Prominente Besucher bei Aachener Sonnenschützern

Prominente Besucher bei Aachener Sonnenschützern

BVRS Presseinfo - 2016_08_04_Rolladen KutschDie NRW-Landtagsabgeordneten Ralph Bombis und Dr. Ingo Wolf besuchten im Rahmen der FDP-Sommertour 2016 am 4. August den Aachener Rollladen- und Sonnenschutz-Innungsfachbetrieb, die Firma Rolladen Kutsch – Heinrich Kutsch GmbH.

Gesprächspartner war Firmeninhaber Georg Nüssgens, der auch Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz sowie Obermeister der Innung Aachen Rollladen + Sonnenschutz ist.

Großes Interesse bei den Besuchern fanden die Produkte und Leistungen des R+S-Fachhandwerkes, die von Georg Nüssgens beim Rundgang durch Ausstellung und Werkstatt eindrucksvoll demonstriert wurden.

Über 71 Prozent der Wohneigentümer und Mieter bevorzugen für Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen Innungsfachhandwerker bei der Vergabe von Leistungen rund um Rollläden und Sonnenschutz – wie eine forsa-Umfrage bestätigt. Einbruchhemmende und gesteuerte Rollläden machen Häuser sicherer. Die Multitalente des R+S-Handwerks dienen als Wetter-, Sicht- und Lärmschutz, lassen sich auf Knopfdruck, individuell programmiert oder durch Sensoren in Bewegung setzen. Immer wichtiger: Die Einbindung des Sonnenschutzes in moderne Smart-Home-Lösungen.

Viel Anerkennung gab es für die Ausbildungsleistung des Aachener RS-Fachbetriebs: Drei Lehrlinge gibt es derzeit bei Rolladen-Kutsch (zwei in der Werkstatt und auf Montage sowie einen im Büro).

Spannend war der anschließende Austausch über die Möglichkeiten der R+S-Produkte, Energie einzusparen und den Einbruchschutz in Wohngebäuden zu erhöhen.

Es wurde aber auch über Unzulänglichkeiten in den politischen Rahmenbedingungen diskutiert. Die Palette der Fragen reichte von der Steuergesetzgebung bis zum schleppenden Breitbandausbau in Aachen.

Besonders wichtig war es Georg Nüssgens, den Fokus einmal mehr auf die noch zu geringe Unterstützung der Programme der energetischen Gebäudesanierung zu lenken.

Die beiden Landtagsabgeordneten dankten für die wertvollen Anregungen.

 

Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe – Handwerksbranche wächst erneut zweistellig

Die anhaltend gute Binnenkonjunktur beflügelt das R+S-Handwerk. Bereits für das erste Quartal 2016 hatte das Statistische Bundesamt gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von über zehn Prozent ausgewiesen. Im zweiten Quartal hat sich das Wachstum des Rollladen- und Sonnenschutz (R+S) Handwerks nochmals beschleunigt. Das zeigen die vom Bundesverband Rollladen- und Sonnenschutz (BVRS) ermittelten Daten der Mitgliedsbetriebe.

Über 70 Prozent der Fachbetriebe registrierten demnach für das zweite Quartal ein nochmaliges Wachstum. Im Durchschnitt verfügen sie über einen Auftragsbestand von fast sechs Wochen. Die Auftragsreichweite erreichte mit 5,9 Wochen einen neuen Bestwert für das R+S-Fachhandwerk. Mit einer Auslastung von 99 Prozent arbeitet die Branche an der Kapazitätsgrenze.

Positive Aussichten für die zweite Jahreshälfte

„Die Ausrüstung mit Rollläden und Sonnenschutzanlagen wird zunehmend als Beitrag zur Wertsteigerung von Wohn- und Gewerbeimmobilien angesehen“, sagt Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Eine positive Arbeitsmarktentwicklung, merkliche Lohnzuwächse sowie der geringe Preisauftrieb sorgten beim Verbraucher zudem für eine anhaltend hohe Konsumerwartung, auch in der zweiten Jahreshälfte 2016.

Mehr Umsatz, mehr Investitionen, mehr Jobs

Dies spiegelt sich in der Einschätzung der Geschäftslage durch die Firmenchefs wider – drei Viertel der Umfrageteilnehmer vergaben positive Noten. Fast 90 Prozent erwarten für den weiteren Jahresverlauf ein zumindest gleich hohes Umsatzniveau, 42 Prozent rechnen sogar mit weiter steigenden Umsätzen. Auch deshalb hat mehr als die Hälfte der Fachbetriebe (56 Prozent) im zweiten Quartal 2016 ins Unternehmen investiert. Etwa 50 Prozent beabsichtigen Investitionen in der zweiten Jahreshälfte. Die gute Markteinschätzung hat positive Folgen für die Einstellungsbereitschaft in der R+S-Branche: 14 Prozent der Betriebe sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

MIT fordert Wiedereinführung der Meisterpflicht

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) spricht sich für eine Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe aus. „Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks und muss wieder eingeführt werden“, fordert Carsten Linnemann, Bundesvorsitzender der MIT. Der Trend zur Akademisierung müsse gestoppt und stattdessen das System der dualen Ausbildung gestärkt werden. Der Beschluss der MIT sieht daher vor, die Meisterpflicht „für neu gegründete Unternehmen in den Berufen wieder einzuführen, in denen das verfassungs- und europarechtskonform möglich ist“. Dabei müsse der Gesetzgeber in der Handwerksordnung die Begründung für die Meisterpflicht verändern und mit dem Gemeinwohl argumentieren.

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk weiter auf Rekordkurs

Nachdem bereits im 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von über 10 Prozent zu verzeichnen war, hat sich das Wachstum des R+S-Handwerks noch einmal beschleunigt, wie die aktuellen Konjunkturdaten anzeigen. Der Geschäftsklimaindex, der die Lage und Erwartungen des Handwerks bündelt, erreichte im 2. Quartal 2016 einen Wert von 95 Punkten.

Kaum ein Betrieb musste Umsatzeinbußen hinnehmen; im Gegenteil verwies über 70 Prozent der Firmen auf nochmaliges Wachstum. Die Betriebe arbeiteten mit einer Auslastung von 99 Prozent an der Kapazitätsgrenze und oft auch darüber hinaus. Mehr als zwei Drittel der Betriebe konnte im 2. Quartal auf gestiegene Nachfragewerte verweisen. Die Auftragsreichweite erreichte 5,9 Wochen – einen Bestwert für das R+S-Fachhandwerk. Diese erfreulichen Entwicklungen spiegeln sich in der Einschätzung der Geschäftslage durch die Firmenchefs wider: Dreiviertel der Umfrageteilnehmer gaben ihr positive Noten.

Die gute Binnenkonjunktur wird die Geschäfte der Handwerksbetriebe noch weiter beflügeln – so die Erwartung vieler Firmenchefs für die zweite Jahreshälfte 2016. Eine positive Arbeitsmarktentwicklung, merkliche Lohnzuwächse sowie der geringe Preisauftrieb lassen die Konsumfreude der Verbraucher auf einem hohen Niveau verbleiben. Die Ausrüstung mit Rollläden und Sonnenschutzanlagen wird als erfolgversprechender Weg zur Wertsteigerung von Wohnraum und Gewerbeimmobilien angesehen.

So gehen die RS-Fachbetriebe für den weiteren Jahresverlauf von zusätzlichem Wachstum aus. Fast 90 Prozent der Betriebe erwartet ein zumindest gleich hohes Umsatzniveau, 42 Prozent rechnen sogar mit noch einmal ansteigenden Umsätzen. 87 Prozent der Umfrageteilnehmer prognostiziert eine Fortsetzung des guten Nachfrageniveaus des 1. Jahresquartals, 35 Prozent ein zusätzliches Anwachsen der Nachfrage. 75 Prozent der RS-Fachbetriebe erwartet eine weitere Verbesserung der Geschäftsergebnisse.

Mehr als die Hälfte der Betriebe (56 Prozent) hat im 2. Quartal 2016 in ihre Firmen investiert, fast 50 Prozent beabsichtigt Investitionen in der 2. Jahreshälfte vorzunehmen. Auch die Einstellungsbereitschaft nimmt in der R+S-Branche wieder zu: 14 Prozent der Betriebe ist auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern.

BVRS und Landesinnung laden zur 56. Haupttagung nach Hamburg ein

Nunmehr bereits zum vierten Mal findet eine Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz in Hamburg statt. Besondere Bedeutung wird die 56. Haupttagung vom 21. bis 23. Oktober 2016 durch die Wahl des neuen Verbandspräsidiums haben. In einem ersten Statement nach seiner Wahl wird der neue Verbandspräsident künftige Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte des BVRS erläutern.

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz hat gemeinsam mit der gastgebenden Landesinnung Schleswig-Holstein/Hamburg eine breite Palette von Themen für den Fachkongress am Freitag und Samstag vorbereitet. Die Fragen reichen vom Wechselspiel von Politik und Wirtschaft (Dr. Christian von Boetticher) über die Gebäudeautomation (Otmar Stillhard und Harald Müller) und den Feuerschutz bei Sonnenschutzanlagen (Bastian Fischer) bis hin zum Zusammenhang von innen und außen liegenden zusätzlichen Gebäudeabschlüssen (Markus Ehrlich). Vorgesehen ist ebenfalls ein Motivationstraining mit dem Aufzeigen von Wegen aus der Stressfalle (Michael Hilgert).

Die RS-Jungunternehmer stellen sich am Freitagnachmittag (21.10.) vor und laden zu ihrer nächsten Tagung 2017 in Belgien ein. Susanne Walter (Obermeisterin der Innung Baden) wird die Einladung zur kommenden Haupttagung im Europapark Rust aussprechen.

Gleich im Anschluss an die Haupttagung am Freitag findet im Veranstaltungshotel ein gemütliches »Get-together« statt. Danach kann jeder Tagungsteilnehmer Hamburg auch auf eigene Faust erkunden. Zum Hamburger Abend am Samstag (22.10.) wird auf das Museumsschiff »Cap San Diego« eingeladen.

Bei einem vielfältigen Rahmenprogramm wird Gelegenheit sein, ausgewählte Highlights der weltberühmten Hansestadt zu erkunden. Für mitreisende Kinder und Jugendlichen ist mit dem Miniatur Wunderland und Hagenbecks Tierpark wieder ein spannendes Exkursionsprogramm vorbereitet worden.

Mit der Auswahl des Tagungshotels Radisson Blu, das mitten in Hamburg (unweit von Hafen, Fischmarkt und Reeperbahn) liegt, der Referenten der Haupttagung und der weiteren Veranstaltungsorte ist erneut eine viel versprechende Grundlage für Information, Kommunikation und Kulinarischem vorbereitet worden.

Zahlreiche BVRS-Fördermitglieder konnten als Promotion-Partner der Haupttagung gewonnen werden. Ausführliche Tagungsinformationen und die Anmeldunterlagen finden Sie unter hier.

Ergebnisse der BVRS-Konjunkturumfrage – Branche blickt positiv auf die nächsten Monate

Zum dritten Mal in Folge begünstigen milde Temperaturen die Arbeit des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks im ersten Jahresquartal. Mit 81 Prozent Auslastung fällt die saisonal übliche Eintrübung des Geschäfts nur gering aus. Das geht aus der Konjunkturumfrage des Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) hervor. Demnach steigt der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum vierten Quartal des letzten Jahres um vier Punkte auf 87 und verfehlt damit nur knapp die Rekordwerte der letzten Jahre.

Fast jeder zweite Umfrageteilnehmer verzeichnet zum Jahresbeginn eine gesteigerte Nachfrage. „Dank der anhaltend hohen Investitionsbereitschaft vieler Immobilienbesitzer wird der Umsatz zum Sommer hin nochmal deutlich anziehen“, sagt Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Das bestätigen auch die Fachbetriebe: Zwei Drittel der Befragten geht für das 2. Quartal 2016 von einem kräftigen Wachstum aus, 70 Prozent rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage.

Jeder dritte Betrieb stellt ein

Dieser positive Trend schlägt sich auf die Beschäftigungspläne nieder. Fast jedes dritte Unternehmen, 28 Prozent, will Personal ausbauen – der höchste Wert seit drei Jahren. „Die günstige Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass R+S-Produkte beim Einbruchschutz, der Energieeffizienz und dem Wohnkomfort zunehmend an Attraktivität gewinnen“, bestätigt Christoph Silber-Bonz.

Appell an Mittelstand: Vergaben besser nutzen

OB Sridharan besucht vor dem Rollladen- und Sonnenschutztag 2016 den Bonner RS-Fachbetrieb Specht –

BVRS-Pressemitteilung-21.03.2016-(Appell-an-Mittelstand_lowres)Der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan hat die mittelständischen Unternehmen der Stadt aufgerufen, die Chance öffentlicher Ausschreibungen stärker wahrzunehmen. Wirkungsvolle Wirtschaftsförderung bedeute in Bonn die Sicherung der Beschäftigung und damit der Arbeitsplätze in den 16.000 mittelständischen Unternehmen, betonte der OB bei einem Besuch der Specht GmbH, einem Innungsfachbetrieb für Rollladen- und Sonnenschutz, aus Anlass des bevorstehenden Rollladen- und Sonnenschutztages am 26. März.

OB Sridharan, dem Wirtschaftsförderung erklärte Chefsache ist – „Wir versichern, mittelstandsfreundlicher zu werden!“ – machte besonders darauf aufmerksam, dass die Stadt Bonn auch bei Großvergaben Mittelstands-Lose bereithält. Leider werde von dieser Möglichkeit noch nicht in wünschenswertem Ausmaß Gebrauch gemacht.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume und Werkstätten der Specht GmbH und in einem anschließenden Pressegespräch hatten Firmeninhaber Hans-Georg von Goscinski, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz, Christoph Silber-Bonz, sowie der Obermeister der Kölner Innung Rollladen + Sonnenschutz, André Urban, Gelegenheit, mit dem Bonner Oberbürgermeister eine Reihe weiterer wirtschaftlicher Probleme zu diskutieren. Im Blickpunkt standen dabei insbesondere die bei Vergaben notwendige Abwägung zwischen Preis und Qualität der Ausführung. Aber auch Wettbewerbsverzerrungen, die aus den unterschiedlichen Gewerbesteuersätzen in Stadt und Umland resultieren, sowie Fachkräftemangel und Nachwuchssicherung unter besonderer Berücksichtigung des Unternehmer-Nachwuchses bei Betriebsübergangen aus Altersgründen.

Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan zeigte sich von den bei Specht vorgestellten Leistungen der Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks auf so aktuellen Feldern wie dem Einbruchschutz, der energetischen Sanierung von Gebäuden (mit RS-Produkten) oder dem komfortablen Wohnen durch den Einsatz moderner Steuerungssysteme stark beeindruckt.

Der RS-Branche sei nur umso mehr eine erfolgreiche Kampagne rund um den Rollladen- und Sonnenschutztag 2016 zu wünschen.

Hauptgeschäftsführer Silber-Bonz stellte dazu heraus, dass in den Frühlingswochen rund um den 26. März die Produkte und Dienstleistungen der Sonnenschutz-Branche und insbesondere die mit dem RS-Markenzeichen ausgewiesenen qualifizierten Innungsfachbetriebe im Mittelpunkt stehen werden: Moderne Rollläden, Markisen, Jalousien, Türen, Tore, Fenster können in den Ausstellungsräumen aller Fachbetriebe im Köln/Bonner Raum gründlich in Augenschein genommen werden.
Silber-Bonz: „Überzeugen Sie sich! Einbruchhemmende und gesteuerte Rollläden machen Häuser sicherer, dienen als Wärme-, Wetter-, Sicht- und Lärmschutz, lassen sich auf Knopfdruck programmieren und steuern.“

Kein Wunder, dass heute schon über 71 Prozent der Wohneigentümer und Mieter bei Umbau- und Modernisierung auf das berufliche Können der Innungsfachhandwerker setzen – wie eine forsa-Umfrage bestätigt.

 

Rollläden als Schutz vor Einbrechern – BVRS begrüßt neue Fördermaßnahme

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) begrüßt die heute vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Kraft gesetzte Förderung von baulichen Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche. Demnach können private Eigentümer und Mieter ab sofort direkte Zuschüsse bis zu 1.500,- Euro bei der KfW in Anspruch nehmen. Wer diese Einbruchschutzmaßnahmen mit einem altersgerechten Umbau kombiniert, kann insgesamt bis zu 5.000,- Euro Zuschuss erhalten.

„Angesichts steigender Einbruchszahlen ist das ein gutes Signal“, sagte Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Mit einem Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro fördert der Bund in den nächsten drei Jahren die Nachrüstung von einbruchhemmenden Fenstern und Rollläden. Positiv bewertet der BVRS zudem die Kombinierbarkeit von Einbruchschutzmaßnahmen mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“. Darin stehen bis Ende 2017 jährlich weitere 10 Mio. Euro zur Verfügung. Besonders wichtig sei, so Silber-Bonz weiter, die Fördervorschrift, wonach die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen des Handwerks erfolgen muss.

Für nicht praktikabel hält der BVRS die Anhebung der technischen Mindestvoraussetzungen der Produktqualität auf die Widerstandsklasse RC2 (Resistance Class 2). Die nach der BVRS-Richtlinie 111 als einbruchhemmend angesehenen Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen fallen bisher nicht darunter. „Die jahrzehntelangen Erfahrungen unserer Fachhandwerksbetriebe zeigen jedoch sehr wohl, dass diese Rollläden in vielen Fällen Einbrecher von weiteren Versuchen abbringen“, so Silber-Bonz. Sind solche Rollläden geschlossen, könne der Einbrecher in der Regel auch so gar nicht erst bis zum Fenster vordringen. Daher will der BVRS weiter auf die Politik einwirken, diese vergleichsweise preiswerte Lösung künftig in ihrer Förderung zu berücksichtigen.