. der Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin. Die R+S-Fachbetriebe können trotz der Corona-Einschränkungen ihre Kunden beliefern und haben viel zu tun. Der Beruf ist für Frauen und Männer attraktiv. Er bietet eine Mischung aus Arbeit mit den Kollegen und der Beratung sowie der Problemlösung beim Kunden. Hightech trifft hier auf Handwerk. Seit Jahresbeginn gilt für die Fachbetriebe wieder die Meisterpflicht.

Eine Branche mit guten Zukunftsaussichten

„Die R+S-Fachbetriebe suchen engagierte junge Menschen mit Köpfchen. Wichtig für eine Karriere in unserem abwechslungsreichen Beruf sind mindestens ein guter Schulabschluss, Spaß an der gelegentlichen Arbeit an der frischen Luft und handwerkliches Geschick“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Die Branche bietet nicht nur komfortable und stylische Produkte für Häuser, Balkone und Terrassen, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag dazu, klimaschädliches CO2 zu sparen. „Heruntergelassene Rollläden und moderne Sensortechnik helfen bei niedrigen Außentemperaturen, die Heizungswärme im Haus zu halten. An heißen Tagen ersparen sie den Einsatz einer stromfressenden Klimaanlage“, erläutert Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).

Von der Ausbildung zum Meister zum Studium

Nach der Ausbildung bietet die Branche den neuen R+S-Mechatronikern zahlreiche Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Mit Abschluss der Meisterausbildung kann beispielsweise ein eigener Fachbetrieb eröffnet oder ein bestehender Betrieb übernommen werden. Wer darüber hinaus Karriere machen möchte, kann zum Beispiel ein Betriebswirtschafts- oder Ingenieursstudium anschließen – auch ohne Abitur.

Informationen zur Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker gibt es unter www.rs-mechatroniker.de.

Designer-Sonnenschutz für modernes Wohnen und Arbeiten

Mit Screens und Senkrechtmarkisen die Architektur aufwerten

Die klare Architektur moderner Bürogebäude wird seit vielen Jahren auch bei Wohnhäusern immer beliebter: Vor allem Neubauten zeichnen sich durch klare Formen aus. Große Glasflächen und verglaste Gebäudeecken heben die Grenzen zwischen innen und außen optisch auf. Sie werden jedoch schnell zum Problem, wenn die Sonne hineinscheint und die Innenräume zu stark aufheizt. Außen angebrachter Sonnenschutz, wie Senkrechtmarkisen und mit ihnen verwandten Screens, schützt wirksam und unterstreicht dabei mit seinem klaren Design die Architektur moderner Gebäude.

Screens und Senkrechtmarkisen sind parallel vor den Fensterflächen eines Gebäudes angebrachte Gewebe. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Verbindung mit den seitlichen Führungsschienen. Während Senkrechtmarkisen vor allem unten in den Schienen geführt werden, übernimmt das bei Screens ein zusätzlicher Seitensaum. Er sorgt für lückenlosen Sonnenschutz, hält das Gewebe straff und macht das System besonders windstabil. Beide sorgen für einen optimalen Sonnenschutz, ohne den Blick ins Freie zu sehr zu beeinträchtigen.

Nahtlosen Sonnenschutz nachrüsten

„In Kombination mit einem elektrischen Antrieb lassen sich Screens und Senkrechtmarkisen bequem per Fernbedienung vom Sofa oder vom Schreibtisch steuern. Auch ein automatischer Betrieb ist dank Sensortechnik oder Einbindung in ein Smart-Home-Netzwerk möglich,“ sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Solarantriebe sind für den nachträglichen Einbau besonders geeignet. Bei ihnen müssen die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (RS-Fachbetriebe) im Gebäude keine Stromkabel verlegen.

Blend-, Hitze- und Sichtschutz als Designelement

„Die Textilien von hochwertigen Screens und Senkrechtmarkisen reflektieren die Sonneneinstrahlung um etwa 70 Prozent und filtern die UV-Strahlung um über 90 Prozent“, sagt Marcus Baumeister vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). Weil sie die dahinterliegenden Räume verschatten, sorgen sie für angenehme Temperaturen. Ob der Sonnenschutz eher licht- und blickdurchlässig ist oder den Raum verdunkelt und blickdicht ist, hängt vom Material ab. Noch vielfältiger als die Materialien ist die Zahl ihrer Dessins: Ob einfarbig oder mehrfarbig, gestreift, kariert oder mit Farbverlauf – die Auswahl ist riesig. Die RS-Fachbetriebe beraten bei der Wahl der richtigen Lösung und sorgen dafür, dass der moderne Sonnenschutz die architektonische Gestaltung des Hauses optimal zur Geltung bringt.