BVRS lobt bereits zum achten Mal Ausbildungspreis aus

BVRS lobt bereits zum achten Mal Ausbildungspreis aus

Der BVRS verleiht wieder den mit 500 Euro dotierten Ausbildungspreis für herausragende Ausbildungsleistungen.

Mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen Personen, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung von jungen Menschen aktiv engagieren. In erster Linie werden Bewerber berücksichtigt, die sich durch eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung hervorheben. Aber auch innovative Konzepte und Ideen zur Förderung etwa von begabten oder auch benachteiligten Jugendlichen, ausländischen Jugendlichen oder Frauen sind von Bedeutung.

Natürlich haben kleinere Betriebe, die nicht über die gleichen personellen und finanziellen Mittel wie größere Betriebe verfügen, die gleichen Chancen.

Für die Bewerbung oder einen Vorschlag muss ein Formblatt ausgefüllt werden, das – neben den Teilnahmebedingungen – unten zum Herunterladen bereitsteht . Die Bewerbungsunterlagen können jederzeit auch über die Geschäftsstelle bei Dietrich Asche (Tel.: 0228 95210-18, Mail: dietrich.asche@rs-fachverband.de) bezogen werden. Sie müssen bis spätestens zum 31. August beim BVRS eingegangen sein.

Die Jurierung erfolgt durch ein neutrales Gremium, bestehend aus Vertretern von BVRS-Präsidium, Berufsbildungsausschuss, Berufsschulen, Handwerksorganisation und Fachpresse.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmebedingungen
Teilnahmebedingungen.pdf
Bewerbungsbogen
Bewerbungsbogen
BVRS_Ausbildungspreis_2021.pdf

R+S-Fachhandwerk: guter Jahresabschluss 2020

Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk hat auch im Pandemiejahr 2020 ohne gravierende Beeinträchtigungen arbeiten können. Das trifft im Wesentlichen auch auf das letzte Jahresquartal 2020 zu, wie die nunmehr vorliegenden aktuellen Konjunkturdaten der Betriebe aufzeigen.

Wie saisonal üblich sanken jedoch Nachfrage und Umsätze um einige Prozentpunkte gegenüber dem 3. Quartal 2020, ohne damit die Geschäftslage der meisten RS-Fachbetriebe wesentlich zu beeinträchtigen. Nicht wenige Betriebe befürchten jedoch, dass vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie im Jahr 2021 Aufträge ausbleiben könnten und schrauben deshalb ihre Erwartungen nach unten. Das spiegelt sich dann auch im Geschäftsklimaindex wider, der im 4. Quartal 2020 einen Wert von 107 Punkten (Vorjahr: 119 Punkte) erreichte.

Bundesverband R+S auf der R+T digital 2021

Mehrwert durch Service für das Handwerk

Von Anfang an ist der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) auf der R+T in Stuttgart vertreten. Das soll sich auch 2021 nicht ändern. Trotz veränderter Rahmenbedingungen setzt der Fachverband auf das digitale Messekonzept und nimmt als Eventpartner Premium an der R+T digital 2021 teil. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen vor allem die Themen „Technik“ und „Ausbildung“. Insgesamt präsentiert sich der BVRS als Dialogpartner Nummer 1 in allen berufsständischen Fragen.

Als fachlicher und ideeller Träger der Fachmesse R+T und langjähriger Aussteller wird auch der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) auf der R+T digital vertreten sein. Im Zuge dessen wird der BVRS auf seinem virtuellen Messestand die Themenschwerpunkte Technik und Ausbildung unter anderem in Form von drei Kurzfilmen, Chatmöglichkeiten, dem Download verschiedener technischer Fachinformationen vermitteln und abbilden sowie als Schirmherr des Smart Home Forums am dritten Messetag fungieren.

Neben der Präsentation von Informationen rund um R+S-Branche steht der Messeauftritt aber auch im Zeichen des Dialoges mit Mitgliedern (und solchen die es werden wollen) sowie interessierten Besuchern. „Wir wollen die über die Jahre gewachsenen Begegnungen und Gespräche mit unseren Mitgliedern und Partnern nicht abreißen lassen“, so BVRS-Hauptgeschäftsführer Ingo Plück. „Natürlich sehen auch wir die besondere Situation, verstehen aber die R+T digital in Stuttgart als einer unserer Marketingmaßnahmen, um uns potenziellen neuen Mitgliedern vorzustellen.“

Kostenloser Messebesuch über den BVRS

Damit sich alle Verbandsmitglieder einen Überblick über das Messegeschehen verschaffen können, bietet der BVRS allen Interessierten die Möglichkeit eines kostenfreien Besuchs auf seinem virtuellen Messestand. Dafür steht den Mitgliedern ein individueller Einladungscode zur Verfügung. Hiermit können sich die Mitglieder unter einem Link kostenlos für die R+T digital registrieren und sich einen Zugang zur Plattform anlegen.

60 Jahre Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V.

Starke Stimme für das R+S-Fachhandwerk

Bonn, 19. Januar 2021 – Ein Fachhandwerk – eine Stimme. Dafür steht der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) nun schon seit 60 Jahren. Er wurde am 20. Januar 1961 in Wiesbaden als „Arbeitsgemeinschaft der Rolladenhersteller“ gegründet. Seine Geschäftsstelle war damals in Düren, dem Betriebssitz des ersten Verbandspräsidenten Heinz Roßkamp – bis zu deren Umzug nach Bonn im Jahr 1996. Als Zentralfachverband für das heutige Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk vertritt der BVRS die Interessen von heute ca. 800 Mitgliedsbetrieben, aber auch der Rollladen- und Sonnenschutzbranche insgesamt.

„Nur, wenn das Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk geschlossen und mit einer starken Stimme spricht, kann es gegenüber Politik und Gesellschaft Erfolge erzielen. Das geht nur mit einer starken Organisation, die damals wie heute das breite Spektrum unserer Mitgliedsbetriebe über unsere Innungen und Verbände bündelt. Das Paradebeispiel für diese Schlagkraft ist der erfolgreich geführte Kampf um die Wiedereinführung der während der Handwerksnovelle von 2003/2004 verloren gegangenen Meisterpflicht in unserem Gewerk“, so der seit 2016 amtierende siebte Präsident des BVRS, Heinrich Abletshauser. 

Vor 20 Jahren – Treffen von drei Präsidentengenerationen mit insgesamt 28 Amtsjahren:
Heinz Brenig (1985-1992), Wolfgang Cossmann (2001-2012) und Walter Lug (1993-2000) (v.l.n.r.).
Foto: BVRS

Dass der Verlust der Meisterpflicht eines der prägendsten Ereignisse in der Geschichte des Verbandes, ja sogar der schon wesentlich länger währenden Geschichte des eigentlichen Fachhandwerks war, wusste der damals amtierende Präsident des BVRS Wolfgang Cossmann, in der Festschrift zum 50jährigen Jubiläum zu berichten – vor allem aber auch, wie sich die Fachbetriebe des R+S-Handwerks im rauen Wettbewerb der Zulassungsfreiheit mit überzeugender Qualität und als Schrittmacher des technischen Fortschritts über Jahre hinweg, u.a. auch während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008, bewährt hatten.

Im Laufe der 60 Jahre hat das Berufsbild eine erhebliche Modernisierung erfahren, die sich aufgrund der rasanten technischen Entwicklung vor allem in den beiden letzten Jahrzehnten mit allein zwei Neuordnungen des Ausbildungsberufs und einer Novellierung der Meisterprüfungsverordnung bemerkbar gemacht hat: Statt Rolladen- und Jalousiebauern werden seit 2004 Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ausgebildet und das Gewerk heißt Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk. Antriebs- und Steuerungstechnik, Smart Living und BUS-Technik sind die Themen, mit denen sich das Fachhandwerk nicht erst seit heute beschäftigt – darüber hinaus natürlich mit den Anforderungen der Kunden an ein behagliches und sicheres Wohnen und den überzeugenden Antworten der Branche auf den Klimawandel.

„Wir als R+S-Fachhandwerk sind heute ein starker, moderner und zukunftsträchtiger Wirtschaftsbereich mit hohem Ansehen in Deutschland und Europa, der bei Politik und Gesellschaft Gehör findet. Wir bieten beste Zukunftsaussichten für junge Leute und haben uns gerade in der Corona-Pandemie als krisensicher erwiesen. Mit großem Stolz blicken wir auf die vergangenen 60 Jahre zurück. Als Zentralfachverband wird sich der BVRS auch weiterhin wirkungsvoll für die Interessen der Rollladen- und Sonnenschutzbranche einsetzen und dabei seinem Grundsatz, mit gemeinsamer Stimme zu sprechen, treu bleiben“, so Hauptgeschäftsführer Ingo Plück.

Aber nicht nur für die Branche in ihrer Gesamtheit, sondern auch in der Betreuung jedes einzelnen Mitgliedsbetriebs, erweist sich der BVRS schlagkräftiger als je. Ein breit aufgestelltes, nahezu alle Beratungsgebiete von betrieblichem Interesse abdeckendes Geschäftsstellenteam, umfassende Internet- und Social-Media-Auftritte, vielfältige Publikationen als auch ein – zumindest außerhalb von Corona-Zeiten – gut gefüllter Veranstaltungskalender sind für die Betriebe da.

Beides – die Vertretung der Branche nach außen wie auch die Betreuung der Mitglieder nach innen – ging und geht nicht ohne gemeinsames Ziehen an einem Strang. Ehrenamt und Hauptamt haben sich diesen Aufgaben stets gemeinsam gestellt und werden es auch weiterhin tun. Damit ist der BVRS auch für die kommenden Jahrzehnte bestens gerüstet.

(Zeichenzahl: 4.061 Zeichen mit Leerzeichen)

 

ZDH-Betriebsbefragung zur Corona-Krise – 8. Befragungswelle

Das Infektionsgeschehen hat weiterhin deutliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit vieler Handwerksbetriebe – das wirtschaftliche Umfeld bleibt herausfordernd. Bereits mit den bisherigen ZDH-Umfragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise in den Betrieben konnten wichtige Ergebnisse für die politische Arbeit auf Bundes- und Landesebene gewonnen werden.
Um die aktuellen Auswirkungen der Pandemie auf die Betriebe erfassen zu können, wird vom 9. bis 13. Dezember 2020 eine weitere Umfragerunde stattfinden.
Bitte nehmen Sie hier an der Umfrage teil: https://zdh-umfragen.de/corona

Digitale R+T im Februar 2021

R+T digital vom 22. bis 25. Februar 2021 / R+T Innovationspreis bildet Kern des hybriden Veranstaltungskonzepts

Mit der ersten R+T digital geht die Messe Stuttgart im Frühjahr 2021 neue Wege. Die R+T – Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz – verlängert ihr Angebot in den virtuellen Raum und konzipiert in diesem Zusammenhang ein hybrides Veranstaltungsformat: Vom 22. bis 25. Februar 2021 erhalten die Teilnehmer der R+T digital die Möglichkeit zur Präsentation neu entwickelter Produktinnovationen auf einer internationalen Plattform und zu einem übergreifenden Wissenstransfer innerhalb der Branche. Ergänzt wird das Format durch hybride Rahmenevents, die sowohl online auf der Plattform der R+T digital gestreamt als auch vor Ort in Stuttgart durchgeführt werden. „Wir möchten unseren Ausstellern und Partnern mit der R+T digital den Zugriff auf unser weltweites Besuchernetzwerk ermöglichen, sodass in diesem Rahmen die für 2021 entwickelten Produktneuheiten ausführlich vorgestellt werden können. Dies ist unser übergeordnetes Ziel für die R+T digital. Aus diesem Grund steht die Verleihung des R+T Innovationspreises im Mittelpunkt des Veranstaltungskonzepts“, so Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie der Messe Stuttgart. „Digitale Eventformate werden und können Live-Messen nicht ersetzen. Die R+T ist und bleibt das Highlight-Event der RTS-Branche. Mit der R+T digital haben wir ein neues Format entwickelt, ergänzend zur physischen Zusammenkunft auf der R+T 2022 in Stuttgart, und möchten damit die Branche bereits 2021 virtuell zusammenbringen.“

Plattform basiert auf drei Säulen

Alles anders oder vieles schon bekannt? Das Konzept der R+T bleibt dasselbe: Aussteller präsentieren den internationalen Messebesuchern ihre Produktneuheiten und über ein vielfältiges Vortragsprogramm wird Wissenstransfer geschaffen. Zudem kann sich die Branche online austauschen und vernetzen. Genau auf diesen Säulen basiert die Plattform zur R+T digital:

In der Expo Area befindet sich der Aussteller-Showroom, der in verschiedene Produktkategorien unterteilt ist. In den jeweiligen Themenhallen können sich die Besucher auf virtuellen Messeständen einen Überblick über die vielfältigen Innovationen und Neuheiten der Branche verschaffen, beispielsweise mit Informationsmaterialien, die zum Download bereitstehen, ausführlichen Produktvideos oder bei Premiumbeteiligungen auch mit eigenen Workshops oder Live-Vorträgen. Darüber hinaus können Aussteller direkt mit den Besuchern per Text- oder Video-Chat in Kontakt treten.

Zusätzlich wird es auf der Plattform ein Exhibitor Forum geben. Hier können die Aussteller 15-minütige Web-Sessions einstellen, in welchen sich die Besucher über Produktneuheiten sowie die aktuelle, weltweite Marktsituation informieren können.

In der Conference Area werden im gesamten Eventzeitraum Fachvorträge live mit Bezug auf aktuelle Schwerpunktthemen der Branche (Gastronomie, Innovationen, Handwerk, Architektur) übertragen, die zum großen Teil als hybrides Event umgesetzt werden. Den Teilnehmern ist es somit möglich, das Konferenzprogramm von überall auf der Welt live mitzuverfolgen – ohne zwingend vor Ort sein zu müssen.

Auch nach dem Live-Event vom 22. bis 25. Februar 2021 steht die gesamte Plattform der R+T digital inklusive der Aussteller-Messestände und dem Vortragsprogramm noch ein Jahr lang – bis zur R+T 2022 – zur Verfügung.

Umfangreiches Rahmenprogramm für R+T digital

Für die vier Veranstaltungstage der R+T digital wurde bereits ein vielseitiges Foren- und Workshop-Programm zusammengestellt, das jeweils verschiedene Trendthemen in den Mittelpunkt stellt und somit unterschiedliche Interessensgruppen ansprechen soll: 

Der erste Tag (22.02.2021) der Conference Area steht gemäß dem Motto „R+T meets INTERGASTRA“ im Zeichen der Gastronomie. In einer umfangreichen Podiumsdiskussion geben renommierte Vertreter aus dem Gastronomie- und Hotelgewerbe einen Überblick über die aktuellen Themen und Trends von Outdoor-Produkten. Im Anschluss werden verschiedene Gastronomie-Referenzprojekten, beispielsweise aus Hotellerie, Restaurants, Cafés, Eisdielen oder Biergärten, dem Publikum vor Ort oder im Livestream vorgestellt. 

Das Herzstück des digitalen Veranstaltungsformats bildet der R+T Innovationspreis, der parallel zum Tag der Gastronomie umgesetzt wird. Am Vormittag wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Endjurierung durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden die Gewinner des Innovationspreises ermittelt. Am Abend werden im Rahmen eines exklusiven Branchenabends die Innovationspreise verliehen. Erstmals können bei dieser Verleihung mehrere Preisträger pro Kategorie ausgezeichnet werden. Dies können Besucher der R+T digital per Livestream verfolgen. 

Am Dienstag (23.02.2021) – am Tag der Innovationen – werden die Preisträger des R+T Innovationspreises ausführlich vorgestellt. In kurzen, aber sehr informativen Websessions erhalten die Innovationspreis-Gewinner die Möglichkeit, ihre Produkteentwicklungen und somit den Grund ihrer Auszeichnung zu präsentieren. Die Besucher der R+T digital können sich somit einen umfassenden Überblick über die Produktneuheiten und Innovationen der Branche verschaffen. 

Am dritten Veranstaltungstag (24.02.2021) widmen sich die Veranstalter dem Handwerk. In verschiedenen Workshop-Programmen beteiligter Verbände, wie dem Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS), BVT – Verband Tore, Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz e.V. (ITRS) und weiteren Partnern, können die Besucher ihr Fachwissen in den Bereichen innen- und außenliegender Sonnenschutz, Tore sowie Smart Home auffrischen und erweitern. 

Am vierten und letzten Tag der R+T digital können die Besucher in der Conference Area den Landeskongress für Architektur und Standentwicklung, ARCHIKON 2021, sowohl per Livestream als auch vor Ort verfolgen. Ergänzend dazu wird an allen vier Veranstaltungstagen unter dem Motto „Architecture Highlights“ eine 90-minütige Websession mit aktuellen Livevorträgen stattfinden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Produkte der Branche und der Austausch unter Experten. Durch die Teilnahme können wertvolle Fortbildungspunkte gesammelt werden. „Wir freuen uns, mit der Architektenkammer Baden-Württemberg und dem Institut Fortbildung Bau (IFBau) kompetente Partner an der Seite zu haben, die uns mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk zur Seite stehen“, so Sebastian Schmid.

Mit diesem umfangreichen Programm wird die R+T digital im Februar 2021 zu der Innovations- und Informationsplattform für die RTS-Branche. Für die Besucher ist die Teilnahme an der R+T digital kostenlos. 

Über die R+T digital

Die R+T digital findet vom 22. bis 25. Februar 2021 erstmalig statt. Auf der Plattform www.rt-expo.digital kann sich die Branche im virtuellen Raum vernetzen und Produktneuheiten einem weltweiten Fachpublikum präsentieren. Das Herzstück bildet der R+T Innovationspreis. Darüber hinaus werden weitere Themenschwerpunkte, wie Gastronomie, Innovationen, Handwerk und Architektur, aufgegriffen. Die präsentierten Inhalte sind im Anschluss an die R+T digital noch 365 Tage online verfügbar. Für die Besucher ist die Teilnahme an der R+T digital kostenlos. Weitere Informationen gibt es auf www.rt-expo.digital

Neuer Termin: R+T wird auf 2022 verschoben

Ausstellerbefragung liefert klares Ergebnis
Durchführung von Innovationspreis und digitalem R+T-Format in 2021

Die Messe Stuttgart verschiebt die nächste Ausgabe der R+T – Weltleitmesse für Rollläden, Tore und Sonnenschutz – auf den 21. bis 25. Februar 2022. Dieses Ergebnis resultiert aus den intensiven Gesprächen der Projektverantwortlichen mit allen Partnern, Trägerverbänden, dem Ausstellerbeirat und führenden Herstellern. Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen eine umfangreiche, zum großen Teil persönliche Befragung nationaler und internationaler Aussteller durchgeführt, die ebenfalls ein eindeutiges Ergebnis lieferte. „Vom ersten Tag an haben wir auf eine enge und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten gesetzt. Der intensive Austausch sowie die Ausstellerbefragung zeigen deutlich, dass insbesondere  durch die hohe Internationalität und die extrem lange Vorbereitungsphase eine  R+T in gewohnter Qualität zum aktuellen Zeitpunkt nicht verlässlich realisierbar  ist“, erläutert Roland Bleinroth, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart. „Die R+T ist viel mehr als eine reine Fachmesse! Der Austausch mit Kollegen, intensive Fachgespräche, zahlreiche Netzwerkveranstaltungen und Rahmenevents machen die R+T alle drei Jahre zu einem großen Familientreffen. All das ist jedoch unter den aktuellen Bedingungen so nicht zu gewährleisten. So schwer uns diese Entscheidung nach zweieinhalb Jahren Planung, Vorbereitungen und Herzblut auch fällt, ist es die einzig richtige zum jetzigen Zeitpunkt“, ergänzt Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie der Messe Stuttgart. „Mit der Verschiebung auf 2022 möchten wir vor allem unseren Ausstellern und Partnern die größtmögliche Planungssicherheit bieten.
Die Hersteller sollen im Februar 2022 wieder Zugriff auf das gesamte R+T Netzwerk erhalten, so wie sie es kennen und gewohnt sind. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Branche eine Lösung gefunden haben, um an den bisherigen Erfolg der Weltleitmesse anknüpfen zu können.“

Neues digitales R+T-Format in 2021

Die Verschiebung der R+T öffnet aber auch neue Chancen und Türen für die Branche: „Im ursprünglichen Veranstaltungszeitraum, vom 22. bis 26. Februar 2021, erhalten alle unsere Aussteller die Möglichkeit, bei der R+T digital die entwickelten Innovationen und Neuheiten auf einer digitalen Plattform einem weltweiten Fachpublikum zu präsentieren“, so Sebastian Schmid. Den Kern dieses digitalen Formats bildet der R+T Innovationspreis, der gemäß den ursprünglichen Planungen als Live-Event umgesetzt wird. Darüber hinaus werden weitere Themenschwerpunkte, wie Handwerk, Smart Home und Architektur, aufgegriffen. Ergänzt wird das Angebot durch hybride, branchenspezifische Fachvorträge und verschiedene Matchmaking-Angebote. Die präsentierten Inhalte sind auch im Anschluss an die R+T digital noch 365 Tage bis zur nächsten R+T online verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert. „In den nächsten Wochen finalisieren wir das Konzept zur R+T digital und beginnen direkt mit den ersten Umsetzungen. Des Weiteren werden wir alle wichtigen Schritte für eine erfolgreiche R+T 2022 in die Wege leiten. Wir können es schon jetzt kaum erwarten, all‘ unsere Aussteller und Besucher vom 21. bis 25. Februar 2022 wieder persönlich in Stuttgart zu begrüßen“, freut sich Sebastian Schmid.

Vollständige Pressemitteilung zum neuen Termin  der R+T
Vollständige Pressemitteilung zum neuen Termin der R+T
Pressemitteilung_Neuer_Termin__RT_wird_auf_2022_verschoben.pdf

R+S-Fachhandwerk: Trotz Corona stabil

Bonn, im Juli 2020. Trotz Corona präsentierte sich das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk bisher erfreulich stabil. Das ergab die jüngste Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz.

Der Geschäftsklimaindex erholte sich nach dem Corona-Schock im ersten Jahresquartal 2020 wieder und erreichte nun einen saisonal üblich hohen Wert von 150 Punkten. Wie auch in anderen Bau- und Ausbaugewerken gelang es im R+S-Fachhandwerk, die in den letzten Wochen gestiegene Kundennachfrage nach Wertsteigerungen der eigenen Immobilien bzw. des Mietobjekts in Richtung Rollladen und Sonnenschutz zu lenken. Viele „Zu-Hause-Gebliebene“ schafften sich mit dem dadurch Gesparten die lang erhoffte hochwertige Markise oder einen multifunktionalen Rollladen an.

Das zweite Quartal knüpft an den günstigen Verlauf des Vergleichsquartal des Vorjahres an. Die positiven Rückmeldungen der an der Umfrage für das zweite Quartal 2020 beteiligten Unternehmen überwiegen deutlich: Die Auslastung erreichte einen Höchstwert von 101 Prozent und der Auftragsbestand 7,4 Wochen. 95 Prozent der RS-Fachbetriebe verwiesen auf eine stabile Nachfrage (wie auch im zweiten Quartal 2019). 92 Prozent der Betriebe erwirtschaftete im zweiten Quartal 2020 stabile Umsätze (Vergleichsquartal 2019 = 95 Prozent); über zwei Drittel davon erreichte sogar zusätzliche Umsatzsteigerungen.

Kein Zufall also, dass 94 Prozent der Betriebe ihre geschäftliche Lage als zumindest gut bewerteten; 66 Prozent davon verwiesen sogar auf Verbesserungen in ihrer Geschäftslage. Diese Bewertung wird auch durch die der Konjunkturumfrage beigefügten Sonderumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Geschäftstätigkeit gestützt. 93 Prozent der Umfrageteilnehmer vernehmen keine oder kaum Auswirkungen auf Ihre Geschäftslage. Nur 13 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Fördermittel beantragt.

Wenigstens für das nun laufende dritte Quartal 2020 erwartet die große Mehrheit der RS-Fachbetriebe ein weiteres Anhalten der bisher günstigen Entwicklungen. 86 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von einer zumindest stabilen Nachfrage aus; 43 Prozent davon sogar von zusätzlichen Auftragseingängen. 94 Prozent rechnen mit stabilen Umsätzen im dritten Quartal 2020; 42 Prozent davon sogar noch einmal mit zusätzlichen Steigerungen.

Nur 4,6 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten eine Verschlechterung ihrer Geschäfte im weiteren Jahresverlauf 2020. Dem steht fast die Hälfte der RS-Fachbetriebe gegenüber, die noch einmal mit weiteren Verbesserungen ihrer geschäftlichen Situation rechnen.

Erfreulicherweise beweisen die Fachbetriebe trotz der zum Teil angespannten wirtschaftlichen Situation infolge Corona große Treue zu ihren Beschäftigten: Kein Umfrageteilnehmer beabsichtigte, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren; im Gegenteil gab über ein Drittel der Betriebe an, ihr Personal noch einmal aufstocken zu wollen.

Positiv auch die Investitionsbereitschaft der Betriebe. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer will im weiteren Verlauf 2020 investieren.

Für eine Entwarnung ist es jedoch trotz der günstigen Konjunkturwerte für das zweite Quartal 2020 aber noch zu früh, schätzt der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz ein. Eine weitere Welle von Corona könnte die oft andernorts beklagte Konsum- und Kaufzurückhaltung der Verbraucher auch bei Produkten und Dienstleistungen im R+S-Handwerk nähren, so die Befürchtung. Es bedarf seitens der Hersteller auch weiter enormer Anstrengungen, die weit über die Landesgrenzen hinausreichenden Lieferketten stabil zu halten. Das geschäftliche Umfeld insgesamt bleibt also eine große Herausforderung im weiteren Jahresverlauf 2020, auch für das R+S-Fachhandwerk.