Ergebnisse der ZDH-Betriebsbefragung zur Corona-Pandemie

Ergebnisse der ZDH-Betriebsbefragung zur Corona-Pandemie

Die Coronakrise trifft das Handwerk mit voller Wucht und in ganzer Breite, das zeigt eine aktuelle Umfrage von ZDH, Handwerkskammern & Fachverbänden. 4.895 Betriebe gaben Auskunft zu Umsatzrückgang, Auftragsstornierung & Personalmangel. Hier die Ergebnisse im Detail:

ZDH Auswertung Corona Umfrage
ZDH Auswertung Corona Umfrage
ZDH_Auswertung_Corona_Umfrage_1_Welle.pdf

Corona: Wichtige Infos für das Handwerk

Im Zuge der Corona-Krise verzeichnen Handwerksbetriebe nie dagewesene Einbrüche mit schwerwiegenden Folgen für Liquidität, Beschäftigung und den Betriebsbestand. Fragen und Informationen, die sich für Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen aktuell im Zusammenhang mit der Corona-Krise stellen bündelt der ZDH […]

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FAQ für Handwerksbetriebe

Die wichtigsten Fragen und Antworten, die sich für Handwerksbetriebe und Betriebsinhaber im Zusammenhang mit der Corona-Krise stellen […]

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ZDH-Umfrage über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie im R+S-Handwerk

Die Auswirkungen des Coronavirus auf das Handwerk sind bereits erheblich.

Um ein aktuelles Bild von der Betroffenheit der Betriebe zu erhalten und um die richtigen Maßnahmen einzuleiten, führt der ZDH ab dem 23. März 2020 eine sich regelmäßig wiederholende Onlinebefragung der Handwerksbetriebe durch.
Die wiederkehrende Umfrage wird jeweils von Montag bis Mittwoch unter dem Link https://zdh-umfragen.de/corona erreichbar sein. Wir bitten Sie, daran teilzunehmen.
Solange die wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des Coronavirus anhalten, soll die Umfrage regelmäßig aktualisiert werden.
Die ZDH-Umfrageergebnisse werden auf unserem Facebook-Kanal https://facebook.com/bvrsev und hier auf unserer Homepage zeitnah bekannt gegeben

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld kann Entgeltausfall aufgrund von Kurzarbeit in Ihrem Betrieb zum Teil ausgleichen. Erfahren Sie alles Wesentliche rund um die Leistung, die Arbeitgeber online beantragen können. Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch […]

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Arbeits- und Gesundheitsschutz · Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Der Ausbruch einer Pandemie führt u.a. zu arbeitsrechtlichen Fragen, die die gegenseitigen Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Rahmen des Arbeitsvertrages betreffen. Neben diesen rechtlichen Erwägungen, sollte im Fall einer nationalen Pandemie jedoch auch auf die begründeten Sorgen des Arbeitnehmers z.B. gesund und sicher zum Arbeitsplatz erscheinen zu können und […]

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Auswirkungen des Coronavirus auf Bauverträge

Grundsätzlich ist bei Fragen zu Behinderungen und deren Auswirkungen auf § 6 VOB/B sowie § 642 BGB abzustellen. Hiernach kommt es entscheidend auf die Zuordnung der Behinderung in den Risikobereich des Auftraggebers oder Auftragnehmers an […].

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Rollladen- und Sonnenschutztag 2020 · Vorsichtmaßnahmen angesichts der Corona-Krise

Bonn/Fulda. – Die Corona-Krise hat Auswirklungen auf den jährliche Rollladen- und Sonnenschutztag, der am 20. März auf die Leistungen der R+S-Fachbetriebe und -Hersteller aufmerksam machen soll. Zwar wird die breit angelegte Öffentlichkeitskampagne des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) und der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) unverändert weitergeführt. Die angeschlossenen Fachbetriebe sind jedoch zur Vorsicht aufgerufen.

„Zahlreiche Fachbetriebe nutzen den R+S-Tag als Möglichkeit, einen Tag der Offenen Tür zu veranstalten. Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie empfehlen wir ihnen, sich darüber zuvor mit den zuständigen Ämtern vor Ort abzustimmen“, sagt der BVRS-Hauptgeschäftsführer Ingo Plück. Die RS-Fachbetriebe böten ihre fachkundige Beratung über eine Verbesserung der Gebäudestandards zum Beispiel in Sachen Energieeinsparung, Sicherheit und Komfort auch weiterhin an. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, solle aber vorab einen Termin vereinbaren.

Individuelle Beratung

Die individuelle Beratung beim Kunden ist derzeit ebenfalls kein Problem. Genauso wie die Mitarbeiter in den Herstellerbetrieben, sind auch die Rollladen- und Sonnenschutz-Handwerker über die üblichen Vorsichtsmaßnahmen informiert, z. B. über das Einhalten von Mindestabständen zu anderen Menschen. „Möglicherweise wird die Nachfrage nach qualifizierten Sonnenschutzprodukten in einigen Wochen sogar stark ansteigen, da viele Menschen wegen der Corona-Krise nicht in den Urlaub fahren können und den Sommer zuhause verbringen müssen“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der IVRSA.

Fachbetriebssuche im Internet

Das eigene Zuhause urlaubsfit machen zu lassen ist einfach: Die Internetseite www.rollladen-sonnenschutz.de bietet neben einem Überblick über die Sonnenschutzprodukte auch eine Suchfunktion nach den nächstgelegenen R+S-Fachbetrieben. Die Eingabe der Postleitzahl genügt. Auf Wunsch sorgen die Profihandwerker dafür, mit dem richtigen Sonnenschutz den Sommer auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse zu genießen.

Rollladen- und Sonnenschutztag 2020

Frühlingsanfang: Vorfreude auf den Sommer

Bonn/Fulda. – Die dunkle Winterzeit geht endlich zu Ende: Am 20. März ist kalendarischer Frühlingsanfang. Bis zum 22. September sind die Tage wieder länger als die Nächte. Mit dem jährlichen Rollladen- und Sonnenschutztag (R+S-Tag) erinnern die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks zum Frühlingsanfang an den Sonnenschutz für Terrasse und Balkon.

Angesichts der klimabedingt steigenden Temperaturen wünschen sich immer mehr Menschen ein schattiges Plätzchen, vor allem im Sommer. „Wer den Frühling und Sommer auf seiner Terrasse oder auf seinem Balkon genießen möchte, sollte sich jetzt über den richtigen Sonnenschutz informieren“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Da die R+S-Fachbetriebe gut ausgelastet sind, kann es einige Wochen dauern, bis die individuellen Schattenspender auf Maß gefertigt und montiert sind.

Sonnenschutz ist nichts für Bastler

Am Anfang steht meist das Beratungsgespräch in den Ausstellungsräumen der Betriebe. Danach begutachten die R+S-Profis vor Ort, welche Produkte geeignet sind, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Entscheidend ist, neben der Ausrichtung des Hauses, die korrekte Ermittlung des Sonnenstands für die gesamte warme Jahreszeit. Im Frühling und Herbst steht die Sonne wesentlich niedriger als im Sommer. „So mancher Heimwerker hat mit Billigprodukten aus dem Internet schon böse Überraschungen erlebt: Nach der mühsamen Montage erweist sich im Hochsommer, dass der Schatten gar nicht dorthin fällt, wo er gebraucht wird“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Wenn das Produkt nach den ersten Hitzegewittern auch noch Schäden aufweist, ist der Frust über das vermeintliche Schnäppchen groß.

Tipp für heiße Tage

Dank intelligenter Sensoren und elektrischer Antriebe reagieren moderne Qualitätsprodukte vom Fachbetrieb selbstständig auf Wetteränderungen. Per App ist ihre Bedienung mit dem Smartphone oder Tablet auch von unterwegs möglich. Für besonders heiße Tage haben die R+S-Profis einen Tipp: Die nächtliche Kühle sollte zum Durchlüften genutzt werden. Bevor die Sonne die Temperaturen wieder in die Höhe treibt, die Fenster schließen und die Rollläden vollständig herunterlassen. Zwischen Rollladen und Fenster bildet sich eine Luftschicht, die die Wohnräume gegen die Sommerhitze isoliert. Das erspart in vielen Fällen den Einsatz einer Klimaanlage. In Verbindung mit innenliegendem Sonnenschutz lässt sich der Effekt noch steigern. Der Trick funktioniert im Winter andersherum und hilft, die Heizkosten und damit den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.

Ganz in der Nähe

Einen Fachbetrieb zu finden, ist einfach. Die Internetseite des Rollladen- und Sonnenschutztags www.rollladen-sonnenschutz.de bietet neben einem Überblick über die Sonnenschutzprodukte auch eine Suchfunktion. Nach Eingabe der eigenen Postleitzahl erscheinen die nächstgelegenen R+S-Fachbetriebe. Auf Wunsch sorgen die Profihandwerker dafür, dass mit dem richtigen Sonnenschutz die Vorfreude auf den Sommer gesichert ist.

Starkes Zeichen für Qualität und Qualifikation im Handwerk

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk begrüßt die Wiedereinführung der Meisterpflicht

 Bonn. Ab sofort gilt für das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk (R+S-Handwerk) wieder die Meisterpflicht. Nachdem der Bundesrat am 20. Dezember 2019 das Vierte Gesetz zur Änderung der Handwerksordnung und anderer handwerksrechtlicher Vorschriften verabschiedet hat, ist es nach der gestrigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt heute in Kraft getreten.

Abschaffung der Meisterpflicht zurückgenommen

„Damit hat die Politik unsere jahrelange Überzeugungsarbeit, die zahlreicher weiterer Handwerksverbände sowie des Zentralverbands des Handwerks (ZDH) anerkannt und ein starkes Zeichen für Qualität und Qualifikation im Handwerk gesetzt“, begrüßt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS), die Neuregelung. Die für zahlreiche Handwerksbranchen in den Jahren 2003/2004 vollzogene Abschaffung der Meisterpflicht wurde damit bei 12 Gewerken, darunter dem R+S-Handwerk, zurückgenommen.

Gefahrengeneigtheit entscheidend

Als klares Kriterium für die Auswahl der künftig wieder meisterpflichtigen Gewerke wurde neben dem Kulturgüterschutz vor allem die die Gefahrengeneigtheit zu Grunde gelegt. Diese trifft auf das R+S-Handwerk ebenso wie auf alle weiteren Gewerke zu, bei denen die zu leistende Arbeit  besonders sicherheitsrelevant ist, und bei denen durch eine fehlerhafte Ausführung eine Gefährdung von Dritten einhergeht.

Stärkung der Verbraucher

Auch im Sinne des Verbraucherschutzes soll die Wiedereinführung der Meisterpflicht ein klares positives Signal setzen. Ziel ist es, durch bessere Ausbildung und mehr Qualifikation den Nachwuchs im Handwerk zu fördern und sicherzustellen, dass die Kunden auch in Zukunft stets auf die handwerkliche Qualität und Fachkompetenz der Rollladen- und Sonnenschutztechniker vertrauen können.

Wichtige Rolle auch beim Klimaschutz

Das R+S-Handwerk spielt auch beim Thema CO2-Einsparung und Klimaschutz eine wichtige Rolle, weil es mit seinen Produkten zum Beispiel die Heizwärmeverluste über Fenster und Türen deutlich reduzieren kann. Die dafür erforderliche Steuerung und Einbindung in die Gebäudeautomation stellt hohe Anforderungen an die Kompetenz der Fachbetriebe. Angesichts des Klimawandels mit immer häufigeren Extremwettereignissen erwartet die Branche für die Zukunft eine wachsende Nachfrage. Die Wiedereinführung der Meisterpflicht ist daher aus Sicht des BVRS auch ein wichtiges Signal für die qualifizierte Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker – einem zukunftsträchtigen Beruf mit der richtigen Mischung aus Hightech und Handwerk.

Rollladen- und Sonnenschutztag 2020

Frühlingsanfang: Vorfreude auf den Sommer

 Die dunkle Winterzeit geht endlich zu Ende: Am 20. März ist kalendarischer Frühlingsanfang. Bis zum 22. September sind die Tage wieder länger als die Nächte. Mit dem jährlichen Rollladen- und Sonnenschutztag (R+S-Tag) erinnern die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks an den Sonnenschutz für Terrasse und Balkon.

Angesichts der klimabedingt steigenden Temperaturen wünschen sich immer mehr Menschen ein schattiges Plätzchen, vor allem im Sommer. „Wer den Frühling und Sommer auf seiner Terrasse oder auf seinem Balkon genießen möchte, sollte sich jetzt über den richtigen Sonnenschutz informieren“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS).

Sonnenschutz ist nichts für Bastler

Am Anfang steht meist das Beratungsgespräch in den Ausstellungsräumen der Betriebe. Danach begutachten die R+S-Profis vor Ort, welche Produkte geeignet sind, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Entscheidend ist, neben der Ausrichtung des Hauses, die korrekte Ermittlung des Sonnenstands für die gesamte warme Jahreszeit. Im Frühling und Herbst steht die Sonne wesentlich niedriger als im Sommer. „So mancher Heimwerker hat mit Billigprodukten aus dem Internet schon böse Überraschungen erlebt: Nach der mühsamen Montage erweist sich im Hochsommer, dass der Schatten gar nicht dorthin fällt, wo er eigentlich gebraucht wird“, sagt Wilhelm Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Wenn das Produkt nach den ersten Hitzegewittern auch noch Schäden aufweist, ist der Frust über das vermeintliche Schnäppchen groß.

Tipp für heiße Tage

Dank intelligenter Sensoren und elektrischer Antriebe reagieren moderne Qualitätsprodukte vom Fachbetrieb selbstständig auf Wetteränderungen. Per App ist ihre Bedienung mit dem Smartphone oder Tablet auch von unterwegs möglich. Für besonders heiße Tage haben die R+S-Profis einen Tipp: Die nächtliche Kühle sollte zum Durchlüften genutzt werden. Bevor die Sonne die Temperaturen wieder in die Höhe treibt, die Fenster schließen und die Rollläden vollständig herunterlassen. Zwischen Rollladen und Fenster bildet sich eine Luftschicht, die die Wohnräume gegen die Sommerhitze isoliert. Das erspart in vielen Fällen den Einsatz einer Klimaanlage. In Verbindung mit innenliegendem Sonnenschutz lässt sich der Effekt noch steigern. Der Trick funktioniert im Winter andersherum und hilft, die Heizkosten und damit den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.

Ganz in der Nähe

Einen Fachbetrieb zu finden, ist einfach.  Das Internet-Portal  www.rollladen-sonnenschutz.de bietet neben Informationen rund um den Rollladen- und Sonnenschutztag auch einen Überblick über die Sonnenschutzprodukte sowie eine Suchfunktion. Nach Eingabe der eigenen Postleitzahl erscheinen die nächstgelegenen R+S-Fachbetriebe. Auf Wunsch sorgen die Profihandwerker dafür, dass mit dem richtigen Sonnenschutz die Vorfreude auf den Sommer gesichert ist.

R+S-Fachhandwerk: Von Auftragsflaute keine Spur!

BVRS-Betriebsvergleich 2018 und Konjunkturumfragen für 2019 mit vielen positiven Daten

Garmisch-Partenkirchen, 25. Oktober 2019. Wenn sich der gesamtwirtschaftliche Horizont in den letzten Monaten nun doch schon stärker einzutrüben scheint, dann kann das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk auch weiterhin auf eine insgesamt recht positive Entwicklung verweisen.

Die Umsätze im R+S-Handwerk wurden von 2,05 Mrd. Euro (Vorjahreswert 2017) auf nunmehr 2,13 Mrd. Euro im Jahr 2018 gesteigert.

Das Hoch hält auch aktuell weiter an: Die Konjunkturumfragen, die der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) regelmäßig durchführt, ergaben für den Geschäftsklimaindex in den ersten beiden Jahresquartalen 2019 Werte um die 150 Punkte. Neue Höchststände sind bei Umsätzen, Auftragsreichweite und Investitionen im 1. Halbjahr 2019 zu vermelden. Bei der Auslastung der betrieblichen Kapazitäten und den Auftragsreichweiten gibt es gar Allzeithochs.

Das ist kein Zufall. Mit den wirtschaftlich vernünftigen Antworten des R+S-Handwerks auf die wachsenden Forderungen an den sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz, an die Gebäudesicherheit und den Wohnkomfort mit intelligenten Haussteuerungen werden immer mehr Hausbesitzer und Modernisierer erreicht. Die energetische Sanierung bringt viele neue weitere Wachstumsimpulse. Unter Bauherren und Modernisierern ist eines klar: Ohne das R+S-Handwerk ist eine nachhaltige Werterhaltung bzw. Wertsteigerung von Gebäuden nicht denkbar.

Die RS-Fachbetriebe können mehr denn je auf übervolle Auftragsbücher verweisen; und das mittlerweile nicht nur in den traditionell starken Gutwetter-Quartalen, sondern sogar im Winter. So ermittelte das Statistische Bundesamt z. B. auch für das 1. Jahresquartal 2019 eine Steigerungsrate der Umsätze von 8,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres 2018.

Große Auswirkungen auf die Geschäfte haben natürlich auch die Witterungsbedingungen. Da die Sonne auch im Jahr 2019 einen Rekordsommer beschert hat, erreichte die Nachfrage nach modernen Sonnenschutzlösungen in diesem Sommer ein mittlerweile nur noch unter größten Kraftanstrengungen für die Fachbetriebe beherrschbares Niveau. Moderne Sonnenschutz-
lösungen sind der „Renner“ in der Publikumsgunst.

Gern würden viele RS-Betriebe deshalb zusätzliche neue Mitarbeiter einstellen, leider finden sie jedoch nicht für alle Stellen geeignetes Personal. Trotz steigender Lehrlingszahlen lässt sich dieser enorme Mehrbedarf nicht immer „abfangen“… und auch die Lieferanten kommen immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen.

Allen Beteiligten im R+S-Fachhandwerk ist durchaus bewusst, dass die aus dem wirtschaftlichen Umfeld erwachsenen Belastungen, die bereits andere Handwerkssparten erfasst haben, nicht spurlos am R+S-Handwerk vorbeigehen werden.

Antworten darauf müssen heute gefunden werden. Es wird in vielen Betrieben deshalb energisch daran gearbeitet, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Angebote des R+S-Handwerks werden weiter qualifiziert, die Fachbetriebe sind dabei, sich noch kundenfreundlicher aufzustellen. Betriebsabläufe werden neu durchdacht und auf ihre Zukunftsfähigkeit hinüberprüft. Besondere Anstrengungen zur Digitalisierung der inneren und nach außen gerichteten Geschäftsabläufe werden unternommen. Und immer mehr RS-Fachbetriebe wollen ausbilden.

Die übergroße Mehrheit der RS-Fachbetriebe geht jedoch davon aus, die positive Entwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte 2019 erst einmal fortsetzen zu können. Über 95 Prozent der Betriebe geht lt. Konjunkturumfrage von einem zumindest gleichbleibend hohen Auftrags- und Umsatzniveau, ein Großteil von ihnen sogar von weiteren zusätzlichen Steigerungen, aus.

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Der BVRS ist die berufsständige Spitzenorganisation des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Deutschland. Ihm sind 660 handwerkliche Fachbetriebe in 16 Innungen angeschlossen. Außerdem sind ihm 113 Unternehmen aus der Zulieferindustrie im Rahmen einer Fördermitgliedschaft verbunden. Gemeinsam mit dem BVRS ist die Innung Südbayern Rollladen + Sonnenschutz Gastgeber der Tagung in diesem Jahr.

Klimaschutz wird zum Geschäftsmodell

R+S-Fachhandwerk steht für nachhaltige Lösungen zur Energieeinsparung

Garmisch-Partenkirchen, 25. Oktober 2019. Dienstleistungen und Innovationen aus dem Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk sparen Ressourcen und schonen die Umwelt. R+S-Fachbetriebe setzen im eigenen Unternehmen Maßnahmen für mehr Energieeffizienz um.

Energiesparende Gesamtkonzepte im Bereich Gebäudeklima sind nur noch mit energiesparenden Rollläden und weiteren zusätzlichen Gebäudeabschlüssen (als Ergänzung zum Fenster innen und außen) umsetzbar; diese Einsicht ist zum Allgemeingut vieler Bauherren und Modernisierer geworden. Das Energielabel für Fenster schließt jetzt Rollläden und Fenster ausdrücklich ein. Intelligente Steuerungen für Tore und andere Branchenprodukte erhöhen ihre Wirksamkeit deutlich. Experten haben Einsparwerte für Energie von 20 Prozent und mehr nachgewiesen. Darin fließt hier nicht nur der verbesserte Wärmeschutz im Winter ein. Berücksichtigt werden müssen auch die solaren Gewinne am Tage (durch temporäre Öffnung).

Nachhaltigkeit und passgenaue Sonderanfertigungen für die Energieeinsparung sind wichtige Markenkerne des R+S-Handwerks:

  • Die Einsparlösungen werden entsprechend den konkreten Gebäudebedingungen erdacht, entwickelt und umgesetzt. Schwerpunkt sind bereits bestehende Objekte, die im Zuge der Nachrüstung ausgestattet werden.
  • RS-Fachbetriebe betreiben eine nachhaltige Fenstererneuerung: Die ausgedienten Fenster landen nicht in der Verbrennung, sondern werden recycelt und später wiederverwertet.

RS-Fachbetriebe, ob größer oder auch kleiner, sind dabei, viele Maßnahmen für eine höhere Energieeffizienz im eigenen Unternehmen umzusetzen. Ziel ist es, den Fachbetrieb vom Fuhrpark über den Maschinenpark bis hin zur Verwaltung in allen Betriebsbereichen schrittweise und aufeinander abgestimmt energieeffizient aufzustellen.

Das alles spart Ressourcen und schont die Umwelt. Das R+S-Handwerk arbeitet so bereits seit Jahren hoch engagiert an der Klimawende.

Wenn in diesen Tagen das Klimaschutzpaket der Regierung allerorten diskutiert wird, dann unterstützt der BVRS die Positionen des Gesamthandwerks, die Mehrbelastungen für den Klimaschutz durch Entlastungen an anderer Stelle auszugleichen. BVRS-Präsident Heinrich Abletshauser erklärt: „Wir erwarten von der Politik eine klare und verlässliche Richtung, die Klimaschutz, Interessen aller Beteiligten gleichermaßen in den Blick nimmt. Wenn der Kompass stimmt, sind viele Maßnahmen möglich und umsetzbar. Endlich soll eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung eingeführt werden. Wichtig ist, dass die energetische Sanierungsförderung jetzt zügig, wirkmächtig und mit verlässlicher langfristiger Perspektive eingeführt wird.“

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Der BVRS ist die berufsständige Spitzenorganisation des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Deutschland. Ihm sind 660 handwerkliche Fachbetriebe in 16 Innungen angeschlossen. Außerdem sind ihm 113 Unternehmen aus der Zulieferindustrie im Rahmen einer Fördermitgliedschaft verbunden. Gemeinsam mit dem BVRS ist die Innung Südbayern Rollladen + Sonnenschutz Gastgeber der Tagung in diesem Jahr.