Dann kommen Sie zum Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS)!
Zur Erweiterung unserer Geschäftsstelle suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt einen
Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutztechnikers bleibt in der Anlage A der Handwerksrolle und damit ein meisterpflichtiges Handwerk. Das hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bekannt gegeben.
„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung”, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e.V. „Die Evaluierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat nun ergeben, dass die 2020 erfolgte ,Rückvermeisterung‘ unseres Handwerks richtig war.“
Nachdem im Jahr 2004 rund 50 Gewerke, darunter auch der da-malige „Rolladen- und Jalousiebauer“ in die Anlage B überführt wurden und damit aus der Zulassungspflicht fielen, wurde dies von der schwarz-roten Koalition 2020 rückgängig gemacht. Diese Entscheidung sollte nach fünf Jahren überprüft werden, was nun erfolgt ist.
„Wir konnten dem Ministerium nachvollziehbar darlegen, dass die Qualität der ausgeführten Arbeiten von Meisterbetrieben deutlich höher ist als die von Betrieben ohne Meister. Sachverständige haben bestätigt, dass Betriebe ohne einschlägige Qualifikation für 70-80 Prozent der Schadensfälle verantwortlich sind. Gleichzeitig sind die von Nicht-Meisterbetrieben verursachten Schäden auch deutlich höher als die von Meisterbetrieben“, berichtet Ingo Plück.
„Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung ein wichtiger Schritt sowohl im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes als auch für die berufliche Zukunft unserer Handwerkerinnen und Handwerker ist”, so Plück abschließend.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat bestätigt, dass das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk weiterhin der Anlage A der Handwerksordnung zugeordnet und damit meisterpflichtig bleibt. Damit wird die 2020 beschlossene „Rückvermeisterung“ unseres Handwerks nach einer fünfjährigen Evaluierungsphase offiziell als richtig anerkannt. Ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation, die täglich im Betrieb, auf der Baustelle und in der Ausbildung geleistet wird.
Zur Erinnerung: Im Jahr 2004 wurden über 50 Handwerksberufe – darunter auch der damalige Rolladen- und Jalousiebauer – in die zulassungsfreie Anlage B überführt. 2020 hat die Bundesregierung diese Entscheidung für einige Berufe revidiert und die Meisterpflicht wiedereingeführt – mit der Auflage, die Wirkung nach fünf Jahren zu überprüfen.
Diese Überprüfung ist nun beendet – mit einem erfreulichen Ergebnis:
Wir konnten dem Ministerium nachvollziehbar darlegen, dass die Qualität der ausgeführten Arbeiten von Meisterbetrieben deutlich höher ist als die von Betrieben ohne Meister. Sachverständige berichten, dass Betriebe ohne einschlägige Qualifikation für bis zu 70–80 Prozent der Schadensfälle verantwortlich sind. Noch dazu sind die verursachten Schäden auch noch deutlich höher als die, die Meisterbetriebe zu verantworten haben.
Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung ein wichtiger Schritt sowohl im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes als auch für die berufliche Zukunft unserer Handwerkerinnen und Handwerker ist.
Den ganzen Evaluierungsbericht gibt es hier: Evaluierungsbericht
Nach einem schwierigen Vorjahr mit Umsatz- und Beschäftigungsrückgängen zeigt das 1. Quartal 2025 erste Stabilisierungstendenzen im R+S-Handwerk. Der Geschäftsklimaindex stieg auf 94 Punkte, die Auslastung lag bei 84 Prozent. 56 Prozent der Betriebe meldeten zumindest stabile Umsätze. Für das 2. Quartal erwarten 78 Prozent der Betriebe eine zumindest befriedigende Geschäftslage, 34 Prozent davon eine Verbesserung. Auch die Umsatzprognosen fallen positiver aus: 32 Prozent der Betriebe rechnen mit einem Anstieg. Die Investitionsbereitschaft zieht leicht an – 48 Prozent planen Neuanschaffungen. Steigende Kosten durch Löhne, Materialien und globale Unsicherheiten bleiben eine Belastung. Hoffnung macht die wirtschaftspolitische Neuausrichtung der Bundesregierung sowie der saisonale Frühjahrsaufschwung, der traditionell für mehr Bautätigkeit sorgt. Viele Betriebe hoffen auf eine nachhaltige Belebung im weiteren Jahresverlauf.
Zum elften Mal lobt der BVRS den mit 500 Euro dotierten Ausbildungspreis für herausragende Ausbildungsleistungen aus.
Mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen Personen, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung von jungen Menschen aktiv engagieren. In erster Linie werden Bewerber berücksichtigt, die sich durch eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung hervorheben. Aber auch innovative Konzepte und Ideen zur Förderung etwa von begabten oder auch benachteiligten Jugendlichen, ausländischen Jugendlichen oder Frauen sind von Bedeutung.
Natürlich haben kleinere Betriebe, die nicht über die gleichen personellen und finanziellen Mittel wie größere Betriebe verfügen, die gleichen Chancen.
Die Jurierung erfolgt durch ein neutrales Gremium, bestehend aus Vertretern von BVRS-Präsidium, Berufsbildungsausschuss, Berufsschulen, Handwerksorganisation und Fachpresse.
Für die Bewerbung oder einen Vorschlag muss ein Formblatt ausgefüllt werden, das – neben den Teilnahmebedingungen – nachfolgend zum Herunterladen bereitsteht. Bewerbungsschluss ist der 31. August.
BVRS Ausbildungspreis Bewerbungsbogen 2025
(Hinweis: Öffnen Sie das Formular bitte mit dem kostenlosen Acrobat Reader, um die interaktiven Funktionen zu nutzen.)
BVRS Ausbildungspreis Teilnahmebedingungen
Klimavorsorge beginnt bei der Gebäudehülle
Fachhandwerk berät rund um den Aktionstag am 20.03.2026
Bonn –
Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Gebäude in Deutschland aus und machen vorausschauende Klimavorsorge erforderlich. Aktuelle Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius im Trend deutlich steigt. Dies wirkt sich auf Wohnkomfort, Gesundheit und Energieverbrauch aus. Eine Studie, die das Ingenieurbüro Hauser im Auftrag der RTG durchführte, widmet sich den zu erwartenden Klimafolgen. Simulationen für das Jahr 2045 zeigen, dass sich Innenräume in Zukunft ohne wirksamen Hitzeschutz auf bis zu rund 38 Grad aufheizen können.
Der bundesweite Rollladen- und Sonnenschutztag am 20. März 2026 greift solche Entwicklungen auf und rückt die Klimavorsorge in den Fokus. Unter dem Motto „Sonnenschutz ist Klimavorsorge“ informiert das Fachhandwerk bundesweit darüber, welchen Beitrag seine Lösungen zur vorausschauenden Klimavorsorge an Gebäudehüllen leisten.
Klimavorsorge: frühzeitig handeln statt energieintensiv nachrüsten
Klimavorsorge beschreibt einen vorausschauenden Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Gebäudebereich, der auf frühzeitige Anpassung, Schutz und langfristige Nutzungsqualität abzielt. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die ohne zusätzlichen Energieaufwand wirken und damit eine Alternative zu energieintensiver Klimatechnik darstellen. Ein erster Schritt ist die Installation von Rollläden und Sonnenschutz. Sie verbessern das Raumklima und tragen gleichzeitig zur Energieeffizienz bei. Dabei bündeln sie Aspekte, die bislang oft getrennt betrachtet wurden: Hitzeschutz, Energieeinsparung sowie Gesundheit und Wohlbefinden. „Klimavorsorge bedeutet, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS). „Außenliegender Sonnenschutz hat großes Potenzial, die Gebäudehülle wirksam vor Klimafolgen zu schützen und langfristig vorzusorgen.
Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, zunehmender Hitzesommer und klimabedingt wachsender Anforderungen an Gebäude wird deutlich, dass Rollläden und Sonnenschutz kein Luxus sind. Sie sind ein funktionaler und notwendiger Bestandteil moderner Architektur und lassen sich zudem auch im Gebäudebestand meist problemlos nachrüsten. Als erster Schritt der Klimavorsorge bieten sie eine nachhaltige Möglichkeit, Wohnumgebungen an veränderte klimatische Bedingungen anzupassen.
Der Rollladen- und Sonnenschutztag als Impuls für vorausschauende Klimavorsorge
Rund um den Frühlingsanfang am 20. März richten sich die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutzhandwerks an alle, die ihre Immobilien zukunftsfähig weiterentwickeln möchten und informieren über individuelle Lösungen. Dabei zeigen sie auf, wie Klimavorsorge im Gebäudebereich sinnvoll und praxisnah umgesetzt werden kann. Damit unterstreicht der Aktionstag die Rolle des Fachhandwerks als ersten Ansprechpartner für wirksame Klimavorsorge im Gebäudebereich.
Informieren Sie über das Rollladen- und Sonnenschutzportal über die vielseitigen Möglichkeiten, Energie zu sparen, und finden Sie Ihren R+S-Fachbetrieb in Ihrer Nähe.
Im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk ist normalerweise im Frühjahr und Sommer eine höhere Nachfrage zu erwarten, was zu steigenden Umsätzen führt. 2024 zeigte sich dieser Trend jedoch nur im 2. Quartal, mit einem Anstieg des Geschäftsklimaindex auf fast 100 Punkte. Die Umsätze stiegen laut Statistischem Bundesamt im 2. Quartal um 27,9 % gegenüber dem Vorquartal, blieben aber 5,9 % unter dem Vorjahresniveau. Im 3. Quartal erreichte der Geschäftsklimaindex nur 74 Punkte, und die Nachfrage stabilisierte sich nur bei 63,2 % der Betriebe. Mehr als ein Viertel erzielte geringere Umsätze, die Auftragsreichweite lag bei 6,3 Wochen. Gründe sind gedämpfte Konsumfreude trotz leicht besserer Einkommenserwartungen und sinkender Inflation. Verbraucher zögern vor allem bei größeren Anschaffungen, was durch wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt wird. Die Erwartungen für das 4. Quartal 2024 sind verhalten. 63 % der Betriebe erwarten eine stabile Geschäftslage, und nur noch 4 % rechnen mit Verbesserungen. Auch 2025 bleibt die Lage herausfordernd, jedoch gibt es Hoffnung auf eine Erholung dank EZB-Zinssenkungen und einer möglichen Belebung der Konjunktur. Impulse aus der Politik sind dringend notwendig.
Zu seiner 62. Haupttagung kommt der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. vom 18. bis 20. Oktober im Maritim Hotel Ulm und dem angeschlossenen Kongresszentrum zusammen.
Auf Einladung der RS-Innung Württemberg und ihres Obermeisters Tino Steimle treffen sich mehrere hundert Handwerkerinnen und Handwerker aus dem Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk sowie Vertreterinnen und Vertreter der herstellenden Industrie in Ulm, um über aktuelle Entwicklungen der Branche zu sprechen.
Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm ergänzt das Branchentreffen. Dabei liegt in diesem Jahr liegt der Fokus auf Künstlicher Intelligenz. Die Referentinnen und Referenten beleuchten einerseits, welche Betriebsabläufe schon heute schon dank KI optimiert werden können und andererseits, welche Auswirkungen KI auf die Gesellschaft der Zukunft haben wird.
Los geht es mit dem Frühstarter-Programm am 18. Oktober um 9:30 Uhr mit einem Vortrag von Christoph Krause in dem er erklärt, wie wir „Vom Denken zum Machen“ kommen. Anschließend sprechen Matthias Brack zur „Zukunft der betrieblichen Organisation“ und die erfolgreiche Handwerksinfluencerin Anna Sänger.
Am Nachmittag beginnt um 14:00 Uhr die eigentliche Haupttagung mit den Eröffnungsstatements der Vizepräsidenten Matthias Klenner und Frank Rönnfeld. Die beiden berichten unter anderem über die aktuellen Herausforderungen für die Branche, das wirtschaftliche Umfeld und die Ausbildungszahlen.
Über die aktuellen Entwicklungen im Verbandsleben berichten die Vorsitzenden der Ausschüsse bevor Marc Gassert ein weit über die Grenzen Deutschlands bekannter Redner die Bühne betritt und uns berichten, „Warum wir Wandel lieben, hassen und trotzdem brauchen.“
Der zweite Teil der Haupttagung beginnt am Samstag um 09:00 Uhr. Dann mit dabei Branchenkenner Wilhelm Hachtel, erneut Christoph Krause und Udo Hermann, der Schreinermeister berät Selbstständige und Führungskräfte und begleitet er Handwerkerinnen und Handwerker bei der Weiterentwicklung des Betriebes.
Mit einem Festabend am Samstag klingt die Haupttagung im Einsteinsaal des Maritim Hotel Ulm aus.