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Wir suchen Verstärkung: Technischer Referent (m/w) am Standort Bonn

Ob es um Ausbildung, Technik, betriebswirtschaftliche oder fachliche Fragen geht, der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. vertritt hoch engagiert und wirkungsvoll die Interessen seiner …

Deutscher Gemeinschaftsstand auf den internationalen Satellitenmessen der R+T

Der BVRS unterstützt den offiziellen Deutschen Gemeinschaftsstand auf den internationalen Satellitenmessen der R+T, der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz. Vom 1. bis 4. März 2017 …

BVRS-Ausbildungspreis 2016

Verband ehrt Ausbilder Georg Gögelein Eine fundierte Ausbildung ist die Voraussetzung, um in dem gewählten Beruf langfristig erfolgreich zu sein. Diese Botschaft vermittelt Georg Gögelein seinen …

Ausführungen von Präsident Heinrich Abletshauser bei der Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. am 21. Oktober 2016 in Hamburg

Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Ehrengäste, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, diese Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz ist alles andere als eine …

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. wählt neuen Präsidenten

Heinrich Abletshauser tritt die Nachfolge von Georg Nüssgens an Auf ihrer Zusammenkunft in Hamburg haben am 20. Oktober die Delegierten der Mitgliedsinnungen und -verbände des Bundesverbandes …

Rollladen und Sonnenschutz bundesweit im Fernsehen

In der Sendung ARD-Buffet vom 29. September 2016 hat der Meteorologe im Anschluss an den Wetterbericht Tipps für die bevorstehende kühlere Jahreszeit gegeben. Dabei erläuterte er  die …

Im Blickpunkt der Medien: Qualität bei Nachrüstung und Renovierung

Wichtiges Kernthema der gemeinsam von den RS-Innungsbetrieben und BVRS-Fördermitgliedern getragenen PR-Gemeinschaftskampagne ist das Thema Nachrüstung und Renovierung. Die Kampagnen-Führung liegt …

BVRS-Präsidium bedauert Austrittsbeschluss der Innung Düsseldorf

Aber Zuversicht, bis Ende 2017 zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen / Appell zur Geschlossenheit Bonn, 10. September 2016. Mit Bedauern hat das Präsidium des Bundesverbandes Rollladen + …

Prominente Besucher bei Aachener Sonnenschützern

Die NRW-Landtagsabgeordneten Ralph Bombis und Dr. Ingo Wolf besuchten im Rahmen der FDP-Sommertour 2016 am 4. August den Aachener Rollladen- und Sonnenschutz-Innungsfachbetrieb, die Firma Rolladen …

Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe – Handwerksbranche wächst erneut zweistellig

Die anhaltend gute Binnenkonjunktur beflügelt das R+S-Handwerk. Bereits für das erste Quartal 2016 hatte das Statistische Bundesamt gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von …

MIT fordert Wiedereinführung der Meisterpflicht

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) spricht sich für eine Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe aus. „Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal …

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk weiter auf Rekordkurs

Nachdem bereits im 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von über 10 Prozent zu verzeichnen war, hat sich das Wachstum des R+S-Handwerks noch einmal …

BVRS und Landesinnung laden zur 56. Haupttagung nach Hamburg ein

Nunmehr bereits zum vierten Mal findet eine Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz in Hamburg statt. Besondere Bedeutung wird die 56. Haupttagung vom 21. bis 23. Oktober 2016 durch …

Ergebnisse der BVRS-Konjunkturumfrage – Branche blickt positiv auf die nächsten Monate

Zum dritten Mal in Folge begünstigen milde Temperaturen die Arbeit des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks im ersten Jahresquartal. Mit 81 Prozent Auslastung fällt die saisonal übliche …

BVRS lobt erneut Ausbildungspreis aus

Der BVRS verleiht anlässlich der Haupttagung 2016 in Hamburg wieder den mit 500 Euro dotierten Ausbildungspreis für herausragende Ausbildungsleistungen.Mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen …

Appell an Mittelstand: Vergaben besser nutzen

OB Sridharan besucht vor dem Rollladen- und Sonnenschutztag 2016 den Bonner RS-Fachbetrieb Specht –Der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan hat die mittelständischen Unternehmen der …

Rollläden als Schutz vor Einbrechern – BVRS begrüßt neue Fördermaßnahme

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) begrüßt die heute vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Kraft gesetzte Förderung von baulichen …

Fach- und Rahmenprogramm der Superlative · Haupttagung 2015 des BVRS in Nürnberg wartet mit großer Themenvielfalt auf

Zufriedene Gesichter allenthalben nach der diesjährigen 55. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) in Nürnberg. Das umfangreiche Fachprogramm mit zahlreichen interessanten …

R+S-Fachbetrieb aus Wasserburg für herausragende Ausbildungsleistung geehrt

BVRS-Ausbildungspreis für Peter HuberDer diesjährige, vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) ausgelobte Ausbildungspreis geht an Peter Huber und sein Unternehmen Jalousien Huber in …

Ausführungen von Präsident Georg Nüssgens bei der BVRS-Haupttagung am 23. Oktober 2015 in Nürnberg

Zu der 55. Haupttagung des BVRS, die am 23. Oktober 2015 in Nürnberg stattfand, erhalten hier die Ausführungen von Präsident Georg …

Sonne, Sanierung und Sicherheit steigern Umsatz

Positive Entwicklung der Rollladen- und Sonnenschutz-FachbetriebeDie wirtschaftliche Lage der 3.861 Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Deutschland war 2014 und ist …

Tag des Einbruchschutzes

Rollläden als Schutz vor EinbrechernEinbrecher haben jetzt wieder Hochsaison. Wie man sich vor Eindringlingen schützt, zeigen Polizei und Handwerksbetriebe am Tag des Einbruchschutzes. Er findet in …

Einladung zur 55. Haupttagung

Unsere diesjährige Haupttagung findet vom 23. bis zum 25. Oktober in Nürnberg statt, einer besonders schönen und geschichtsträchtigen Stadt in Bayern. Unser Tagungsort ist für Gäste aus aller …

BVRS-Präsident begrüßt Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen

Bund stellt Fördermittel in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro zur VerfügungDer Schutz gegen Einbrüche in Häusern und Wohnungen soll stärker gefördert werden - das hat der Haushaltsausschuss …

Mit Rollläden vor Einbrechern schützen

Kriminalstatistik: Historischer Höchststand bei EinbrüchenNoch nie ist in den vergangenen 15 Jahren so häufig eingebrochen worden. Die Gesamtanzahl der Einbrüche stieg im Vergleich zum Vorjahr um …

Saisonüblicher Start ins Jahr 2015

Fachbetriebe wollen an günstige Entwicklung des Vorjahres anknüpfen  Mit für die Jahreszeit normalen Geschäften sind die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks ins Jahr …

Prominenter Besuch zum Auftakt des R+S-Tages 2015

Dr. Lücking-Michel MdB bei der Bonner Firma Specht GmbH Anlässlich des Rollladen- und Sonnenschutztages 2015 besuchte die Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel am 16. April den Bonner …

Betriebe brauchen Planungssicherheit bei der Erbschaftssteuer

BVRS-Präsident Nüssgens mahnt schnelles Handeln der Politik an – Zumutungen für Betriebe beim Mindestlohn / Kritik auch an der Novelle der Arbeitsstättenverordnung Für eine schnelle …

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk mit Umsatzwachstum

Positiver Blick in die Zukunft / Zusätzliche Impulse durch Leitmesse R+T erwartet Der private Konsum sowie die Bauinvestitionen waren im vergangenen Jahr 2014 die wichtigsten Stützen des deutschen …

Wachstumsbranche wirbt um Nachwuchs

Verband unterstützt Innungen und Betriebe bei der Suche nach Auszubildenden / BVRS-Präsident Nüssgens: Auch jungen Flüchtlingen eine Chance geben Auch für die Fachbetriebe des Rollladen- und …

Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk im Aufwind

2014 mit Umsatz-Plus / Branche verstärkt Nachwuchswerbung  „Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk in Deutschland hat derzeit sehr gut zu tun“, so der Präsident des Bundesverbandes …

Handwerksnachwuchs zeigt meisterliches Können

Sonderausstellung mit Bundessieger-Arbeiten, Meister- und Gesellenstücken / BVRS zeichnet Spitzenleistungen aus Die Sonderschau „Junge Talente“ des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz …

Energy Label für Fenster mit Rollläden und Sonnenschutz

Transparenz für Hersteller, Planer und Verbraucher In Zusammenarbeit mit dem ITRS Industrieverband Technische Textilien – Rollladen - Sonnenschutz e.V. (Fachgruppe IV Rollladen - Sonnenschutz - …

Technischer Referent (m/w) am Standort Bonn

Wir suchen Verstärkung Ihr Profil: Technische Beratung und Normung begeistern Sie. Ein technisches Kompetenzzentrum gemeinsam mit einer weiteren Referentin weiterzuentwickeln ist das, was Sie sich …

forsa-Umfrage zu Rollläden und Sonnenschutz

71 Prozent der Deutschen vertrauen auf das R+S-Fachhandwerk Rollläden und Sonnenschutz bitte nur vom Fachhandwerk – so lautet die Empfehlung von 71 Prozent der deutschen Bürger. Das hat eine …

Gebäudesanierung wird stärker gefördert

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk begrüßt Klimaschutzpaket Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) begrüßt das gestern verabschiedete Klimaschutzpaket der …

RS-Fachkongress auf Mallorca war voller Erfolg

54. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz auf Mallorca Die RS-Fachwelt gab sich vom 23. bis 25. Oktober 2014 nun schon zum zweiten Mal in der Verbandsgeschichte ein Stelldichein …

Der BVRS stellt sich online neu auf

Nach Endkundenseite nun auch neuer Verbandsauftritt im Netz - zielgenaue Ansprache verschiedener Nutzergruppen Er ist zielgruppengerecht, neu geordnet, klar strukturiert und optisch attraktiv: der …

Georg Braun zieht alle Ausbildungsregister

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz vergibt erstmals Preis für besondere Ausbildungsleistungen an Innungsbetrieb Der neu geschaffene Ausbildungspreis des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz …

Ein Handwerk ändert sein Gesicht

Rollladen- und Sonnenschutztechniker erbringen immer mehr Leistungen aus einer Hand Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) und seine Mitgliedsbetriebe blicken mit hohen Erwartungen …

Langer Name wird zur Erfolgsgeschichte

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker – für Jugendliche besonders interessant   Sie ist zehn Jahre in Kraft und zur Erfolgsgeschichte geworden; die Ausbildungsordnung für Rollladen- …

Ausführungen zur Internationalen Pressekonferenz R+T Stuttgart 2015 in Istanbul

Ausführungen von Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V., bei der Internationalen Pressekonferenz zur R+T Stuttgart 2015 am 16. Oktober 2014 in Istanbul Die …

Langer Name wird zur Erfolgsgeschichte

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker – für Jugendliche besonders interessant Sie ist zehn Jahre in Kraft und zur Erfolgsgeschichte geworden; die Ausbildungsordnung für Rollladen- und …

Einbruchschutz im Mittelpunkt – Steinmeier informiert sich bei Rollladen-Spezialisten: Bundesaußenminister besucht Kowalewski Rollladenbau in Brandenburg

Einbruchschutz, energetische Optimierung, intelligente Antriebs- und Steuerungslösungen - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich bei seinem Besuch der Firma Kowalewski Rollladenbau …

Forderungskatalog zur Wahl des Europäischen Parlaments

Zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai hat das Präsidium des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz einen Forderungskatalog verabschiedet, der die für das Rollladen- und …

www.rollladen-sonnenschutz.de in neuem Gewand

Ein frisches Design, verbesserte Funktionen und eine höhere Benutzerfreundlichkeit prägen das Gesicht der neuen Seite www.rollladen-sonnenschutz.de. Mit der klaren Fokussierung auf den Endkunden …

Broschüre alles was das Haus braucht

Kompakter Überblick über die Produkte und Dienstleistungen des Rolladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks: Wetter- und Sonnenschutz, Sicht- und Blendschutz, Lichtlenkung, Sicherheit und Komfort …

Klares Bekenntnis zum Meisterbrief

Staatssekretär Ulrich Kelber zum Auftakt des Rollladen- und Sonnenschutztages bei Specht in Bonn Mit einem klaren Bekenntnis zum Meisterbrief hat der Parlamentarische Staatssekretär beim …

„Silbermedaille“ für den Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz!

Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Verband des Jahres 2014“ Im Rahmen des 14. Deutschen Verbändekongresses, der am 24.und 25. Februar 2014 in Düsseldorf standfand, wurden die Verbände …

Mieter hat Recht auf Sonnenschutz

Urteil des Amtsgerichts München bestätigt:Wirksamer Sonnenschutz gehört zur normalen Ausstattung von Gebäuden. Das hat jüngst das Amtsgericht München (Az.: 411 C 4836/13) bestätigt: „Der …

Ausbildungspreis des Bundesverbandes 

Der BVRS verleiht auf der 54. Bundestagung auf Mallorca erstmals den mit 500 € dotierten „Ausbildungspreis des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V.“ an Betriebsinhaber im Rollladen- …

53. Haupttagung Wolfsburg

Begeisterte Teilnehmer, ein hoch-informatives Tagungsprogramm, tolle Abendveranstaltungen, viele gute Gespräche miteinander, ein ausgesprochen attraktives Rahmenprogramm für die Teilnehmer sowie …

Neue Referentin im Technischen Kompetenzzentrum

Ab dem 1. September 2013 verfügt das Technische Kompetenzzentrum des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz mit Dipl.-Ing. Andrea Papkalla-Geisweid über eine neue Referentin.  …

Portrait des BVRS im Verbändereport

In der aktuellen Ausgabe des von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. herausgegebenen Verbändereports findet sich ein sehr schönes, ausführliches Portrait des Bundesverbandes …

Hochwasserhilfe – Spendenaufruf der Handwerksorganisationen

Von dem aktuellen Hochwasser in mehreren Bundesländern sind auch Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks tangiert. Der BVRS wie auch die jeweiligen Innungen stehen in …

Tipps & Tricks rund um cleveren Sonnenschutz im Hessischen Fernsehen

Am 3. Juni beschäftigte sich die beliebte Verbrauchersendung service: zuhause mit Tipps & Tricks rund um cleveren Sonnenschutz. Rund ein Drittel der Sendezeit war dabei Markisen …

Ausbildung spanischer Jugendlicher als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. arbeitet seit Herbst 2012 intensiv daran, spanische Jugendliche zur Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker zu gewinnen. Weitere …

Informationen zum neuen SEPA-Zahlungsverfahren in Europa ab Februar 2014

Ein zentraler Punkt auf dem Weg zum europäischen Binnenmarkt ist die Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs. Künftig soll es deshalb einheitliche Verfahren und Standards geben. Ein Leitfaden sowie …

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk: Hoffnungen auf weiteres Wachstum für 2013

Nach einem recht guten Jahr 2012 für das R+S-Handwerk verlief der Start in das Jahr 2013 nicht so günstig wie erhofft. Das ergab die Konjunkturumfrage des BVRS für das 1. Quartal 2013 unter …

Neue Polizeistatistik: Alle vier Minuten ein Einbruch

Mit Rollläden der Einbruchswelle trotzen Bonn. Kurz vor der Urlaubssaison nimmt die Angst vor Einbrüchen in Deutschland wieder zu. Und das nicht ohne Grund: Laut aktueller polizeilicher …

EnEV 2013 Verbände erfolgreich: Reduktion transparenter Flächen ist vom Tisch

Troisdorf/Bonn/Frankfurt. Der Bundesverband Flachglas (BF), der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) sowie der Verband Fenster + Fassade (VFF) freuen sich, dass sie durch zahlreiche Eingaben …

Erstmals Wirtschaftszahlen für die gesamte Fenster- und Fassadenbranche

Rund 300.000 Mitarbeiter, zirka 34 Milliarden Euro Jahresumsatz und insgesamt 58.000 Betriebe: So lauten die erstmalig im Rahmen des zweimal jährlich stattfindenden Treffens der Geschäftsführer …

Umfang der Nacherfüllungspflicht des Verkäufers beim Verkauf mangelhafter Sachen

Auf Grundlage einer entsprechenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 21. Dezember 2011die Nacherfüllungspflichten des Verkäufers bei …

Merkblätter zu Elternzeit/Elterngeld und Mutterschutz

Der Unternehmerverband des Deutschen Handwerks UDH hat neue Merkblätter zu den Themen Elternzeit und Elterngeld sowie Mutterschutz herausgegeben, die hier heruntergeladen werden …

Wir archivieren alle Meldungen für Sie.
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Wir suchen Verstärkung: Technischer Referent (m/w) am Standort Bonn

Ob es um Ausbildung, Technik, betriebswirtschaftliche oder fachliche Fragen geht, der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. vertritt hoch engagiert und wirkungsvoll die Interessen seiner Mitglieder aus dem Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk.

Der BVRS ist die berufsständische Interessenvertretung und ausgewiesenes Kompetenz- und Servicezentrum sowie lebendige Informations- und Kommunikationsplattform der R+S-Branche.

Unterstützen Sie unser Team als

Technischer Referent (m/w)
am Standort Bonn
  • Technische Beratung und Normungsarbeit begeistern Sie
  • Der Herausforderung, die Interessen der Verbandsmitglieder zu vertreten und auch Lobbying zu betreiben, stellen Sie sich gerne
  • Ein technisches Kompetenzzentrum weiterzuentwickeln ist das, was Sie sich wünschen

Zum Aufgabenbereich gehört:

  • Technische Beratung der Mitglieder
  • Mitwirkung an der Erstellung/Überarbeitung nationaler und internationaler Normen
  • Vortragstätigkeiten und redaktionelle Mitarbeit an der Verbandszeitschrift
  • Repräsentation des Verbandes auf Messen und bei Veranstaltungen
  • Erarbeitung von Richtlinien

Ihr Profil:

  • Diplom Bauingenieur/in, Diplom Maschinenbauingenieur/in oder vergleichbare Qualifikation bzw. abgeschlossene Meisterausbildung
  • Erfahrungen im Materialprüfungswesen und Qualitätsmanagement sowie Kenntnisse in Statik und Bauphysik sind vorteilhaft
  • mehrere Jahre Berufserfahrung im technischen Umfeld
  • Sehr gutes Deutsch und sicheres Englisch sind wünschenswert
  • Sichere Kenntnisse der gängigen MS Office Programme und CAD

Persönliche Fähigkeiten:

  • Hohe Einsatzbereitschaft
  • Sicheres und überzeugendes Auftreten
  • Teamfähigkeit und Belastbarkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Flexibilität und Reisebereitschaft

Was Ihre Entscheidung, Teil unseres Teams zu werden leicht macht, sind die kurzen Berichtswege in einem motivierenden Arbeitsumfeld und die vielen Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. Ein marktgerechtes Gehalt, gute Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen sowie ein Arbeitsplatz mit Zukunftsperspektive in einem internationalen, spannenden Markt runden unser Angebot ab.

Nun sind Sie gefragt: Bewerben Sie sich bei Eurosearch – der von uns beauftragten Personalberatung unter Nennung der Kennziffer JW-1538. Frau Silke Bley steht Ihnen für erste Fragen zu Ihrer neuen Herausforderung gerne unter 069-2443221-25 persönlich zur Verfügung oder kümmert sich umgehend unter silke.bley@eurosearch.de um Ihre Bewerbungsunterlagen.

Wir freuen uns Sie kennen zu lernen!

 

Eurosearch Consultants GmbH
Hamburger Allee 4
D-60486 Frankfurt

www.eurosearch.de

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Deutscher Gemeinschaftsstand auf den internationalen Satellitenmessen der R+T

rt_germanpavillonDer BVRS unterstützt den offiziellen Deutschen Gemeinschaftsstand auf den internationalen Satellitenmessen der R+T, der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz. Vom 1. bis 4. März 2017 findet die R+T Turkey in Istanbul statt und vom 21. bis 23. März die R+T Asia in Shanghai. Beide Messen werden vom BMWi gefördert. Eine Teilnahme lohnt sich. Falls Sie Interesse haben und weitere Informationen erhalten möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

R+T Turkey 2017
Ausstellerbroschüre | Anmeldeunterlagen Firmengemeinschaftsstand |
NEU: Anmeldeunterlagen InformationsstandBesucher-/Ausstelleranalyse

R+T Asia 2017                                                                
Ausstellerbrochüre | Anmeldeunterlagen Firmengemeinschaftsstand |
NEU: Anmeldeunterlagen Informationsstand | Post-show report 2016Website

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BVRS-Ausbildungspreis 2016

Verband ehrt Ausbilder Georg Gögelein

bv-rollladen-sonnenschutz-pressebild-ausbildungspreis-2016-lowEine fundierte Ausbildung ist die Voraussetzung, um in dem gewählten Beruf langfristig erfolgreich zu sein. Diese Botschaft vermittelt Georg Gögelein seinen Auszubildenden ebenso wie das notwendige Know-how und Praxiswissen. Das benötigen die jungen Menschen, um in der Branche des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks als R+S-Mechatroniker oder Bürokaufleute ihren Weg zu gehen. Für seine herausragenden Leistungen bei der Berufsausbildung wurden Georg Gögelein und seine in Würzburg ansässige Firma Gögelein GmbH & Co. KG vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 22. Oktober in Hamburg statt.

Vorbildliches Engagement

In der Laudatio hieß es, Gögeleins Leistungen könnten sich wirklich sehen lassen. Auch deshalb, weil er sich nicht zuletzt durch den qualifizierten Branchennachwuchs für den Bestand der Branche im Allgemeinen einsetze. „Als ehemaliger Obermeister und aktuell stellvertretender Obermeister der Innung Nordbayern hat sich Georg Gögelein über lange Jahre hinweg für unser Handwerk und vor allem unseren Nachwuchs verdient gemacht“, betonte Heinrich Abletshauser, Präsident des BVRS.

Seit 1980 bildet Gögelein in handwerklichen und kaufmännischen Berufen der Branche aus. Er begleitet beispielsweise auch Ausbildungsbörsen, nimmt an Ausbildungsmessen teil und ermöglicht in seinem Betrieb Praktika. So bietet er jungen Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, Orientierung und Perspektiven. Dabei ist er nicht nur bemüht, den jungen Leuten einen optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen, ihm liegt zudem sehr viel daran, die Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung zu übernehmen.

Die Auszeichnung mit dem BVRS-Ausbildungspreis 2016 ist nicht die erste Ehrung von Gögeleins Engagement. Für „seine hohen Verdienste um die Ausbildung in der gewerblichen Wirtschaft“ hat ihm bereits im vergangenen Jahr die bayerische Staatsministerin Ilse Aigner eine Ehrenurkunde überreicht.

BVRS Presseinfo - 2016 10 31 Ausbildungspreis 2016
BVRS Presseinfo - 2016 10 31 Ausbildungspreis 2016
BVRS-Presseinfo-2016_10_31_Ausbildungspreis_2016.zip

 

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Ausführungen von Präsident Heinrich Abletshauser bei der Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. am 21. Oktober 2016 in Hamburg

Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Ehrengäste,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

diese Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz ist alles andere als eine Routine-Veranstaltung.

Als wir vor einem Jahr in Nürnberg auseinander gingen, was das zwar der Start ins letzte Amtsjahr das amtierenden Präsidiums; für Hamburg waren Wahlen angesagt. Und was den Präsidenten betrifft, darf ich das einfach so sagen: Routinewahlen. Denn wer zweifelte in Nürnberg daran, dass in Hamburg der neue Präsident wie der alte heißen würde: Georg Nüssgens!

Es sollte aber nicht sein! Nach nur einer Amtsperiode musste unser Kollege Georg Nüssgens sein ehrenamtliches Wirken an der Verbandsspitze aus persönlichen Gründen beenden.

Er hat sich diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht hast. Ich darf es mit seinen eigenen Worten sagen. In einem Brief an die Funktionsträger des Verbandes heißt es:

„Die insgesamt zwölf Jahre im Präsidium und die vergangenen vier Jahre als Präsident haben mir viel Freude bereitet. Ich bin überzeugt, dass in diesem Amt viel bewegt und viel Gutes für das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk erreicht werden kann. Ich schaue daher mit Stolz auf das Geleistete zurück und hätte sicherlich noch viele Ideen für ein weiteres Engagement an der Spitze des Verbandes. Doch bin ich in letzter Zeit zu der Erkenntnis gelangt, dass es für mich künftig erforderlich ist, meine Kräfte mehr auf meine Familie und mein Unternehmen zu konzentrieren.“

Und dafür, meine Damen und Herren, hat wohl jeder vollstes Verständnis.

Ich spreche daher sicherlich in Ihrer aller Namen, wenn ich Georg Nüssgens, der leider heute nicht mehr mit dabei sein kann, zurufe: Dich begleiten unsere besten Wünsche. Und wir danken Dir für Deine bleibenden Leistungen! Denn Georg Nüssgens hat den Verband weiter vorangebracht. Zielstrebig und professionell. Unsere Fachbetriebe sind für die Zukunft gerüstet.

Mein Versprechen lautet: Das neue, gestern gewählte Präsidium, wird diesen Weg weitergehen!

Darauf gründet auch mein Entschluss, dem BVRS als Präsident zu dienen. Um erfolgreiches Arbeiten, Zusammenarbeit mit erfahrenen wie neuen Kräften nahtlos fortzusetzen, Bewährtes zu bewahren, aber auch neue Wege zu gehen, neue Ideen zu bündeln. Ich freue mich darauf, die Zukunft zu gestalten in einem sich immer schneller verändernden wirtschaftlichem und technischem Umfeld. Und darauf kommt es mir ganz besonders an: Miteinander und nicht etwa gegeneinander müssen wir die Zukunft meistern. Nur gemeinsam sind wir stark!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
Ehrenamt und Hauptamt im BVRS können heute auf allen wichtigen Feldern eine erfreuliche Bilanz ziehen. In der beruflichen Bildung beispielsweise haben wir einen gewaltigen Schritt nach vorn getan.
Das Neuordnungsverfahren für den Ausbildungsberuf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der „gestreckten Gesellenprüfung“ und der Einführung des eigenen Prüfungsfaches „Antriebs- und Steuerungstechnik“ wurde dafür Sorge getragen, dass unser Ausbildungsberuf für junge Menschen wie für die Ausbildungsbetriebe attraktiv bleibt und sich auch in Zukunft bewährt.

In ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzende flankierende Maßnahmen sind die Initiative zur Überarbeitung des Rahmenlehrplanes für die Meisterausbildung, die engere Kooperation mit den Meisterschulen in Wiesbaden und Ulm und die Entwicklung einer umfassenden Strategie zur Werbung für den Ausbildungsberuf – einschließlich Broschüren, Messestand und eigenem Internetauftritt. Doch zum zufriedenen Zurücklehnen gibt es keinen Grund. Das Thema „Berufsausbildung“ muss auch künftig ganz oben auf unserer Agenda stehen. Die Frage „Wie bekommen wir genügend qualifizierten beruflichen Nachwuchs?“ muss uns auch weiterhin massiv beschäftigen.

Denn unser Beruf wird immer anspruchsvoller; die Anforderungen der Technik immer komplizierter. Ohne qualifizierte Fachkräfte geht es nicht! Auch nicht bei der Betriebsnachfolge. Wir werden immer älter. Jeden Morgen sagt mir das mein Spiegelbild mit aller Deutlichkeit!

Wir müssen für Nachfolger sorgen, und das sind eben nicht mehr nur Familienangehörige. Die qualifizierten Fachkräfte müssen vermehrt an die Unternehmensführung herangebracht werden. Fachkräfte-Sicherung heißt auch, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Möglichkeiten zu erschließen.

Nach offiziellen Angaben leben 1,5 Millionen Flüchtlinge in unserem Land.

Bis zu 500.000 werden wohl eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhalten, mit Nachzugsmöglichkeiten für Familienangehörige. Deren Integration ist nicht nur eine gesellschaftspolitische Aufgaben ersten Ranges, sondern auch eine außerordentlich gute Chance zur Nachwuchssicherung! Wir müssen sie nutzen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren!
Qualifizierte Ausbildung und technische Perfektion – das ist die Erfolgsbasis unserer Fachbetriebe. Daran muss sich die Arbeit des BVRS stets orientieren.

Das ist mir persönlich ein umso wichtigeres Anliegen, als die Verbandsarbeit – wie sich ja gerade erst eindringlich gezeigt hat – vor allem auch an der Lösung der technischen Probleme, an der Technik- Beratung schlechthin gemessen wird. Die Liste neuer technischer Verbandsleistungen ist lang!

Sie beinhaltet beispielsweise die Überarbeitung mehrerer Lehr- und Arbeitsblätter, von zahlreichen Technischen Richtlinien oder die Erstellung eines neuen Leitfadens Befestigungstechnik sowie die Herausgabe eines umfassenden Fachregelwerks für das R+S- Handwerk. Intensive Mitarbeit war bei der Neuauflage der gemeinsamen Richtlinie Anschlüsse an Fenster und Rollläden bei Putz, Wärmedämmverbundsystemen und Trockenbau“ zu leisten. Es ist die nicht ganz leichte Aufgabe unseres Technischen Kompetenzzentrums, die Brancheninteressen in diesem wichtigen gewerkeübergreifenden Standardwerk zu wahren.

Und ganz aktuell: Es konnte im zuständigen Normungsgremium verhindert werden, dass ein Streichungsantrag für die im RS-Handwerk unverzichtbare DIN V 18073 eine Mehrheit erhielt. Wir haben jetzt die Chance, diese Norm grundlegend zu überarbeiten und an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Viel ist also vom TKZ geleistet worden. Aber es ist auch Kritik laut geworden, der wir Rechnung tragen müssen und auch wollen. Ein neues, zukunftsweisendes Konzept für unsere technische Arbeit ist unverzichtbar.

Wir setzen dabei natürlich erst einmal auf unsere eigenen vorhandenen Kräfte, die eine hoch engagierte und vielerorts anerkannte Arbeit leisten. Die Anforderungen werden jedoch noch weiter anwachsen. Deshalb verschließen uns auch nicht dem mehrfach an uns herangetragenen Wunsch, weitere externe Hilfe dafür zu generieren. Das TKZ muss zu alter Sicherheit und Schlagkraft finden. Hohe Qualifizierung und Einsatzbereitschaft sind dort unverzichtbar.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
auf guten und richtigen Wegen sind wir im Bereich der Kommunikation. Mit der Neupositionierung des Rollladen- und Sonnenschutztags – weg vom Tag der offenen Tür, hin zum Medien-Ereignis mit entsprechender öffentlicher Wahrnehmung –  wurde der Aktionstag zukunftsfähig gestaltet und die Medienresonanz auf einem gutem Niveau gehalten. Fortschreiben konnten wir die Erfolgsgeschichte der PR-Kampagne. Das neue Konzept mit der Aufnahme weiterer Themen wie Ausbildung und Hausautomation sowie der stärkeren Ausrichtung auf elektronische Medien ist stimmig, weil zeitgemäß und erfolgversprechend.
Und was das weite Feld der digitalen Medien betrifft, sind mit dem kompletten Relaunch aller unserer Internetauftritte die umfassenden und modernen Informationsmöglichkeiten für unsere Mitglieder, die Öffentlichkeit, Journalisten oder Berufssuchende konsequent dem Nachfrageverhalten dieser so unterschiedlichen Zielgruppen angepasst worden.

Eine erhebliche Erweiterung der digitalen Kommunikation wurde darüber hinaus mit der eigenen Präsenz für Endverbraucher bei facebook geschaffen. Sie wird erfreulich breit genutzt, auch von Mitgliedsbetrieben, die für ihre eigenen facebook-Seiten Beiträge übernehmen. Wir sind digital up to date. Und wir wollen das bleiben! Das heißt aber auch, dass es noch sehr viel zu tun gibt.

Wir stehen vor einer digitalen Revolution, an der kein Betrieb vorbeigehen kann! Nicht umsonst ist für das Handwerk als Wirtschaftsgruppe in engem Zusammenspiel mit der Politik ein Kompetenzzentrum Digitales Handwerk geschaffen worden. Seine Aufgabe ist es, Fach- und Führungskräfte von Handwerksbetrieben über die betrieblichen Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien zu informieren und bei der praktischen Umsetzung im eigenen Betrieb zu unterstützen. Das gilt für die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die digitale Kundenkommunikation, die Vernetzung der Produktion mit den Kunden bis hin zur Etablierung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Das ist Aufbruch in eine neue Zeit. Wer nicht mithält, wird es schwer haben – sehr schwer!

Nur umso mehr werden wir gerade auch auf diesem Felde für unsere Mitgliedsbetriebe da sein und alle Register ziehen! Kontakte zum Kompetenzzentrum Digitales Handwerk sind schon geknüpft, hier kann ich mir durchaus spannende Kooperationsprojekte vorstellen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
der Blick auf Fortschritte und Erfordernisse in den Schwerpunktbereichen unserer Verbandsarbeit beweist: Es ist viel getan worden, aber es bleibt noch viel zu tun. Die aktuelle Lage der RS-Fachbetriebe ist zwar ausgesprochen gut; es bestehen günstige Rahmenbedingungen: niedrige Zinsen, hohe Kaufkraft, steigende Nachfrage für Wertsteigerung bei Immobilien. Das alles drückt sich in äußerst positiven Konjunkturdaten für unsere Betriebe aus: Bei Umsatz und Beschäftigung, bei Reichweiten, Investitionen und dem Geschäftsklimaindex. Doch die Binsenweisheit kennt jeder, dass dem Hoch auch Tiefs folgen werden. Manchmal sogar mit Starkregen, Hagel und Hochwasser, wie wir das in diesem Sommer mehrmals erleben mussten.

Worauf kommt es für uns an, was ist unverzichtbar angesichts der doch mit erheblichen Risiken behafteten Konjunkturaussichten? Wird es politischen Stillstands vor und – bei neuen Konstellationen – nach den Bundestagswahlen geben? Welche Folgen haben die Flüchtlingskrise, der Brexit und die Krise der EU?

Auf meiner Agenda steht auch nach wie vor die Revision der Deutschen Handwerksordnung ganz oben – und das heißt für uns die Rückkehr in die Anlage A, in die Meister-Klasse. Das ist angesichts vielfältiger politischer Signale, wie etwa seitens der CDU-Mittelstandsvereinigung, durchaus kein vergebliches Bemühen mehr.

Die politische Bereitschaft wächst, die offensichtlichen Fehler von 2004 zu korrigieren. Sicherlich: Wir brauchen einen langen Atem. Derzeit geht es eher darum, auf europäischer Ebene die Idee der Meisterpflicht insgesamt gegen eine übertriebene Liberalisierung zu verteidigen. Aber auf unserer Agenda bleibt die Rückkehr zur Meisterpflicht für das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk auf alle Fälle.

Unverändert hohen Rang hat für mich auch die weitere Erschließung und Sicherung der Zukunftsmärkte. Ich spreche von den Megatrends Energieeinsparung, Sicherung des eigenen Heims, Erhöhung des Komforts durch Automatisierung für alle Lebensalter. Hier müssen die Marketingaktivitäten unserer Mitgliedsbetriebe und deren Zulieferer wirksam ergänzt werden durch eine überzeugende Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel, durch clevere Nutzung der Kapazitäten von ZDH und Bundesvereinigung Bauwirtschaft.

Das alles fordert dazu heraus, alles zu tun, was die Schlagkraft des BVRS weiter erhöht: Die Optimierung der Verbandsstrukturen sowie die Weiterentwicklung der Dienstleistungsangebote von Verband und Innungen sind das Gebot der Stunde. Und das heißt auch: Intensivierung des Zusammenwirkens von Verband und Innungen. Gute Möglichkeiten gibt es da in Fülle, die ich gerne in nächster Zeit mit meinen Präsidiumskollegen sowie den zuständigen Fachausschüssen diskutieren möchte.

Ich denke da etwa an einen Leitfaden für Obermeister, einen Referentenpool für Innungsversammlungen, die Schaffung eines Beraterpools von Betriebsinhabern im Ruhestand sowie einen „RS- Check“ als standardisiertes Wartungsangebot von Innungsbetrieben, um nur einige Beispiele zu nennen, wohin die Reise gehen könnte. Hierüber möchte ich mit unseren Mitgliedsinnungen so schnell wie möglich ins Gespräch kommen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Monaten alle Innungen zu besuchen und mit deren Vorständen und Geschäftsführungen ein ausführliches Gespräch zu führen. Hiervon erhoffe ich mir wichtige Impulse für meine Arbeit als Ihr Präsident.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,
der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz hat in 55 Jahren viel gewonnen und deshalb auch viel zu verlieren. Als Vereinigung der Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks ist er gefragter und allgemein anerkannter Repräsentant der gesamten Sonnenschutzbranche.

Wir sind wer!

Nämlich Vordenker, Innovationsmotor und erster Ansprechpartner der Politik. Und dabei natürlich für unsere Mitglieder Partner und professioneller Dienstleister auf allen Marktfeldern. Darauf bin ich stolz und das muss so bleiben. Dafür werde ich als Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz mit aller Kraft arbeiten!

Ich danke Ihnen!

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Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. wählt neuen Präsidenten

Heinrich Abletshauser tritt die Nachfolge von Georg Nüssgens an

bvrs-praesidium-2016Auf ihrer Zusammenkunft in Hamburg haben am 20. Oktober die Delegierten der Mitgliedsinnungen und -verbände des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz Heinrich Abletshauser aus Freiburg zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 60jährige Rollladen- und Sonnenschutztechnikermeister folgt auf Georg Nüssgens, der sich am Ende seiner vierjährigen Amtszeit nicht erneut zur Wahl gestellt hatte.

Heinrich Abletshauser ist Geschäftsführer und Inhaber der familieneigenen Jakob Rottler KG in Freiburg (Mitglied der Innung Baden), darüber hinaus ist er seit 2010 öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk. Seit 2008 amtiert er als BVRS-Präsidiumsmitglied und seit 2012 als Vizepräsident. Heinrich Abletshauser ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Zu BVRS-Vizepräsidenten wurden in Hamburg Matthias Klenner aus Klostermansfeld (Sachsen-Anhalt) und Reinhard Kowalewski aus Berlin gewählt. Weitere Präsidiumsmitglieder sind künftig Meinhard Berger aus Neufahrn (Südbayern) und Frank Rönnfeld aus Quickborn (Schleswig-Holstein).

Die Delegiertenversammlung fand im Vorfeld der diesjährigen 56. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutztag statt. Am 21. und 22. Oktober erwartet die gut 500 Teilnehmer dieser Veranstaltung ein umfangreiches Programm mit Fachvorträgen und Zusammenkünften unter anderem auf dem Museumsschiff Cap San Diego.

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Rollladen und Sonnenschutz bundesweit im Fernsehen

In der Sendung ARD-Buffet vom 29. September 2016 hat der Meteorologe im Anschluss an den Wetterbericht Tipps für die bevorstehende kühlere Jahreszeit gegeben.
Dabei erläuterte er  die Energiesparwirkung  verschiedener R+S-Produkte.
Der Beitrag basiert auf einer Zuarbeit der BVRS-Geschäftsstelle und der Agentur KOOB im Rahmen unserer PR-Gemeinschaftskampagne.
Im Sendebeitrag wird im Bild der BVRS als Quelle angegeben.

Sie finden den Fernsehbeitrag unter folgendem Link:
http://www.ardmediathek.de/tv/ARD-Buffet/Sendung-vom-29-09-2016/Das-Erste/Video?bcastId=428628&documentId=38021402
Die entsprechende Szene beginnt bei 00:28:15 und endet bei 00:29:32.

Die Sendung wird in den kommenden Tagen noch einige Male von den der ARD angeschlossenen Landessendern wiederholt.
Eine Übersicht der Wiederholungen finden wie angegeben.

ARD-Sendetermine
ARD-Sendetermine
ARD-Sendetermine.pdf

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Im Blickpunkt der Medien: Qualität bei Nachrüstung und Renovierung

Wichtiges Kernthema der gemeinsam von den RS-Innungsbetrieben und BVRS-Fördermitgliedern getragenen PR-Gemeinschaftskampagne ist das Thema Nachrüstung und Renovierung. Die Kampagnen-Führung liegt in den Händen der BVRS-Geschäftsstelle in Abstimmung mit der PR-Agentur KOOB. Der Endkunde wird so sensibilisiert; im Jahr mit bis 4.500 Artikeln in einer Auflage von über 131 Millionen (Abdruckergebnis des Jahres 2015).

Das R+S-Fachhandwerk richtet sich mit seinen Angeboten an Hausbesitzer im Wohn- und Gewerbebereich und natürlich auch Modernisierer, die die Wertsteigerung der von ihnen genutzten oder vermieteten Immobilie(n) in Angriff nehmen. Konkrete Nachfrage entsteht auch durch ihren Wunsch, die Schwachstellen der eigenen vier Wände wirkungsvoll zu beseitigen. Eine weitere Frage ist die steuerungstechnische Vernetzung des Hauses, um die häuslichen Prozesse bequem und sicher beherrschen zu können.

Die PR-Texte der Kampagne erläutern ausführlich das Angebot der RS-Fachbetriebe bei Instandhaltung und Modernisierung. In den PR-Texten wird insbesondere darauf verwiesen, dass sich die Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Erhöhung der Gebäudesicherheit, zum altersgerechten Umbau von Wohnräumen oder auch zur Erhöhung des Wohnkomforts auch nachträglich umsetzen lassen.

In diesen Tagen ging zum Beispiel ein Text zum Thema Rollladenkästen nachträglich dämmen an die Medien. Die Herausforderungen, Kästen nachträglich zu dämmen, werden im Text in all ihren ganzen Facetten geschildert: Zum Beispiel, dass einer Kastendämmung stets eine Untersuchung der baulichen Voraussetzungen vorangehen sollte. Sollte der Platz im Kasten für die zusätzliche Dämmung nicht ausreichen, müsste ein besonders eng wickelnder Rollladenpanzer eingebaut werden. Hochwertige, doppelwandige Führungsschienen mit Gummi-Einlage oder auch Bürsten verhindern Wärmebrücken und sorgen zusätzlich für einen geräuscharmen Lauf. Und schließlich wird auch auf die Möglichkeiten der Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen und weiterer Modernisierungsvorhaben durch die KfW verwiesen.

Für alle diese Maßnahmen ist der RS-Fachbetriebe der dafür am besten geeignete Partner der Kunden – auch diese Botschaft ist permanenter Bestandteil der BVRS-Pressemitteilungen. In Zeiten, in denen diverse Online-Plattformen Reparatur- oder auch Nachrüstungsleistungen besonders kostengünstig anpreisen, wird das Profil und die Zuverlässigkeit des RS-Fachbetriebes herausgestellt und näher beschrieben.

Jeder PR-Text verweist übrigens auch auf die BVRS-Endkundenplattform www.rollladen-sonnenschutz.de mit der Fachbetriebssuche.

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BVRS-Präsidium bedauert Austrittsbeschluss der Innung Düsseldorf

Aber Zuversicht, bis Ende 2017 zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen / Appell zur Geschlossenheit

Bonn, 10. September 2016. Mit Bedauern hat das Präsidium des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz auf die Entscheidung der Innung Düsseldorf reagiert, den Austritt aus dem Bundesverband zum Jahresende 2017 zu erklären. Einen entsprechenden Beschluss hatte die Mitgliederversammlung der 56 Betriebe umfassenden Innung mit 14 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung bei ihrer Zusammenkunft am 8. September in Mönchengladbach gefasst.

„Wir stimmen mit der Innung Düsseldorf überein, dass das Technische Kompetenzzentrum ein zentraler Bestandteil des Dienstleistungsangebots unseres Verbandes ist. Die Innungsmitglieder haben ein Anrecht auf eine hochwertige und fundierte Beratung, und ebenso ist es unverzichtbar, dass wir kompetent in den Gremien vertreten sind, in denen die Rahmenbedingungen für die Arbeit im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk festgelegt werden“, erklärt BVRS-Präsident Georg Nüssgens in einer Stellungnahme zu dem Beschluss. Das aktuelle Präsidium wie sicherlich auch das im Oktober in Hamburg neu zu wählende werde daher zeitnah ein Konzept erarbeiten und umsetzen, wie das Technische Kompetenzzentrum weiter gestärkt werden könne.

BVRS-Präsident Georg Nüssgens machte deutlich, dass der Bundesverband großen Wert auf den intensiven und konstruktiven Dialog mit der Innung Düsseldorf lege und appellierte insbesondere an die Geschlossenheit innerhalb des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. In diesem Sinne hatten sich die Mitglieder des BVRS-Präsidiums auch bereits im Vorfeld der Abstimmung in einem Schreiben an alle Mitglieder der Innung Düsseldorf gewandt, in dem sie u.a. ausgeführt hatten, dass Verbandsarbeit weitaus mehr sei als technische Beratung der Mitglieder – so wichtig dieser Aspekt auch sein möge: „Wir vertreten gemeinsam ein traditionsreiches Handwerk mit eigenem Ausbildungsberuf, hohem Ansehen und breit anerkannter Kompetenz. Damit dies so bleibt, sind wir gemeinsam gefordert, für unsere Belange zu kämpfen und nach außen Geschlossenheit zu demonstrieren. Erfolgreiche Interessenvertretung funktioniert nur, wenn Fachbetriebe, Innungen und Bundesverband zusammenstehen. Wir dürfen uns daher auf keinen Fall auseinanderdividieren lassen. Das schwächt uns letztlich alle und legt die Axt an eine erfolgreiche berufsständische Organisation und alles, was wir und unsere Vorgänger in den vergangenen 55 Jahren aufgebaut haben“, so das BVRS-Präsidium in dem Brief an die Mitglieder der Innung Düsseldorf.

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Prominente Besucher bei Aachener Sonnenschützern

BVRS Presseinfo - 2016_08_04_Rolladen KutschDie NRW-Landtagsabgeordneten Ralph Bombis und Dr. Ingo Wolf besuchten im Rahmen der FDP-Sommertour 2016 am 4. August den Aachener Rollladen- und Sonnenschutz-Innungsfachbetrieb, die Firma Rolladen Kutsch – Heinrich Kutsch GmbH.

Gesprächspartner war Firmeninhaber Georg Nüssgens, der auch Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz sowie Obermeister der Innung Aachen Rollladen + Sonnenschutz ist.

Großes Interesse bei den Besuchern fanden die Produkte und Leistungen des R+S-Fachhandwerkes, die von Georg Nüssgens beim Rundgang durch Ausstellung und Werkstatt eindrucksvoll demonstriert wurden.

Über 71 Prozent der Wohneigentümer und Mieter bevorzugen für Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen Innungsfachhandwerker bei der Vergabe von Leistungen rund um Rollläden und Sonnenschutz – wie eine forsa-Umfrage bestätigt. Einbruchhemmende und gesteuerte Rollläden machen Häuser sicherer. Die Multitalente des R+S-Handwerks dienen als Wetter-, Sicht- und Lärmschutz, lassen sich auf Knopfdruck, individuell programmiert oder durch Sensoren in Bewegung setzen. Immer wichtiger: Die Einbindung des Sonnenschutzes in moderne Smart-Home-Lösungen.

Viel Anerkennung gab es für die Ausbildungsleistung des Aachener RS-Fachbetriebs: Drei Lehrlinge gibt es derzeit bei Rolladen-Kutsch (zwei in der Werkstatt und auf Montage sowie einen im Büro).

Spannend war der anschließende Austausch über die Möglichkeiten der R+S-Produkte, Energie einzusparen und den Einbruchschutz in Wohngebäuden zu erhöhen.

Es wurde aber auch über Unzulänglichkeiten in den politischen Rahmenbedingungen diskutiert. Die Palette der Fragen reichte von der Steuergesetzgebung bis zum schleppenden Breitbandausbau in Aachen.

Besonders wichtig war es Georg Nüssgens, den Fokus einmal mehr auf die noch zu geringe Unterstützung der Programme der energetischen Gebäudesanierung zu lenken.

Die beiden Landtagsabgeordneten dankten für die wertvollen Anregungen.

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Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe – Handwerksbranche wächst erneut zweistellig

Die anhaltend gute Binnenkonjunktur beflügelt das R+S-Handwerk. Bereits für das erste Quartal 2016 hatte das Statistische Bundesamt gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von über zehn Prozent ausgewiesen. Im zweiten Quartal hat sich das Wachstum des Rollladen- und Sonnenschutz (R+S) Handwerks nochmals beschleunigt. Das zeigen die vom Bundesverband Rollladen- und Sonnenschutz (BVRS) ermittelten Daten der Mitgliedsbetriebe.

Über 70 Prozent der Fachbetriebe registrierten demnach für das zweite Quartal ein nochmaliges Wachstum. Im Durchschnitt verfügen sie über einen Auftragsbestand von fast sechs Wochen. Die Auftragsreichweite erreichte mit 5,9 Wochen einen neuen Bestwert für das R+S-Fachhandwerk. Mit einer Auslastung von 99 Prozent arbeitet die Branche an der Kapazitätsgrenze.

Positive Aussichten für die zweite Jahreshälfte

„Die Ausrüstung mit Rollläden und Sonnenschutzanlagen wird zunehmend als Beitrag zur Wertsteigerung von Wohn- und Gewerbeimmobilien angesehen“, sagt Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Eine positive Arbeitsmarktentwicklung, merkliche Lohnzuwächse sowie der geringe Preisauftrieb sorgten beim Verbraucher zudem für eine anhaltend hohe Konsumerwartung, auch in der zweiten Jahreshälfte 2016.

Mehr Umsatz, mehr Investitionen, mehr Jobs

Dies spiegelt sich in der Einschätzung der Geschäftslage durch die Firmenchefs wider – drei Viertel der Umfrageteilnehmer vergaben positive Noten. Fast 90 Prozent erwarten für den weiteren Jahresverlauf ein zumindest gleich hohes Umsatzniveau, 42 Prozent rechnen sogar mit weiter steigenden Umsätzen. Auch deshalb hat mehr als die Hälfte der Fachbetriebe (56 Prozent) im zweiten Quartal 2016 ins Unternehmen investiert. Etwa 50 Prozent beabsichtigen Investitionen in der zweiten Jahreshälfte. Die gute Markteinschätzung hat positive Folgen für die Einstellungsbereitschaft in der R+S-Branche: 14 Prozent der Betriebe sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

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MIT fordert Wiedereinführung der Meisterpflicht

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) spricht sich für eine Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle Handwerksberufe aus. „Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks und muss wieder eingeführt werden“, fordert Carsten Linnemann, Bundesvorsitzender der MIT. Der Trend zur Akademisierung müsse gestoppt und stattdessen das System der dualen Ausbildung gestärkt werden. Der Beschluss der MIT sieht daher vor, die Meisterpflicht „für neu gegründete Unternehmen in den Berufen wieder einzuführen, in denen das verfassungs- und europarechtskonform möglich ist“. Dabei müsse der Gesetzgeber in der Handwerksordnung die Begründung für die Meisterpflicht verändern und mit dem Gemeinwohl argumentieren.

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Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk weiter auf Rekordkurs

Nachdem bereits im 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ein Wachstum von über 10 Prozent zu verzeichnen war, hat sich das Wachstum des R+S-Handwerks noch einmal beschleunigt, wie die aktuellen Konjunkturdaten anzeigen. Der Geschäftsklimaindex, der die Lage und Erwartungen des Handwerks bündelt, erreichte im 2. Quartal 2016 einen Wert von 95 Punkten.

Kaum ein Betrieb musste Umsatzeinbußen hinnehmen; im Gegenteil verwies über 70 Prozent der Firmen auf nochmaliges Wachstum. Die Betriebe arbeiteten mit einer Auslastung von 99 Prozent an der Kapazitätsgrenze und oft auch darüber hinaus. Mehr als zwei Drittel der Betriebe konnte im 2. Quartal auf gestiegene Nachfragewerte verweisen. Die Auftragsreichweite erreichte 5,9 Wochen – einen Bestwert für das R+S-Fachhandwerk. Diese erfreulichen Entwicklungen spiegeln sich in der Einschätzung der Geschäftslage durch die Firmenchefs wider: Dreiviertel der Umfrageteilnehmer gaben ihr positive Noten.

Die gute Binnenkonjunktur wird die Geschäfte der Handwerksbetriebe noch weiter beflügeln – so die Erwartung vieler Firmenchefs für die zweite Jahreshälfte 2016. Eine positive Arbeitsmarktentwicklung, merkliche Lohnzuwächse sowie der geringe Preisauftrieb lassen die Konsumfreude der Verbraucher auf einem hohen Niveau verbleiben. Die Ausrüstung mit Rollläden und Sonnenschutzanlagen wird als erfolgversprechender Weg zur Wertsteigerung von Wohnraum und Gewerbeimmobilien angesehen.

So gehen die RS-Fachbetriebe für den weiteren Jahresverlauf von zusätzlichem Wachstum aus. Fast 90 Prozent der Betriebe erwartet ein zumindest gleich hohes Umsatzniveau, 42 Prozent rechnen sogar mit noch einmal ansteigenden Umsätzen. 87 Prozent der Umfrageteilnehmer prognostiziert eine Fortsetzung des guten Nachfrageniveaus des 1. Jahresquartals, 35 Prozent ein zusätzliches Anwachsen der Nachfrage. 75 Prozent der RS-Fachbetriebe erwartet eine weitere Verbesserung der Geschäftsergebnisse.

Mehr als die Hälfte der Betriebe (56 Prozent) hat im 2. Quartal 2016 in ihre Firmen investiert, fast 50 Prozent beabsichtigt Investitionen in der 2. Jahreshälfte vorzunehmen. Auch die Einstellungsbereitschaft nimmt in der R+S-Branche wieder zu: 14 Prozent der Betriebe ist auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern.

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BVRS und Landesinnung laden zur 56. Haupttagung nach Hamburg ein

Nunmehr bereits zum vierten Mal findet eine Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz in Hamburg statt. Besondere Bedeutung wird die 56. Haupttagung vom 21. bis 23. Oktober 2016 durch die Wahl des neuen Verbandspräsidiums haben. In einem ersten Statement nach seiner Wahl wird der neue Verbandspräsident künftige Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte des BVRS erläutern.

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz hat gemeinsam mit der gastgebenden Landesinnung Schleswig-Holstein/Hamburg eine breite Palette von Themen für den Fachkongress am Freitag und Samstag vorbereitet. Die Fragen reichen vom Wechselspiel von Politik und Wirtschaft (Dr. Christian von Boetticher) über die Gebäudeautomation (Otmar Stillhard und Harald Müller) und den Feuerschutz bei Sonnenschutzanlagen (Bastian Fischer) bis hin zum Zusammenhang von innen und außen liegenden zusätzlichen Gebäudeabschlüssen (Markus Ehrlich). Vorgesehen ist ebenfalls ein Motivationstraining mit dem Aufzeigen von Wegen aus der Stressfalle (Michael Hilgert).

Die RS-Jungunternehmer stellen sich am Freitagnachmittag (21.10.) vor und laden zu ihrer nächsten Tagung 2017 in Belgien ein. Susanne Walter (Obermeisterin der Innung Baden) wird die Einladung zur kommenden Haupttagung im Europapark Rust aussprechen.

Gleich im Anschluss an die Haupttagung am Freitag findet im Veranstaltungshotel ein gemütliches »Get-together« statt. Danach kann jeder Tagungsteilnehmer Hamburg auch auf eigene Faust erkunden. Zum Hamburger Abend am Samstag (22.10.) wird auf das Museumsschiff »Cap San Diego« eingeladen.

Bei einem vielfältigen Rahmenprogramm wird Gelegenheit sein, ausgewählte Highlights der weltberühmten Hansestadt zu erkunden. Für mitreisende Kinder und Jugendlichen ist mit dem Miniatur Wunderland und Hagenbecks Tierpark wieder ein spannendes Exkursionsprogramm vorbereitet worden.

Mit der Auswahl des Tagungshotels Radisson Blu, das mitten in Hamburg (unweit von Hafen, Fischmarkt und Reeperbahn) liegt, der Referenten der Haupttagung und der weiteren Veranstaltungsorte ist erneut eine viel versprechende Grundlage für Information, Kommunikation und Kulinarischem vorbereitet worden.

Zahlreiche BVRS-Fördermitglieder konnten als Promotion-Partner der Haupttagung gewonnen werden. Ausführliche Tagungsinformationen und die Anmeldunterlagen finden Sie unter hier.

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Ergebnisse der BVRS-Konjunkturumfrage – Branche blickt positiv auf die nächsten Monate

Zum dritten Mal in Folge begünstigen milde Temperaturen die Arbeit des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks im ersten Jahresquartal. Mit 81 Prozent Auslastung fällt die saisonal übliche Eintrübung des Geschäfts nur gering aus. Das geht aus der Konjunkturumfrage des Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) hervor. Demnach steigt der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum vierten Quartal des letzten Jahres um vier Punkte auf 87 und verfehlt damit nur knapp die Rekordwerte der letzten Jahre.

Fast jeder zweite Umfrageteilnehmer verzeichnet zum Jahresbeginn eine gesteigerte Nachfrage. „Dank der anhaltend hohen Investitionsbereitschaft vieler Immobilienbesitzer wird der Umsatz zum Sommer hin nochmal deutlich anziehen“, sagt Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Das bestätigen auch die Fachbetriebe: Zwei Drittel der Befragten geht für das 2. Quartal 2016 von einem kräftigen Wachstum aus, 70 Prozent rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage.

Jeder dritte Betrieb stellt ein

Dieser positive Trend schlägt sich auf die Beschäftigungspläne nieder. Fast jedes dritte Unternehmen, 28 Prozent, will Personal ausbauen – der höchste Wert seit drei Jahren. „Die günstige Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass R+S-Produkte beim Einbruchschutz, der Energieeffizienz und dem Wohnkomfort zunehmend an Attraktivität gewinnen“, bestätigt Christoph Silber-Bonz.

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BVRS lobt erneut Ausbildungspreis aus

Der BVRS verleiht anlässlich der Haupttagung 2016 in Hamburg wieder den mit 500 Euro dotierten Ausbildungspreis für herausragende Ausbildungsleistungen.

Mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen Personen, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung von jungen Menschen aktiv engagieren. In erster Linie werden Bewerber berücksichtigt, die sich durch eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung hervorheben. Aber auch innovative Konzepte und Ideen zur Förderung etwa von begabten oder auch benachteiligten Jugendlichen, ausländischen Jugendlichen oder Frauen sind von Bedeutung.

Natürlich haben kleinere Betriebe, die lange nicht über die gleichen personellen und finanziellen Mittel wie größere Betriebe verfügen, die gleichen Chancen.

Für die Bewerbung oder einen Vorschlag muss ein Formblatt ausgefüllt werden, das – neben den Teilnahmebedingungen – unten zum Herunterladen bereitsteht . Die Bewerbungsunterlagen können jederzeit auch über die Geschäftsstelle bei Ingo Plück (Tel.: 0228/95210-18, Mail: ingo.plueck@rs-fachverband.de) bezogen werden. Sie müssen bis spätestens zum 31. August beim BVRS eingereicht werden.

Die Jurierung erfolgt durch ein neutrales Gremium, bestehend aus Vertretern von BVRS-Präsidium, Berufsbildungsausschuss, Berufsschulen, Handwerksorganisation und Fachpresse.

BVRS-Ausbildungspreis Teilnahmebedingungen 2016
BVRS-Ausbildungspreis Teilnahmebedingungen 2016
BVRS-Ausbildungspreis_Teilnahmebedingungen-2016.pdf
BVRS-Ausbildungspreis Bewerbungsbogen 2016
BVRS-Ausbildungspreis Bewerbungsbogen 2016
BVRS-Ausbildungspreis_Bewerbungsbogen-2016.pdf

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Appell an Mittelstand: Vergaben besser nutzen

OB Sridharan besucht vor dem Rollladen- und Sonnenschutztag 2016 den Bonner RS-Fachbetrieb Specht –

BVRS-Pressemitteilung-21.03.2016-(Appell-an-Mittelstand_lowres)Der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan hat die mittelständischen Unternehmen der Stadt aufgerufen, die Chance öffentlicher Ausschreibungen stärker wahrzunehmen. Wirkungsvolle Wirtschaftsförderung bedeute in Bonn die Sicherung der Beschäftigung und damit der Arbeitsplätze in den 16.000 mittelständischen Unternehmen, betonte der OB bei einem Besuch der Specht GmbH, einem Innungsfachbetrieb für Rollladen- und Sonnenschutz, aus Anlass des bevorstehenden Rollladen- und Sonnenschutztages am 26. März.

OB Sridharan, dem Wirtschaftsförderung erklärte Chefsache ist – „Wir versichern, mittelstandsfreundlicher zu werden!“ – machte besonders darauf aufmerksam, dass die Stadt Bonn auch bei Großvergaben Mittelstands-Lose bereithält. Leider werde von dieser Möglichkeit noch nicht in wünschenswertem Ausmaß Gebrauch gemacht.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume und Werkstätten der Specht GmbH und in einem anschließenden Pressegespräch hatten Firmeninhaber Hans-Georg von Goscinski, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz, Christoph Silber-Bonz, sowie der Obermeister der Kölner Innung Rollladen + Sonnenschutz, André Urban, Gelegenheit, mit dem Bonner Oberbürgermeister eine Reihe weiterer wirtschaftlicher Probleme zu diskutieren. Im Blickpunkt standen dabei insbesondere die bei Vergaben notwendige Abwägung zwischen Preis und Qualität der Ausführung. Aber auch Wettbewerbsverzerrungen, die aus den unterschiedlichen Gewerbesteuersätzen in Stadt und Umland resultieren, sowie Fachkräftemangel und Nachwuchssicherung unter besonderer Berücksichtigung des Unternehmer-Nachwuchses bei Betriebsübergangen aus Altersgründen.

Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan zeigte sich von den bei Specht vorgestellten Leistungen der Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks auf so aktuellen Feldern wie dem Einbruchschutz, der energetischen Sanierung von Gebäuden (mit RS-Produkten) oder dem komfortablen Wohnen durch den Einsatz moderner Steuerungssysteme stark beeindruckt.

Der RS-Branche sei nur umso mehr eine erfolgreiche Kampagne rund um den Rollladen- und Sonnenschutztag 2016 zu wünschen.

Hauptgeschäftsführer Silber-Bonz stellte dazu heraus, dass in den Frühlingswochen rund um den 26. März die Produkte und Dienstleistungen der Sonnenschutz-Branche und insbesondere die mit dem RS-Markenzeichen ausgewiesenen qualifizierten Innungsfachbetriebe im Mittelpunkt stehen werden: Moderne Rollläden, Markisen, Jalousien, Türen, Tore, Fenster können in den Ausstellungsräumen aller Fachbetriebe im Köln/Bonner Raum gründlich in Augenschein genommen werden.
Silber-Bonz: „Überzeugen Sie sich! Einbruchhemmende und gesteuerte Rollläden machen Häuser sicherer, dienen als Wärme-, Wetter-, Sicht- und Lärmschutz, lassen sich auf Knopfdruck programmieren und steuern.“

Kein Wunder, dass heute schon über 71 Prozent der Wohneigentümer und Mieter bei Umbau- und Modernisierung auf das berufliche Können der Innungsfachhandwerker setzen – wie eine forsa-Umfrage bestätigt.

BVRS Presseinfo - Appell An Mittelstand (21.03.2016)
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Rollläden als Schutz vor Einbrechern – BVRS begrüßt neue Fördermaßnahme

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) begrüßt die heute vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Kraft gesetzte Förderung von baulichen Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche. Demnach können private Eigentümer und Mieter ab sofort direkte Zuschüsse bis zu 1.500,- Euro bei der KfW in Anspruch nehmen. Wer diese Einbruchschutzmaßnahmen mit einem altersgerechten Umbau kombiniert, kann insgesamt bis zu 5.000,- Euro Zuschuss erhalten.

„Angesichts steigender Einbruchszahlen ist das ein gutes Signal“, sagte Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Mit einem Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro fördert der Bund in den nächsten drei Jahren die Nachrüstung von einbruchhemmenden Fenstern und Rollläden. Positiv bewertet der BVRS zudem die Kombinierbarkeit von Einbruchschutzmaßnahmen mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“. Darin stehen bis Ende 2017 jährlich weitere 10 Mio. Euro zur Verfügung. Besonders wichtig sei, so Silber-Bonz weiter, die Fördervorschrift, wonach die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen des Handwerks erfolgen muss.

Für nicht praktikabel hält der BVRS die Anhebung der technischen Mindestvoraussetzungen der Produktqualität auf die Widerstandsklasse RC2 (Resistance Class 2). Die nach der BVRS-Richtlinie 111 als einbruchhemmend angesehenen Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen fallen bisher nicht darunter. „Die jahrzehntelangen Erfahrungen unserer Fachhandwerksbetriebe zeigen jedoch sehr wohl, dass diese Rollläden in vielen Fällen Einbrecher von weiteren Versuchen abbringen“, so Silber-Bonz. Sind solche Rollläden geschlossen, könne der Einbrecher in der Regel auch so gar nicht erst bis zum Fenster vordringen. Daher will der BVRS weiter auf die Politik einwirken, diese vergleichsweise preiswerte Lösung künftig in ihrer Förderung zu berücksichtigen.

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Fach- und Rahmenprogramm der Superlative · Haupttagung 2015 des BVRS in Nürnberg wartet mit großer Themenvielfalt auf

_MG_2304_smallZufriedene Gesichter allenthalben nach der diesjährigen 55. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) in Nürnberg. Das umfangreiche Fachprogramm mit zahlreichen interessanten und zukunftsweisenden Vorträgen war von den rund 450 Teilnehmern aus Fachhandwerk und Zulieferindustrie ebenso positiv bewertet worden wie das Rahmenprogramm einschließlich der beiden Abende im traditionsreichen Barfüßerkeller und in der architektonisch eindrucksvollen Mercedes-Niederlassung.

Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Festsaal des Sheraton Carlton Hotels, als BVRS-Präsident Georg Nüssgens die diesjährige Haupttagung eröffnete. In seiner mit viel Beifall bedachten Grundsatzrede zu Beginn der Veranstaltung schlug er einen weiten Bogen von der Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren bis zu den Herausforderungen, mit denen sich das R+S-Handwerk aktuell konfrontiert sieht. Mit allem Nachdruck appellierte Nüssgens: „Investieren Sie. Passen Sie sich den neuen Märkten an, kommen Sie den veränderten Kundenwünschen nach. Beschäftigen Sie sich mit Fenstern, mit der Hausautomation, mit der Wirtschaft 4.0 im Internet. Sichern Sie die Zukunft Ihrer Betriebe und vor allem: Bilden Sie aus!“

Was dann am Freitagnachmittag sowie fast den gesamten Samstag folgte, war ein Fachkongress, der zahlreiche für die Branche wichtige Themen aufgriff und so viel Mehrwert bot für die Teilnehmer der diesjährigen Haupttagung.

Die Palette der Beiträge reichte vom Persönlichkeitstraining mit dem „Praxiscoach“ Sven Bartosch, von Informationen aus dem Bundestag von Karl Holmeier MdB bis zum wissenschaftlich-fundierten Fachwissen rund ums Fenster, vermittelt von Manuel Demel vom ift Rosenheim, zu den harten Fakten zum Klimawandel von Professor Peter Höppe sowie faszinierenden Einblicken in die Internetwelt von morgen durch Professor Holger Jahn. Alle Themen und Referenten stießen durchweg auf großes Interesse bei den Teilnehmern. Das galt auch für die Berichte aus den ehrenamtlichen Ausschüssen des BVRS über die wichtigsten aktuellen Projekte, mit denen sich der Verband auf seinen Arbeitsfeldern aktuell beschäftigt.

 

Im Rahmen der Haupttagung wurden Karl Holmeier MdB – Mr. Sonnenschutz im Deutschen Bundestag – sowie der verdienstvolle Unternehmer und langjährige ehrenamtliche Verbandsfunktionär Hermann Lucas für ihren besonderen Einsatz für die Belange des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks mit der Verleihung der höchsten Verbandsauszeichnung, der Goldenen Ehrennadel, gewürdigt. In Anerkennung der herausragenden Leistungen bei der Berufsausbildung junger Menschen im R+S-Fachhandwerk wurde Peter Huber mit seiner Firma Jalousien Huber während der Haupttagung der diesjährige BVRS-Ausbildungspreis verliehen.

Bereits am Freitagvormittag fand ebenfalls in Nürnberg die diesjährige Wirtschaftspressekonferenz des BVRS statt. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage des R+S-Handwerks sei – so BVRS-Präsident Georg Nüssgens vor der Presse – in erster Linie dem Engagement, der Kreativität, dem technischen Können und dem Fleiß der Fachbetriebe, ihrer Inhaber und Mitarbeiter zu verdanken.       

Die Innung Nordbayern hatte als hervorragende Gastgeberin ein umfangreiches Rahmenprogramm für die Haupttagung 2015 erarbeitet. Ob gemütlich zu Fuß, mit der historischen Bimmelbahn oder auch mit dem Reisebus in die nähere Umgebung: Wer wollte, konnte die Frankenmetropole, ihre Kulturschätze und ihre Geschichte auf vielerlei Art und Weise entdecken.

Auch für die mitreisenden Kinder war in bewährter Form gesorgt: Sie erkundeten bestens betreut den Nürnberger Tiergarten sowie den PLAYMOBIL FunPark.

Und abends trafen sich Tagungsteilnehmer und Ausflugs-Genießer zu zwei geselligen Abenden. Typische fränkische Gastfreundschaft gab es in der Barfüßer Hausbrauerei zu erleben. Spektakulär wurde es dann am Abschlussabend am Samstag: Der gläserne Verkaufsraum der Mercedes-Niederlassung Nürnberg bot die Bühne für einen Festabend der Extraklasse. Eine besondere Überraschung hatte sich die Innung Nordbayern für diesen Abend aufgespart: Vor der Tür erlebten die Gäste der Haupttagung ein Feuerwerk mit toller Choreographie, das für Begeisterungsstürme sorgte.

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R+S-Fachbetrieb aus Wasserburg für herausragende Ausbildungsleistung geehrt

BVRS-Ausbildungspreis für Peter Huber

BVRS Ausbildungspreis 2015

Der diesjährige, vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) ausgelobte Ausbildungspreis geht an Peter Huber und sein Unternehmen Jalousien Huber in Wasserburg.

Überreicht wurde der Preis von BVRS-Präsident Georg Nüssgens im Rahmen der diesjährigen Haupttagung des Verbandes am 24. Oktober in Nürnberg. In seiner Laudatio betonte Nüssgens insbesondere das für die Betriebsgröße herausragendes Ausbildungsmarketing von Peter Huber.

Seit 15 Jahren werbe dieser auf den Berufsinformationsveranstaltungen von mindestens sechs Schulen im Umkreis. Dabei setze er einen eigens entwickelten Messestand mit Plakaten, Mustern, Miniobjekten, eigenen Broschüren und Filmen ein.

Anerkennenswert sei zudem, dass Peter Huber sich nicht nur um seine eigenen Lehrlinge kümmere, sondern sich im Rahmen seiner Mitarbeit im Vorstand der Innung Südbayern, deren stellvertretender Obermeister er ist, auch für den Berufsnachwuchs allgemein einsetze.

Der Ausbildungspreis ist vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz im letzten Jahr ins Leben gerufen worden. Er soll Innungsbetriebe würdigen, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk engagieren und so als Vorbild dienen. Basis für das Urteil der unabhängigen Jury des Preises aus Ausbildungsexperten und Fachjournalisten sind die im Rahmen einer Ausschreibung eingereichten Bewerbungen.

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Ausführungen von Präsident Georg Nüssgens bei der BVRS-Haupttagung am 23. Oktober 2015 in Nürnberg

Zu der 55. Haupttagung des BVRS, die am 23. Oktober 2015 in Nürnberg stattfand, erhalten hier die Ausführungen von Präsident Georg Nüssgens.

HT 2015 Nürnberg  - Rede Des Präsidenten
HT 2015 Nürnberg - Rede Des Präsidenten
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Sonne, Sanierung und Sicherheit steigern Umsatz

Positive Entwicklung der Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe

Die wirtschaftliche Lage der 3.861 Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks in Deutschland war 2014 und ist 2015 ausgesprochen positiv und wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der näheren Zukunft bleiben. Diese gute Nachricht hat der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz, Georg Nüssgens, während der Verbands-Haupttagung in Nürnberg überbracht.

Nach sieben Prozent Umsatzsteigerung im Jahr 2014 auf 1,9 Milliarden Euro kann für 2015 von einem weiteren kräftigen Wachstum ausgegangen werden. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Innungsfachbetrieb ist von 9,4 auf 9,8 Mitarbeiter gestiegen und der Durchschnitts-Umsatz von 675.000 auf 720.000 Euro. Der Geschäftsklimaindex liegt aktuell bei 89 Punkten, die Auftragsreichweite beträgt 5,8 Wochen, 61 Prozent der befragten Fachbetriebe melden Investitionen.

Im heißen Sommer 2015 mussten manche Betriebe Sonderschichten leisten, um Auftragsspitzen aufzufangen. Und der Trend zur nachhaltigen Wertsteigerung von Wohnimmobilien hat sich weiter verstärkt. Die RS-Fachbetriebe werden vor allem gefordert bei der Verbesserung der Energiebilanz der Häuser durch wirkungsvolle energetische Sanierung, bei der Erhöhung der Gebäudesicherheit gegen Einbrüche und beim Einsatz moderner, intelligenter Gebäudesteuerungen bis hin zu Komplettlösungen mit Smart-Home-Systemen: Die Steigerung des Wohnkomforts unter besonderer Berücksichtigung des altersgerechten Wohnens steht im Fokus der Betriebe.

Nüssgens konnte auch von einer erfreulichen Stabilität der Ausbildungssituation berichten. Rund 470 Lehrlinge stehen ständig in Ausbildung. Immerhin 43 Prozent davon sind Realschüler und Abiturienten. Die konsequent vorangetriebene Langzeitstrategie des Bundesverbandes zur Nachwuchssicherung trägt somit Früchte. Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers mit seinen unternehmerischen Perspektiven wird heute von den Jugendlichen nicht nur als moderner, attraktiver Beruf, sondern zunehmend auch als echte Alternative zum Studium gesehen.

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Tag des Einbruchschutzes

Rollläden als Schutz vor Einbrechern

Einbrecher haben jetzt wieder Hochsaison. Wie man sich vor Eindringlingen schützt, zeigen Polizei und Handwerksbetriebe am Tag des Einbruchschutzes. Er findet in diesem Jahr bundesweit am 25. Oktober statt. Auch Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe beteiligen sich an der Aufklärungsarbeit und informieren, wie Bewohner ihr Haus durch Rollläden sicherer machen. Denn angesichts steigender Einbruchszahlen sind Schutzmaßnahmen heute sinnvoller denn je.

Allein im Jahr 2014 registrierten die Behörden mehr als 152.000 Wohnungseinbrüche. Das ist der höchste Stand seit 16 Jahren. Die Täter sind vor allem in den Wintermonaten aktiv: Jeder zweite Einbruch ereignet sich zwischen November und Februar – meist im Schutz der Dämmerung. Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) rät daher zum Einbau einbruchhemmender Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen. Damit lässt sich das eigene Zuhause effektiv schützen: Im vergangenen Jahr scheiterten mehr als ein Drittel aller Einbrüche an gesicherten Häusern und Wohnungen.

Manchmal hilft schon die Nachrüstung der Rollläden mit Motor und automatischer Steuerung. Zeitschaltuhren simulieren dann Anwesenheit und schrecken Einbrecher dadurch ab. Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz im Einzelfall sinnvoll sind, wissen die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. Das dazu erforderliche Wissen erwerben sie in Seminaren. Besonders qualifizierte Betriebe werden in den kriminalpolizeilichen Listen für „Errichter von mechanischen Sicherungseinrichtungen“ aufgeführt. Aktuelle Errichterlisten können Verbraucher u. a. von der Webseite des jeweiligen Landeskriminalamtes herunterladen.

Gut zu wissen: Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit. Weitere Infos zum entsprechenden Förderprogramm 455 finden Hauseigentümer und Mieter auf www.kfw.de

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Einladung zur 55. Haupttagung

Haupttagung 2016Unsere diesjährige Haupttagung findet vom 23. bis zum 25. Oktober in Nürnberg statt, einer besonders schönen und geschichtsträchtigen Stadt in Bayern. Unser Tagungsort ist für Gäste aus aller Welt ein beliebtes Ziel. Wir freuen uns darauf, Sie hier begrüßen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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BVRS-Präsident begrüßt Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen

Bund stellt Fördermittel in Höhe von insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung

Der Schutz gegen Einbrüche in Häusern und Wohnungen soll stärker gefördert werden – das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. In einem Nachtragshaushalt stellt der Bund für das laufende und die beiden nächsten Jahre jeweils zehn Millionen Euro bereit.

Der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS), Georg Nüssgens, begrüßte die nun beschlossene Förderung als: „wichtigen Schritt, um wirksam auf die rapide ansteigende Zahl von Wohnungseinbrüchen zu reagieren.“ Einbruch sei keine höhere Gewalt, man könne sich wirkungsvoll schützen. Rund 40 Prozent aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen.

Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk bietet mit dem Einbau von einbruchhemmenden Bauteilen wie Sicherheits-Rollläden, -Türen und -Fenstern sowie Gittern und Fensterläden eine breite Palette von Produkten und Maßnahmen an, um Häuser und Wohnungen vor Einbrechern zu schützen. Besonders qualifizierte RS-Fachbetriebe werden in den kriminalpolizeilichen Listen der „Errichter mechanischer Sicherheitseinrichtungen“ empfohlen.

Präsident Nüssgens mahnte an, nun zügig die Fördervoraussetzungen und die Förderhöhe für die einzelnen Maßnahmen zu konkretisieren und damit das Förderprogramm zur Einbruchssicherung schnell umzusetzen.

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Mit Rollläden vor Einbrechern schützen

Kriminalstatistik: Historischer Höchststand bei Einbrüchen

Noch nie ist in den vergangenen 15 Jahren so häufig eingebrochen worden. Die Gesamtanzahl der Einbrüche stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 152.000. Diese alarmierenden Fakten der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2014 hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD), am Mittwoch in Berlin bekanntgegeben. Doch was kann man als Eigenheimbesitzer tun, um sich zu schützen?

„Durch einen Einbruch verliert man vor allem das Gefühl, im eigenen Haus sicher zu sein. Dafür, dass es soweit erst gar nicht kommt, sorgen Rollläden, Rollgitter und Fensterläden in einbruchhemmender Ausführung“, sagt Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag des BVRS zeigt, wissen nur 38 Prozent der Hauseigentümer über die Vorteile von Rollläden mit Sicherheitsausstattung Bescheid. Die Einrichtung dieser Rollläden ist auch nachträglich möglich. In Anbetracht der steigenden Einbruchzahlen ist die Nachrüstung daher besonders ratsam. „Ich schließe mich ausdrücklich der Forderung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft an, die Nachrüstung von Wohngebäuden mit Sicherheitstechnik durch die KfW-Bankengruppe besser zu fördern“, so Nüssgens.

Neben mechanischen Lösungen bieten intelligente Steuerungselemente ein weiteres Sicherheitsplus. Zeitschaltuhren, Zufallsgeneratoren und Bewegungsmelder sorgen auch in Abwesenheit der Bewohner für zuverlässigen Schutz. Entscheidend beim Einbruchschutz sind der fachgerechte Einbau und die Qualität der Produkte. „Die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks übernehmen die individuelle Planung für passgenaue Lösungen sowie die professionelle Montage“, so Nüssgens weiter.

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Saisonüblicher Start ins Jahr 2015

Fachbetriebe wollen an günstige Entwicklung des Vorjahres anknüpfen 

Mit für die Jahreszeit normalen Geschäften sind die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks ins Jahr 2015 gestartet. Die dabei erreichten Werte sind mit denen der Vorjahre vergleichbar. Lediglich das Jahr 2014 mit  einem Rekordumsatz von 1,9 Mrd. Euro (das waren sieben Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr 2013) verlief noch günstiger.

Die Betriebsauslastung im 1. Quartal 2015 betrug 87 Prozent (1. Quartal 2014 = 91 Prozent, 1. Quartal 2013 = 88 Prozent). Die Auftragsbestände erreichten eine Reichweite von 4,5 Wochen (1. Quartal 2014 = 6,6 Wochen, 1. Quartal 2013 = 4,4 Wochen).

Fast die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) gab an, dass sie die Winterpause im 1. Quartal 2015 genutzt habe, in Maschinenpark und Ausrüstungen zu investieren (1. Quar-tale 2014 und 2013 jeweils 47 Prozent).

Nur etwas mehr als 20 Prozent der Betriebe schätzten ein, dass sich ihre Nachfragesituation im 1. Quartal 2015 rückläufig entwickelt hatte (1. Quartal 2014 = 8 Prozent, 1. Quartal 2013 = 32 Prozent).

36 Prozent der Betriebe verwiesen auf zusätzliches Umsatzwachstum (1. Quartal 2014 = 51 Prozent, 1. Quartal 2013 = 37 Prozent).

83 Prozent der Umfrageteilnehmer schätzten ihre Geschäftssituation im 1. Quartal 2015 als stabil ein (1. Quartal 2014 = 89 Prozent, 1. Quartal 2013 = 69 Prozent).

Da sich die Rahmenbedingungen im weiterem Jahres-verlauf 2015 recht positiv entwickeln könnten (allgemein wird erwartet, dass die Anschaffungsneigung der privaten Verbraucher ungebrochen anhalten wird), schauen die RS-Fachbetriebe optimistisch in die Zukunft. Sie sind zuver-sichtlich, dass sich der Aufschwung in einem moderaten Tempo fortsetzen wird und sie so an die günstige Ent-wicklungen des Vorjahres anknüpfen können.

Bereits in den letzten Märztagen berichteten viele Betriebe darüber, dass sich ihre Auftragsbücher nach der Winterpause schon wieder merklich gefüllt haben. 77 Prozent rechnen für das 2. Jahresquartal 2015 mit zusätzlicher Nachfrage. Von weiteren Umsatzverbesserun-gen gehen 62 Prozent der Umfrageteilnehmer aus; ebenfalls 62 Prozent erwarten zudem eine günstigere Geschäftslage.

Vor allem auf diese Zuversicht in künftige Geschäftsentwicklungen im weiteren Verlauf dieses Jahres ist es zurückzuführen, dass sich der Geschäftsklimaindex wiederum auf einem recht hohem Niveau bei 92 Punkten (1. Quartal 2014 = 95 Punkte, 1. Quartal 2013 = 84 Punkte) bewegt.

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Prominenter Besuch zum Auftakt des R+S-Tages 2015

Dr. Lücking-Michel MdB bei der Bonner Firma Specht GmbH

_MG_1197_webAnlässlich des Rollladen- und Sonnenschutztages 2015 besuchte die Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel am 16. April den Bonner Rollladen- und Sonnen-schutz-Fachbetrieb Specht. Gesprächspartner waren Firmeninhaber Georg von Goscinski, der Hauptgeschäfts-führer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz, Christoph Silber-Bonz, sowie der Obermeister der Kölner Innung Rollladen + Sonnenschutz, Torsten Görmar.
Im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung und Werkstatt des Bonner Fachbetriebs und in einem anschließenden Pressegespräch konnte sich Lücking-Michel über die Leistungen Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks auf so aktuellen Feldern wie dem Energiesparen, dem Einbruchschutz oder dem komfortablen Wohnen im Alter informieren.
Die Produkte und Dienstleistungen der Sonnenschutz-Branche und insbesondere der mit dem RS-Markenzeichen ausgewiesenen qualifizierten Innungsfachbetriebe standen dabei im Mittelpunkt: Rollläden, Markisen, Jalousien, Türen, Tore, Fenster usw. Eine kürzlich von forsa durchgeführte Meinungsumfrage ergab, dass 71 Prozent der Bürger Innungsfachhandwerker für die Vergabe der Leistungen rund um Rollläden und Sonnenschutz bevorzugen.
Die Multitalente des R+S-Handwerks schützen im Winter vor Wärmeverlusten und machen im Sommer eine energie-intensive Klimatisierung oft überflüssig. Zudem dienen sie als Sicht- und Lärmschutz, lassen sich auf Knopfdruck, individuell programmiert oder durch Sensoren in Bewegung setzen. Einbruchhemmende und gesteuerte Rollläden machen Häuser sicherer.
Der Fachbetrieb Specht demonstrierte eindrucksvoll, wie sich mit Rollläden, Außenjalousien / Raffstores, Markisen, Rollos und Fensterläden deutliche Energie-Einspareffekte erzielen lassen. Ausgestattet mit Motor, automatischer Steuerung und Sensor reagieren die Produkte flexibel auf jede Wetterlage.
Breiten Raum während des Pressegesprächs nahmen Fragen der Nachwuchssicherung ein. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel, Mitglied des Bildungsausschusses des Bundestages, sprach sich dafür aus, dass – angesichts eines akademischen Überangebots einerseits und des Fachkräftemangels andererseits – die berufliche Bildung stärker gefördert werden muss. Das Handwerk, so die Bildungspolitikerin, sollte diese Gunst der Stunde nutzen und dabei insbesondere auch Studien- und Schulabbrechern Chancen eröffnen.
Der Besuch von Lücking-Michel bei der Firma Specht fand im Rahmen der Frühlingsaktionswochen des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks statt. Höhepunkt in Köln und Bonn war der Rollladen- und Sonnenschutztag am Samstag, 18. April. Jedoch nicht nur an diesem Tag bestand bzw. besteht Gelegenheit, sich in den Ausstellungen der RS-Betriebe selbst ein Bild von den Leistungen des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks zu machen.

BVRS Presseinformationen 2015-04-21
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Betriebe brauchen Planungssicherheit bei der Erbschaftssteuer

BVRS-Präsident Nüssgens mahnt schnelles Handeln der Politik an – Zumutungen für Betriebe beim Mindestlohn / Kritik auch an der Novelle der Arbeitsstättenverordnung

Für eine schnelle Realisierung der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Reform des Erbschaftssteuerrechts hat sich der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), Georg Nüssgens, auf der Weltleitmesse seiner Branche, der R+T in Stuttgart, ausgesprochen. Dabei gehe es vor allem um Planungssicherheit für die vor einem Generationenwechsel stehenden Familienbetriebe, wie sie auch für das RS-Handwerk typisch sind.

Die Forderung des Bundesverfassungsgerichts, dass künftig die bisher davon ausgenommenen Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten ebenfalls Verschonungstatbestände wie den Erhalt von Arbeitsplätzen oder Einhalt des Lohnsummenkriteriums nachzuweisen haben, um von der Erbschaftssteuer verschont zu bleiben, stelle die Politik vor die Aufgabe, drohende bürokratische Zusatzbelastungen für die Betriebe von vornherein auszuschließen.

Nüssgens in Stuttgart: „Das Verfassungsgericht hat die Entscheidung des Gesetzgebers zur Verschonung von Betriebsvermögen grundsätzlich anerkannt und nur in Details zu Nachbesserungen aufgefordert. Dies ist eine klare Vorgabe, die es politisch umzusetzen gilt. Das Versprechen der Regierungskoalition an die mittelständische Wirtschaft, nur eine punktuelle, aufkommensneutrale Nachbesserung vorzunehmen, die auch nicht rückwirkend zur Anwendung kommt, muss nun rasch eingelöst werden.“

Aufzeichnungspflichten zum Mindestlohn praxisfern

Als „praxisfern“ kritisierte der Präsident der RS-Fachhandwerker die Aufzeichnungspflichten für den Mindestlohn. So sind alle Betriebe verpflichtet, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter aufzuzeichnen, die bei ihnen als Minijobber tätig sind. Die Aufzeichnungspflicht für Angestellte sei angesichts der gerade auch in den RS-Fachbetrieben weit verbreiteten freien Einteilung der Arbeitszeit in Gestalt der Vertrauensarbeit eine Farce, umso mehr als gerade diese Angestellten weit über der Mindestlohngrenze bezahlt würden. Nüssgens: „Für alle diese Angestellten sind die Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten eine Zumutung! Das muss geändert werden.“

Arbeitsstättenverordnung schießt über das Ziel hinaus

Ein weiteres Beispiel für die Wirtschaft strangulierende Überregulierung sei die geplante Novelle der Arbeitsstättenverordnung, die mit 11 Seiten doppelt so lang ist wie zuvor. Der Aufwand für die Betriebe, die neuen Regelungen zu verstehen und umzusetzen sei immens. So sollen künftig alle Pausen- und Bereitschaftsräume ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen haben. Damit schießt die Verordnung sogar über Vorgaben aus Brüssel hinaus. In vielen Fällen wären umfangreiche und teure Umbauten erforderlich, an denen ein erheblicher Teil der Betriebe scheitern würde, so Nüssgens. Der Verordnungsgeber müsse bei seiner Regelungswut aufpassen, dass er noch ernst genommen werde.

Keine Einschränkung des „Steuerbonus“

Nüssgens warnte auf der R+T auch davor, die steuerliche Geltendmachung von Handwerkerleistungen einzuschränken. Eine Reduzierung des Höchstbetrags oder eine Absenkung des Fördersatzes nannte er vor dem Hintergrund der Herausforderungen des Energiesparens „völlig indiskutabel“. Gerade jetzt müsse alles getan werden, um Eigentümer zur energetischen Gebäudesanierung zu animieren. Jede Beeinträchtigung des Steuerbonus für Handwerksleistungen bewirke nur das Gegenteil.

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Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk mit Umsatzwachstum

Positiver Blick in die Zukunft / Zusätzliche Impulse durch Leitmesse R+T erwartet

Der private Konsum sowie die Bauinvestitionen waren im vergangenen Jahr 2014 die wichtigsten Stützen des deutschen Wirtschaftswachstums. Davon hat das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk (R+S) in besonderem Maße profitiert. Die Branche erreichte deutliche Umsatzsteigerungen. Bedingt durch den milden Winter ist auch der Start in das Jahr 2015 hervorragend gelungen.

Das Statistische Bundesamt verzeichnete für die R+S-Branche im 1. Quartal 2014 einen Umsatzanstieg von 20,1 Prozent und für das 2. Quartal von 10,1 Prozent, jeweils gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch wenn sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in der zweiten Jahreshälfte etwas eintrübte, so betrug der Umsatzanstieg in der R+S-Branche auch im 3. Quartal noch 4,8 Prozent. Die Zahlen für das vierte Quartal liegen zwar noch nicht vor, doch: “Insgesamt gehe ich davon aus, dass der Umsatz des Jahres 2014 deutlich über dem des Vorjahres 2013 (1,76 Mrd. Euro) und damit nahe an 2 Mrd. Euro gelegen haben dürfte“, so der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), Georg Nüssgens, bei der Eröffnung der R+T 2015 in Stuttgart.

Branche rechnet für 2015 mit weiterem Wachstum

Für das Jahr 2015 rechnen die Fachbetriebe im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk mit weiterem Wachstum, sind aber nicht mehr ganz so optimistisch wie vor Jahresfrist. Dies zeigt die aktuelle, vom BVRS unter den Mitgliedsunternehmen regelmäßig durchgeführte Konjunkturumfrage: Berichteten für das 4. Quartal 2014 noch 42,6 Prozent der Teilnehmer von gestiegenen Umsätzen, rechneten zu Jahresbeginn nur noch 27,9 Prozent damit. Der aus dem Umfragewerten errechnete Betriebsklimaindex kommt auf 80 Punkte und damit auf den Wert des Jahreswechsels 2013/14. In den zwei Jahren dazwischen lag der Index durchgängig über der 90-Punkte-Marke. Als Gründe für ihre Zurückhaltung geben die Betriebe die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland an.

Steigende Investitionen – Zahl der Beschäftigten stabil

Trotz aller Vorsicht wollen mehr als drei Viertel der Betriebe (76,7 Prozent) ihre Beschäftigtenzahl im Jahr 2015 stabil halten. 14,7 Prozent planen eine Aufstockung des Mitarbeiterstamms. 51,1 Prozent der Betriebe planen in naher Zukunft Investitionen. Das ist ein höherer Wert als er in allen Umfragen des Jahres 2014 ermittelt wurde.

Nachfrageschub durch R+T-Messe

Ein deutlicher Schub für die geschäftliche Entwicklung im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk ist sicherlich von der R+T-Messe zu erwarten. Sie findet vom 24. bis 28. Februar 2015 in Stuttgart statt. Die vom BVRS alle drei Jahre ausgerichtete Weltleitmesse der Branche wartet auch dieses Mal wieder mit einer Vielzahl von Innovationen und Produktneuheiten auf, die das Geschäft der Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks zusätzlich ankurbeln dürften.

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Wachstumsbranche wirbt um Nachwuchs

Verband unterstützt Innungen und Betriebe bei der Suche nach Auszubildenden / BVRS-Präsident Nüssgens: Auch jungen Flüchtlingen eine Chance geben

Auch für die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (R+S) ist es zunehmend schwierig, genügend beruflichen Nachwuchs zu finden – obwohl die Branche sehr gute Perspektiven bietet. Der demografische Wandel macht sich in den Betrieben bemerkbar. „Damit aus unseren Lehrstellen nicht leere Stellen werden, müssen Bundesverband, Innungen und Fachbetriebe die Nachwuchswerbung verstärken“, stellte der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), Georg Nüssgens, auf der R+T-Messe in Stuttgart fest.

Vielseitige Ausbildung

Der bei der Einführung des Ausbildungsgangs zum „Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker“ zunächst als „wenig griffig“ empfundene Berufsname sei längst zum erfolgreichen Markenzeichen für Innovation und handwerkliches Können geworden. Das beweisen die derzeit etwa 480 jungen Männer und Frauen, die diesen Beruf in drei Lehrjahren erlernen – darunter in zunehmender Zahl auch Abiturienten und Realschüler.

Damit das so bleibt, hat der BVRS zur R+T-Messe seine Nachwuchswerbung aktualisiert. Mit ansprechenden Fotos und informativen Texten bietet die Verbandsseite www.rs-mechatroniker.de umfassende Informationen zur Aus- und Weiterbildung. Seinen Mitgliedsunternehmen stellt der Verband zudem neue, zielgruppenorientierte Informationsflyer zur Verfügung. Ganz neu sind auch mobile Messestände, die die Betriebe zum Beispiel auf Berufsmessen oder Schulinformationstagen einsetzen können.

Handwerkskarriere als Alternative zum Studium

Die ausbildenden Betriebe setzen ihrerseits auf vielfältige Methoden, um Auszubildende zu gewinnen: Schulbesuche mit Berufsvorstellungen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen und Betriebsführungen für Schulklassen gehören ebenso dazu, wie Sponsorings im Jugendsport oder die Beteiligung am bundesweiten „Girls´ Day“. Angesprochen werden alle Jugendlichen unabhängig vom Schulabschluss. Für Schüler mit höheren Schulabschlüssen ist eine Karriere im R+S-Handwerk als Alternative zum Studium interessant. BVRS-Präsident Georg Nüssgens setzt sich in diesem Zusammenhang dafür ein, Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien die Chance einer Ausbildung zu eröffnen. „Die Politik sollte diesen jungen Menschen ein dauerhaftes Bleiberecht einräumen, wenn sie sich ausbilden lassen“, forderte er.

Messe zeigt breites Leistungsspektrum

„Wer über die R+T geht, sieht, dass wir Rollladen- und Sonnenschutztechniker die richtigen Produkte und Konzepte haben, um erfolgreich am Markt zu bestehen. Wir bieten attraktive, zukunftssichere Arbeitsplätze wie kaum eine andere Branche“, so Präsident Nüssgens. „Umso mehr brauchen wir qualifizierte Fachkräfte, Männer und Frauen – berufliche Könner, die ihr Handwerk verstehen und allen Kundenwünschen gerecht werden.“ Die Sonderschau „Junge Talente“ (Eingang Ost, Stand EO/327) zeigt anhand ausgewählter Meister- und Gesellenstücke, was Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker leisten. Nüssgens dazu: „Dieses Fachkräftepotential zu erhalten und qualifizierten Nachwuchs zu sichern, bleibt eine der größten Herausforderungen der Zukunft.“

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Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk im Aufwind

2014 mit Umsatz-Plus / Branche verstärkt Nachwuchswerbung

 „Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk in Deutschland hat derzeit sehr gut zu tun“, so der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), Georg Nüssgens, bei der Eröffnung der R+T 2015 in Stuttgart. Auch mit dem Jahr 2014 sei man in der Branche sehr zufrieden gewesen: Der milde Winter begünstigte die Arbeit der Fachbetriebe im ersten Quartal. Auch wenn das zweite Halbjahr 2014 nicht mehr ganz so dynamisch verlief wie die ersten sechs Monate, bleibt insgesamt ein deutliches Plus. “Beim Umsatz im R+S-Handwerk dürften wir nahe an der 2-Milliarden-Euro-Marke sein“, so Nüssgens.

Entscheidend dafür ist laut Nüssgens, dass die R+S-Fachbetriebe ihr Angebot den Verbraucherwünschen flexibel anpassen und sich dabei zu Komplettanbietern für alle Leistungsbereiche rund um den zuverlässigen Abschluss von Gebäude-Öffnungen aller Art entwickeln. Der Hintergrund: Hausbesitzer und Modernisierer investieren mehr denn je in die Wertsteigerung ihrer Immobilien. Sie wollen Energiekosten sparen, vor Einbrüchen geschützt sein sowie ihren Wohnkomfort ihren Bedürfnissen anpassen können – in jedem Alter. „Dabei verlassen sie sich darauf, dass unsere Fachbetriebe genau die richtigen Produkte haben und ihnen diese maßgeschneidert einbauen“, so Nüssgens.

Anhaltender Trend: Motorisierung und Automatisierung

Auch die konsequent betriebene Automatisierung der RS-Produkte zahle sich aus, betont der BVRS-Präsident: „Hausautomation ist für uns Alltag.“ Dies werde bei sehr vielen Ausstellern der aktuellen R+T deutlich. Die vielen Innovationen, die im Rahmen der Messe von den Zulieferern präsentiert würden, dürften für weitere Dynamik in der Konjunktur der Branche sorgen. Somit blicke das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk optimistisch in die Zukunft.

Die Umsatzbringer

Der „Löwenanteil“ der Umsätze des R+S-Handwerks wird laut BVRS noch immer mit der Montage von Rollläden erwirtschaftet (über 28 Prozent). Bereits unmittelbar danach, und das ist eine relativ neue Entwicklung, kommen die Fenster mit einem Umsatzanteil von über 24 Prozent. Markisen haben einen Umsatzanteil von 15 Prozent, ebenso die sonstigen Beschattungen. Über 90 Prozent der Umsätze werden von den R+S-Fachbetrieben durch Montage, Wartung und Reparatur sowie durch die Verarbeitung von Halbfertigprodukten erzielt.

Könner mit „Köpfchen“ gesucht

Die Produkte werden immer innovativer, ausgefeilter und technisch anspruchsvoller. BVRS-Präsident Georg Nüssgens attestiert der Branche eine kontinuierliche Weiterentwicklung: „Unsere Rollladen- und Sonnenschutzhandwerker müssen deshalb ständig dazu lernen. Um die Kunden fachgerecht zu beraten und zu bedienen, sind geschickte Hände und ‚Köpfchen‘ gefragt.“ Der bei der Einführung des Ausbildungsgangs zum „Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in“ zunächst als „wenig griffig“ empfundene Berufsname sei längst zum erfolgreichen Markenzeichen für Innovation und handwerkliches Können geworden. Das beweisen die derzeit etwa 480 jungen Männer und Frauen, die diesen Beruf in den drei Lehrjahren erlernen – darunter in zunehmender Zahl auch Abiturienten und Realschüler.

Karriere im Handwerk

Viele Betriebe betreiben großen Aufwand, um Auszubildende zu gewinnen. Schulbesuche mit Berufsvorstellungen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen oder Betriebsführungen für Schulklassen gehören ebenso dazu wie Sponsorings im Jugendsport oder die Beteiligung am „Girls´ Day“. Angesprochen würden alle Jugendlichen. Eine Karriere im R+S-Handwerk ist auch für Schüler mit höheren Schulabschlüssen als Alternative zum Studium interessant.

Unterstützung bei der Nachwuchssuche

Der BVRS unterstützt seine Mitglieder bei der Suche nach Auszubildenden: Auf der R+T werden neu gestaltete Materialien zur Nachwuchswerbung präsentiert. In einem für junge Menschen ansprechendem Design informieren anschauliche Bilder und kurze, aussagekräftige Texte über das Berufsbild. Außerdem stellt der Verband einen mobilen Messestand vor, der von den Betrieben bei Berufsinformationstagen und ähnlichen Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Der BVRS hat auch seinen Internetauftritt www.rs-mechatroniker.de neu gestaltet. Wer sich für eine Karriere im R+S-Handwerk interessiert, findet dort umfassende Informationen.

Sonderschau „Junge Talente“ am BVRS-Stand

Der BVRS heißt alle Besucher der R+T im Eingangsbereich Ost (Stand EO/331) in der RS-Lounge willkommen. Eine besondere Attraktion ist die Sonderschau „Junge Talente“. Gezeigt werden 14 herausragende Gesellen- und Meisterstücke aus den Jahren 2012 bis 2014, darunter drei Siegerarbeiten des Leistungswettbewerbs der deutschen Handwerksjugend. Eröffnet wird die Sonderschau am ersten Messetag von dem bekannten Extremsportler Joey Kelly, der den erfolgreichen Nachwuchshandwerkern ihre Auszeichnungen überreichen wird. „Die ausgezeichneten Meister- und Gesellenstücke zeigen exemplarisch, dass Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker heute hochqualifizierte berufliche Könner sind. Sie belegen, wie attraktiv die Branche für junge, engagierte Nachwuchskräfte ist“, so BVRS-Präsident Nüssgens.

Von der Ausstellung zur Weltleitmesse

Auf der R+T 2015 ist der BVRS abermals nicht nur als Initiator der Messe aktiv, sondern auch als Aussteller. Die besondere Verbundenheit mit der R+T hat gute Gründe, wie BVRS-Präsident Nüssgens hervorhob. Die Messe ist aus den kleineren Zuliefererausstellungen auf dem Stuttgarter Killesberg hervorgegangen, die 1963 und 1964 an die Hauptversammlungen des Verbandes angeschlossen waren. 1965 wurde daraus die Fachmesse „R“, die dann zur Weltleitmesse der Branche aufstieg. Seit 1994 firmiert die Messe unter R+T. Inzwischen hat sie im Ausland drei erfolgreiche Ableger in Shanghai, Istanbul und Melbourne. Eine weitere in Sao Paulo wird 2016 hinzukommen.

Zusatzservices: Fachvorträge und Messerundgänge

Zum täglichen Programm auf dem BVRS-Messestand gehört auch ein RS-Update: Jeweils um 11.00 Uhr informieren Fachreferenten in einem halbstündigen Kurzvortrag über neueste, die Branche betreffende Themen und Entwicklungen. Erstmals wurden gezielt Vertreter der Immobilienwirtschaft zum Messebesuch eingeladen: Vom BVRS-Stand startet am Messe-Donnerstag ein gemeinsam mit der Messe Stuttgart und der Verlagsmarketing Stuttgart organsierter Rundgang für Planer und Architekten aus der Immobilienwirtschaft sowie für Gebäudeenergieberater.

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Handwerksnachwuchs zeigt meisterliches Können

Sonderausstellung mit Bundessieger-Arbeiten, Meister- und Gesellenstücken / BVRS zeichnet Spitzenleistungen aus

Die Sonderschau „Junge Talente“ des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) auf der R+T-Messe in Stuttgart trägt ihren Namen zu Recht. Die dort präsentierten Meisterstücke zeugen von meisterlichem Können. Auch die Gesellenprüfungsarbeiten zeigen den hohen Leistungsstand der Ausbildung im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk.

Die jungen Talente, darunter zwei Frauen, sind leicht zu finden: Sie präsentieren ihre insgesamt 14 Ausstellungsstücke im Eingangsbereich Ost (Stand EO/327) des Stuttgarter-Messegeländes. Es handelt sich um vier Exponate von an der Handwerkskammer Ulm abgelegten Meisterprüfungen. Von den neun Gesellenprüfungsarbeiten stammen acht aus dem Bereich der Berufsschule Wiesau und eine aus der Berufsschule Ehingen. Außerdem ist eine Projektarbeit zweier Abschlussklassen des Jahrgangs 2013/2014 der Berufsschule Wiesau ausgestellt.

Komplexe Aufgabenstellungen erfolgreich gelöst

Alle Arbeiten sind in den Jahren 2012 bis 2014 entstanden. Die Bandbreite der von den Prüflingen gelösten Aufgabenstellungen zeigt die Kompetenz des R+S-Handwerks: Sie reicht von der Kombination aus Senkrechtmarkise und Rollladen bis zur Trapezbeschattung, von der kubischen Terrassenmarkise bis zum Eckraffstore und vom Rollladenkastensystem als Eckkonstruktion bis hin zum Schiebeladen mit Senkrechtmarkise.

Joey Kelly überreicht Urkunden

Zum Messeauftakt wartet auf die jungen Talente eine besondere Auszeichnung: Zur Eröffnung der Sonderschau am Dienstag, 24. Februar, 11 Uhr, wird der Extremsportler Joey Kelly aufzeigen, wie sich auch schwierige Ziele durch Disziplin und Leistungsbereitschaft erreichen lassen. Anschließend überreicht er den ausgezeichneten Junghandwerkern Ehrenurkunden des BVRS.

Auf der Sonderschau sind die Exponate folgender Handwerker zu sehen:

Meisterprüfungs-Arbeiten:

Eric Enz, 73457 Essingen

Johannes Härter, 72108 Rottenburg

Andreas Merker, 73037 Göppingen

Jens Müsch, 97903 Collenberg

Gesellenprüfungs-Arbeiten:

Daniel Fischer, 86500 Kutzenhausen

Michael Garatva, 86438 Kissing

Michael Härtl, 95692 Konnersreuth

Simone Huber, 83512 Wasserburg · Erster PLW-Bundessieg 2014

Christian Imber, 98553 Schleusingen · Zweiter PLW-Bundessieg 2013

Dennis Nägele, 74374 Zaberfeld · Zweiter PLW-Bundessieg 2014

Rebecca Schuhmann, 07751 Milda

Tobias Seidel, 93477 Gleißenberg

Andreas Simmack, 85570 Markt Schwaben

Projektarbeit:

Abschlussklassen MRO 12 a und b des Jahrgangs 2013/2014 der Berufsschule Wiesau.

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Energy Label für Fenster mit Rollläden und Sonnenschutz

Transparenz für Hersteller, Planer und Verbraucher

In Zusammenarbeit mit dem ITRS Industrieverband Technische Textilien – Rollladen – Sonnenschutz e.V. (Fachgruppe IV Rollladen – Sonnenschutz – Automation) hat das ift Rosenheim das bereits existierende Energy Label für Fenster weiterentwickelt. Damit kann nun auch der zusätzliche Wärmewiderstand eines außenliegenden Rollladens oder Sonnenschutzes bei der Berechnung der Energieverluste berücksichtigt werden.

Durch die Überarbeitung der Produktnorm EN 13659 für außenliegende Ab­schlüsse und Jalousien ist zukünftig der zusätzliche Wärmewiderstand ΔR eines Rollladens oder einer Jalou­sie zu ermitteln und auf dem CE Zeichen zu deklarieren. Durch die Berücksichtigung des ΔR-Wertes im Energy Label des ift Rosenheim wird dieser Effekt bei der Er­mittlung der Energieeffizienz von Fenstern mit Rollläden oder Sonnenschutz für den Verbraucher klar und ver­ständlich.

Das Energy Label schafft damit einen einheitlichen Bewer­tungsmaßstab für die wärme- und kältedämmende Wirkung unterschiedlicher Behänge in Kombination mit dem Fens­ter. Um eine realitätsnahe Klassifizierung zu erreichen, werden die gegensätzlichen jahreszeitlichen Anforderungen im Sommer und Winter berücksichtigt. Im Sommer stehen die Vermeidung von Hitzestaus in den Wohnräumen, die Einsparung von Klimatisierungskosten sowie die Erhöhung des Wohnkomforts im Vordergrund. Im Winter ist die opti­male Nutzung des Tageslichts als natürliche Energiequelle zur Reduzierung des Heizbedarfs und die Verbesserung der Dämmwirkung in den kalten Nachtstunden zu beach­ten.

Als Ergebnis wird im Energy Label des ift Rosenheim eine Einstufung in eine von sieben Effizienzklassen vorge­nommen. Die Hersteller von Rollläden und Sonnen­schutzsystemen bekommen damit ein aussagestarkes und objektives Instrument an die Hand, um die Energieeinspar­potentiale ihrer Produkte in Verbindung mit einem Fenster im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu verankern. Denn Behänge leisten selbst bei hochwertigen Fenstern einen ganz erheblichen und nachhaltigen Energieeinspa­rungseffekt und zwar im Sommer und Winter.

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Technischer Referent (m/w) am Standort Bonn

Wir suchen Verstärkung

Ihr Profil:

Technische Beratung und Normung begeistern Sie. Ein technisches Kompetenzzentrum gemeinsam mit einer weiteren Referentin weiterzuentwickeln ist das, was Sie sich wünschen. Der Herausforderung, die Interessen der Verbandsmitglieder im In- und Ausland zu vertreten und auch Lobbying zu betreiben, stellen Sie sich gerne.

Ihre Aufgaben:

  • Technische Beratung der Mitglieder
  • Vortragstätigkeit zu den Arbeitsgebieten
  • Mitwirkung an der Erstellung/Überarbeitung nationaler und internationaler Normen sowie verbandseigener Richtlinien
  • Redaktionelle    Mitarbeit an der verbandseigenen Fachzeitschrift R+S
  • Repräsentation des Verbands auf Messen und bei Veranstaltungen

Ihre Fähigkeiten:

  • Diplom-Ingenieur/in Bauwesen oder Maschinenbau oder vergleichbare Qualifikation bzw. Meisterbrief im R+S-Handwerk
  • Einschlägige Kenntnisse in Statik und Bauphysik sowie der branchenrelevanten Normen und Verordnungen (u.a. EnEV, BauPVo) sind vorteilhaft
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung mit technischem Hintergrund
  • Englisch- und Französischkenntnisse sind wünschenswert
  • Sichere Kenntnisse von MS-Office und CAD
  • Hohe Einsatzbereitschaft
  • Sicheres und überzeugendes Auftreten
  • Teamfähigkeit und Belastbarkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Flexibilität und Reisebereitschaft

Wir bieten:

Was Ihre Entscheidung Teil unseres Teams zu werden leicht macht, sind die kurzen Berichtswege in einem motivierenden Arbeitsumfeld und die vielen Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen.
Ein marktgerechtes Gehalt, gute Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen sowie ein Arbeitsplatz mit Zukunfts­perspektive in einem internationalen, spannenden Markt runden unser Angebot ab.

Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen! Bewerben Sie sich beim:

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V.
Herrn Hauptgeschäftsführer Christoph Silber-Bonz
Hopmannstraße 2 · 53177 Bonn
bewerbung@rs-fachverband.de

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forsa-Umfrage zu Rollläden und Sonnenschutz

71 Prozent der Deutschen vertrauen auf das R+S-Fachhandwerk

Rollläden und Sonnenschutz bitte nur vom Fachhandwerk – so lautet die Empfehlung von 71 Prozent der deutschen Bürger. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) ergeben.
Auch insgesamt ist die Beliebtheit von Rollläden- und Sonnenschutzprodukten in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen: Für 38 Prozent der Deutschen gehören Rollläden zur Wohnungsausstattung dazu. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2009 waren es nur 33 Prozent. Darüber hinaus setzen mittlerweile 34 Prozent der Befragten auf die energiesparenden Eigenschaften von Rollläden (2009: 24 Prozent). Deutlich zugenommen hat das Interesse an Motorisierung und Automatisierung: 34 Prozent der Befragten wünschen sich Rollläden mit modernen Antrieben und Steuerungen. Das sind 16 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2009. Für die Umfrage wurden im Oktober und November 2014 bundesweit über 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt, die in einer Wohnung beziehungsweise einem Haus mit Rollläden, Markisen oder Jalousien wohnen.

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Gebäudesanierung wird stärker gefördert

Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk begrüßt Klimaschutzpaket

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) begrüßt das gestern verabschiedete Klimaschutzpaket der Bunderegierung als deutlichen Fortschritt für die energetische Sanierung von Gebäuden.

„Einbau und Erneuerung von Rollläden und Rollladenkästen sowie von außen liegenden Verschattungselementen werden nicht mehr nur durch die KfW-Bank, sondern künftig auch steuerlich gefördert“, sagte der BVRS-Hauptgeschäftsführer, Christoph Silber-Bonz.

Nimmt man KfW-Programme und steuerliche Förderung zusammen, stehen demnächst 3 Mrd. Euro pro Jahr für die Gebäudesanierung zur Verfügung. Das werde die dringend notwenige Anhebung des energetischen Standards vieler Gebäude erheblich voran bringen, so der BVRS. Mehr noch würden damit milliardenschwere Investitionen angestoßen, die Wirtschaft, Verbrauchern und Klimaschutz gleichermaßen zu Gute kämen.

„Wir haben in unseren politischen Gesprächen immer wieder darauf hingewiesen, dass ohne eine steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen die hochgesteckten Klimaschutzziele in Deutschland nicht erreicht werden können“, so Silber-Bonz.

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RS-Fachkongress auf Mallorca war voller Erfolg

54. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz auf Mallorca

Die RS-Fachwelt gab sich vom 23. bis 25. Oktober 2014 nun schon zum zweiten Mal in der Verbandsgeschichte ein Stelldichein auf Mallorca. Die Veranstaltung zog über 330 RS-Fachhandwerker, Vertreter der Branchenhersteller sowie weitere Fachexperten an, die sich bei schönstem Spätsommerwetter über Möglichkeiten für mehr und besseren Sonnenschutz austauschten.

BVRS PI - HT 2014 GaldentEin anspruchsvolles Tagungsprogramm wurde von den Teilnehmern „abgearbeitet“: Der renommierte Bauphysiker Professor Dr.-Ing. Anton Maas vermittelte beachtenswertes zum Wärmeschutz im Sommer und Winter. Und BVRS-Präsidiumsmitglied Reinhard Kowalewski referierte über seine Erfahrungen als Sachverständiger von der Montage von Branchenprodukten. Besonderer Höhepunkt jedoch war der Vortrag des bekannten Extremsportlers Joey Kelly, der die Tagungsteilnehmer mit seinem mitreißenden Vortrag zum Thema No limit – Wie schaffe ich mein Ziel? in seinen Bann zog.

Im Mittelpunkt der Verbandspräsentationen auf der Haupttagung stand die Vorstellung des neuen Internetauftritts www.rs-fachverband.de mit den Microsites www.der-zukunftsberuf.de und www.rs-kompetenzzentrum.de. Zusammen mit dem bereits im Frühjahr online gegangenen Verbraucherportal www.rollladen-sonnenschutz.de wird das Internetangebot des Verbandes damit auf eine neue Qualitätsstufe angehoben.

Erstmalig wurde auf Mallorca der BVRS-Preis für herausragende Ausbildungsleistungen verliehen. Gewürdigt wurde damit dieses Mal das außerordentliche Ausbildungsengagement der Firma Rolladen Braun OHG aus Weiding.

Natürlich hatte Mallorca selbst die Atmosphäre der Tagung stark mitgeprägt. Viel Sonne und angenehme sommerliche Temperaturen sorgten für eine tolle Stimmung unter den Teilnehmern. Ein ganzer Tagungsteil mit anschließender Abendveranstaltung wurde in der spektakulären Höhle Galdent abgehalten. Und nach ereignisreichen Tagungsstunden nutzten die Teilnehmer natürlich die angebotenen Gelegenheiten für interessante Exkursionen über die Insel.

BVRS-Präsident Georg Nüssgens konnte so eine sehr positive Bilanz der Tage auf Mallorca ziehen: „Einmal mehr haben wir unseren Verbandsmitgliedern und Gästen eine Vielzahl von neuen Anregungen für ihre Arbeit mit nach Hause geben können.“

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Der BVRS stellt sich online neu auf

Nach Endkundenseite nun auch neuer Verbandsauftritt im Netz – zielgenaue Ansprache verschiedener Nutzergruppen

Er ist zielgruppengerecht, neu geordnet, klar strukturiert und optisch attraktiv: der jetzt ins Netz gestellte neue Verbandsauftritt des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. unter www.rs-fachverband.de mit den Microsites www.rs-mechatroniker.de und www.rs-kompetenzzentrum.de.

Zusammen mit der bereits im Frühjahr dieses Jahres online gegangenen Verbraucherplattform www.rollladen-sonnenschutz.de, bereichert mit einer Vielzahl von neuen Daten, Fakten und Zusammenhängen, verleiht er dem Internetangebot des Verbandes höchste Übersichtlichkeit und Aktualität. Übersichtliche Navigationsmenüs erlauben es, mit nur wenigen Klicks zur gesuchten Information zu gelangen.

Der Verband habe sich ganz bewusst dafür entschieden, nicht nur eine einzelne Facette seiner Internetauftritte neu zu gestalten, sondern an allen Online-Strängen gleichzeitig zu arbeiten, so BVRS-Hauptgeschäftsführer Christoph Silber-Bonz. „Sowohl unsere Mitglieder als auch interessierte Verbraucher, die RS-Fachwelt und vor allem junge Leute wollen persönlich und unmittelbar informiert werden. Dabei ist es wichtig, die häufig komplexen Zusammenhänge leicht und gut lesbar aufzubereiten.“

Hinter allen vier Auftritten ist auch grafisch eine einheitliche „Handschrift“ gut wiedererkennbar. Trotzdem ist es gelungen, jedem einzelnen Auftritt ein ganz individuelles Layout entsprechend der angesprochenen Zielgruppe zu geben.

So findet der Endkunde mit den RS-Fachbetrieben schnell und unkompliziert alle Informationen rund um Rollläden, Markisen und Co. In übersichtlichen Datenbanken sind zudem alle notwendigen Angaben hinterlegt, um einen geeigneten RS-Fachbetrieb in der Nähe zu finden.

Wichtiges Anliegen ist es auch, mit der Ausbildungsseite junge Leute für den vielseitigen Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers zu interessieren. Dafür ist viel Wissenswertes auf der Ausbildungs-Microsite aufbereitet worden.

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Georg Braun zieht alle Ausbildungsregister

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz vergibt erstmals Preis für besondere Ausbildungsleistungen an Innungsbetrieb

Der neu geschaffene Ausbildungspreis des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) geht in die Oberpfalz: Georg Braun und sein Sonnenschutz-Unternehmen Rolladen Braun OHG in Weiding wurden auf der Haupttagung des Verbandes für beispielhafte besondere Leistungen um die Ausbildung junger Menschen geehrt. Übergeben wurde die Auszeichnung von BVRS-Präsident Georg Nüssgens sowie dem Extremsportler Joey Kelly, der auch als Redner während der Tagung aufgetreten war.

Ein ganzheitliches, klar strukturiertes Konzept, mit dem für eine frühzeitige Fachkräftesicherung gesorgt wird, hatte in Verbindung mit vielfältigen Marketingaktivitäten und Zusatzleistungen eine unabhängige Fachjury überzeugt.

Georg Braun nimmt in seinem Betrieb alljährlich zwei bis drei Lehrlinge neu auf, insgesamt acht waren es 2013 in den drei Jahrgangsstufen. Von den bis heute 80 Ausgebildeten wurden nicht weniger als 90 Prozent in seinen 85 Mitarbeiter zählenden Betrieb übernommen. Der Anteil der Mädchen liegt mit 40 bis 50 Prozent weit über dem Durchschnitt. Pro Jahr dürfen fünf bis zehn Praktikanten Berufsluft schnuppern, 10 bis 15 Schulklassen werden durch den Betrieb geführt.

Hervorragend findet die Jury auch das Ausbildungsmarketing mit Schulbesuchen, Bewerbertraining und Teilnahme an Ausbildungsmessen und Events wie dem Girls-Day. Hervorgehoben wird außerdem die Motivierung durch Weiterbildungskurse und Veröffentlichung guter Leistungen in einer firmeneigenen Zeitung.

Einem weiteren beispielhaften Ausbildungsbetrieb, der Firma Schmidt GmbH & Co. KG in Aalen wurde eine Anerkennung ausgesprochen.

Vor dem Hintergrund zunehmenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels soll der alljährlich verliehene Preis Ansporn für zusätzliche Ausbildungsanstrengungen der Fachbetriebe sein, betonte Nüssgens bei der Preisverleihung.

Bereits bei den Lossprechungsfeiern der Berufsschulen in Gelsenkirchen, Pirmasens, Wiesau und Ehingen ist auch in diesem Jahr der Hans-Stoffels-Preis, eine weitere Verbandsauszeichnung – gestiftet für Auszubildende – vergeben worden. Mit dem Preis wurde das beste Fachgespräch im Rahmen der Gesellenprüfung gewürdigt.

Ausgezeichnet wurden Marc Weber ( Caris Sonnenschutz, Brüggen), Felix Huber (Rolladen Huber, Pirmasens), Michael Härtl (RK-Tec Rollladentechnik Konnersreuth), Michael Garatva (Garatva, Kissing) und Florian Bausch (Friedrich Markisen, Neckargemünd).

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Ein Handwerk ändert sein Gesicht

Rollladen- und Sonnenschutztechniker erbringen immer mehr Leistungen aus einer Hand

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) und seine Mitgliedsbetriebe blicken mit hohen Erwartungen zwei international geprägten Ereignissen entgegen: Der Verbands-Hauptversammlung vom 23. bis 26. Oktober dieses Jahres auf Mallorca und der alle drei Jahre stattfindenden Weltleitmesse der Sonnenschutz- und Torebranche, der R+T 2015, vom 24. bis 28. Februar auf dem schon jetzt ausgebuchten Stuttgarter Messegelände.

„Auf Mallorca, vor allem aber auch in Stuttgart werden bisher beispiellose Veränderungen des RS-Handwerks wie der gesamten Sonnenschutzbranche deutlich werden“, unterstrich Verbandspräsident Georg Nüssgens am 16. Oktober auf der internationalen Pressekonferenz in Istanbul – Schauplatz einer der drei R+T-Tochtermessen, die in der Türkei, in Shanghai (China) und Melbourne (Australien) veranstaltet werden.

Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk erweitert sein Produktportfolio: In flexibler Anpassung an die Verbraucherwünsche entwickeln sich die RS-Fachbetriebe zu Komplettanbietern für alle Leistungsbereiche rund um den zuverlässigen Abschluss von Gebäudeöffnungen aller Art – vom klassischen Sonnenschutz bis zum Fenster und der Haustür bzw. dem Garagentor.

Sie sind heute unentbehrliche Partner auf attraktiven neuen Arbeitsfeldern: bei der energetischen Optimierung von Gebäuden im Rahmen der Gebäudesanierung, der Sicherung des eigenen Heims gegen Einbrecher und der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe im Zusammenhang mit dem Älterwerden.

Die Sicherung ausreichenden Nachwuchses für die Aus- und Weiterbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und die Vermittlung neuer Ausbildungsinhalte ist angesichts eines immer spürbarer werdenden Fachkräftemangels in den Mittelpunkt der Verbandsarbeit gerückt. Nicht ohne Stolz verweist Georg Nüssgens auf die stabilen Ausbildungszahlen, bei denen es aber selbstverständlich auch noch viel Luft nach oben gibt.

Der Umsatz des R+S-Handwerks in Deutschland insgesamt hat im Jahr 2013 die Zwei-Milliarden-Grenze überschritten. Auch im laufenden Jahr wird ein hohes Umsatzniveau erwartet. Die Auftragsreichweite liegt bei fünf Wochen, sie hatte im Frühjahr sieben Wochen erreicht. Vielerorts wurde durchgehend an der Kapazitätsgrenze gearbeitet.

Neues gibt es auch in der Kommunikationsstrategie. BVRS-Präsident Georg Nüssgens verweist hier auf die neuen Internetauftritte des Bundesverbandes, die mit der Haupttagung Mallorca online gehen werden, Das sind: der klassische Verbandsauftritt www.rs-fachverband.de, die Consumer-Plattform www.rollladen-sonnenschutz.de, die Ausbildungsseite www.rs-mechatroniker.de sowie die Expertenplattform des Technischen Kompetenzzentrums www.rs-kompetenzzentum.de.

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Langer Name wird zur Erfolgsgeschichte

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker – für Jugendliche besonders interessant

 

Sie ist zehn Jahre in Kraft und zur Erfolgsgeschichte geworden; die Ausbildungsordnung für Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker(innen). Darauf hat der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) Georg Nüssgens in einem Ausblick auf die bevorstehende Haupttagung des Verbandes vom 24. bis 26. Oktober 2014 auf Mallorca hingewiesen. Der Berufsname mit seiner Kombination aus Mechanik und Elektronik erweise sich unter dem Vorzeichen zunehmenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels für Jugendliche als besonders interessant.

Nach der Einführung des neuen Ausbildungsberufs im Jahre 2004 wuchs die Zahl der Lehrstellen von rund 400 an. An den letzten beiden Stichtagen, jeweils am 31. Dezember, standen exakt 476 Jungen und Mädchen in Ausbildung, darunter erfreulicherweise auch Abiturienten und Realschüler in zunehmender Zahl.

Nüssgens ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass Bundesverband, Innungen und Fachbetriebe alle Register ziehen müssen, wenn „aus Lehrstellen nicht leere Stellen werden sollen“: Der demografische Wandel schlägt wirtschaftsweit voll durch. Allein im deutschen Handwerk waren bei Beginn des Ausbildungsjahres 2014 Abertausende von Lehrstellen nicht besetzt.

In dieser Situation gelte es, keinen noch so großen Aufwand zu scheuen und auch ungewöhnliche Maßnahmen anzuwenden, um Jugendliche für die RS-Mechatroniker-Ausbildung zu gewinnen. Eine Reihe von besonders engagierten RS-Ausbildungsbetrieben wende sie bereits erfolgreich an: Schulbesuche mit Berufs-Vorstellungen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen, Betriebsführungen für Schulklassen gehören genauso dazu wie Sponsoring im Jugendsport oder etwa die Beteiligung am Girls Day. Praktika sind Selbstverständlichkeit. Praktikums-Leitfäden, feste Betreuer und abschließende Probe-Bewerbungsgespräche werden eingesetzt.

Und bisher noch zu selten genutzte „Ressourcen“ werden zielstrebig erschlossen: Ob Jugendliche mit Migrations-Hintergrund oder Schulabgänger aus allen Schulbereichen, allen wird eine Chance gegeben und die Erfahrungen sind gut!

BVRS-Präsident Nüssgens: „Fest steht: Erfolg darf nicht allein wie Studium buchstabiert werden. Unsere Betriebe beweisen Tag für Tag, dass Erfolg ebenbürtig auf meisterlichem beruflichem Können gründet!“

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Ausführungen zur Internationalen Pressekonferenz R+T Stuttgart 2015 in Istanbul

Ausführungen von Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V., bei der Internationalen Pressekonferenz zur R+T Stuttgart 2015 am 16. Oktober 2014 in Istanbul

Die Weltleitmesse der Rollladen- und Sonnenschutzbranche, die R+T, feiert im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag.

Und sie wird das mit zahlreichen Gästen aus der ganzen Welt tun.

Denn das Stuttgarter Messegelände wird zum wiederholten Male bis auf den letzten Quadratmeter mit interessanten Ausstellern und spannenden Neuheuten ausgefüllt sein.

Und was brächte den internationalen Charakter und das weltweite Interesse an dieser Veranstaltung besser zum Ausdruck als diese so gut besetzte Internationale Pressekonferenz hier in Istanbul?

Wer hätte diesen Erfolg für möglich gehalten, als die heutige „R+T“ anno 1965 noch als reine „R“ auf bescheidenen 2.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche an den Start ging?

Schon damals an zentraler Stelle mit dabei war unser Verband.

Denn die neue Messe war nichts anderes als eine Weiterentwicklung der Produktausstellung am Rande der Jahrestagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz.

Diese war so erfolgreich geworden, dass man sich mit der Stuttgarter Messegesellschaft einen starken Partner suchte – die Fachmesse „R“ war geboren.

Und unser gemeinsames „Kind“ ist schnell erwachsen geworden:

Zunächst im Zweijahresrhythmus veranstaltet, lockte die neue Messe Besucher aus ganz Deutschland und allmählich auch aus den Nachbarländern nach Stuttgart.

Sie wuchs kontinuierlich, blühte und gedeihte.

1982 wurde in den heutigen Dreijahresrhythmus gewechselt.

1991 wurde dem „R“ das „T“ für den Bereich „Tore“ hinzugefügt.

Und 2009 kam dann der Quantensprung:

Die R+T zog um auf das neueröffnete, hochmoderne Stuttgarter Messegelände direkt am Flughafen.

Mit dieser Verdoppelung der Kapazitäten in nun insgesamt neun Hallen bekam die Ausstellung den dringend benötigten Raum, um die Innovationskraft der Branche und die Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen aus aller Welt in zukunftsgewandter Weise zu präsentieren.

Aus der R+T ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten wirklich ein Welterfolg geworden – auch über Stuttgart hinaus.

In Shanghai hat sich in den letzten 10 Jahren die R+T Asia als fester Bestandteil des Messekalenders etabliert.

Die R+T Turkey hier in Istanbul und ganz aktuell die R+T Australia sind noch hinzugekommen.

Auch bei den internationalen Aktivitäten sind wir als Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz in der Regel mit dabei, sind gemeinsam mit unseren Partnern vom BVT Verband Tore für den sogenannten „German Pavilion“, den Gemeinschaftsstand deutscher Aussteller, verantwortlich.

Als Gründungsverband haben wir die erfolgreiche Entwicklung der R+T also von Anfang an eng begleitet und sind auch heute noch intensiv in die Gestaltung der Messe und des Rahmenprogrammes eingebunden.

Gemeinsam mit der Landesmesse Stuttgart sehen auch wir uns in der Pflicht, an der Weiterentwicklung der R+T mitzuarbeiten, damit sie für Besucher wie Aussteller attraktiv bleibt bzw. sogar noch weitere zusätzliche Zielgruppen gewonnen werden können.

Bei den Architekten beispielsweise ist dies 2012 mit der ersten Auflage der „Art of Planning“ hervorragend gelungen.

2015 soll das mit den Innenarchitekten seine Fortsetzung finden.

Als Vorsitzender des Aussteller-Beirats kann ich zudem mit Genugtuung feststellen, dass die Erfolgsgeschichte R+T auch die Erfolgsgeschichte einer engen und partnerschaftlichen, ja freundschaftlichen Zusammenarbeit der Landesmesse Stuttgart mit den hier auf dem Podium vertretenen Verbänden ist.

Diese Verbände stehen für alle Bereiche unserer Branche und damit alle Aspekte der R+T – für Rollladen und Sonnenschutz wie für Tore; für Messe-Aussteller wie für Besucher; für Hersteller wie für deren Kunden in der gesamten Wertschöpfungskette.

Mein Verband repräsentiert dabei vor allem das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk in Deutschland.

Das sind rund 3.800 Fachbetriebe mit zusammen etwa 15.700 hervorragend qualifizierten Beschäftigten.

Unsere Betriebe sind unentbehrliche Partner der Industrie.

Und ich weiß, von was ich spreche, denn auch ich leite im Hauptberuf einen solchen Fachbetrieb in Aachen.

Wir im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk sind es, die für die Montage, Wartung und Pflege der immer komplexer und vielseitiger werdenden Produkte der Branche beim Endkunden verantwortlich sind.

Um dies alles auch wirklich leisten zu können, sind wir zwingend auf das hohe fachliche Niveau aller in unserer Branche Beschäftigten angewiesen.

Sie alle haben sicherlich schon einmal von dem Dualen Ausbildungssystem in Deutschland gehört.

Wer bei uns im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk tätig sein will, erlernt zunächst den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers.

Das ist eine dreijährige, anspruchsvolle Ausbildung, die je zur Hälfte in einer Berufsschule und in einem Betrieb absolviert wird.

Durch diese Kombination von Theorie und Praxis ist gewährleistet, dass die jungen Absolventen nach ihrer Ausbildung ihr Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes verstehen und entsprechende Qualitätsarbeit abliefern können.

Solch ein System gibt es natürlich nicht umsonst.

Es verlangt nicht nur den jungen Menschen, sondern auch uns als Unternehmer so einiges ab.

Denn Ausbildung kostet Zeit und Geld: Die Auszubildenden erhalten eine Vergütung, man muss sich intensiv mit ihnen beschäftigen, ihnen tatsächlich etwas beibringen.

Doch wir sehen dies als eine wichtige und lohnende Investition in die Zukunft.

Denn nur mit diesem Engagement können wir gewährleisten, dass wir auch künftig über die Fachkräfte verfügen, die wir benötigen, um das hohe fachliche Niveau im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk zu halten.

Wir empfinden es übrigens auch als Aufgabe des Verbandes, unsere Mitgliedsbetriebe bei der Werbung um die fähigsten Köpfe zu unterstützen.

Das ist gerade jetzt, angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden drohenden Fachkräftemangels wichtiger denn je.

Meine Damen und Herren,

derzeit können wir in Deutschland ausgesprochen zufrieden sein mit der wirtschaftlichen Lage unserer Branche.

Wir haben gut zu tun, die Auslastung und der Umsatz, der für unser Gewerk im Jahr 2013 bei rund 2,1 Milliarden Euro lag, stimmen.

Dass wir uns im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk derzeit über ein rasantes Wachstum freuen können, hat unterschiedliche Gründe.

Wir profitieren gleich von mehreren positiven Trends:

Die Bedeutung von modernen Gebäudeabschlüssen, die intelligent auf Wind und Wetter, Kälte und Hitze reagieren, steigt nicht nur aufgrund des wohl unbestreitbaren globalen Klimawandels.

Die in der Europäischen Union aber auch in vielen anderen Regionen der Erde ausgegebenen Klimaschutzziele können ohne eine energetische Optimierung von Gebäuden nicht erreicht werden.

Und diese Gebäudeoptimierung wiederum ist ohne wirksamen Sonnen-, Hitze- und Kälteschutz nicht möglich.

Durch eine Studie des belgischen Physibel-Instituts konnte nachgewiesen werden, dass sich durch wirksamen Hitzeschutz im Sommer und Kälteschutz im Winter der CO2-Ausstoß europaweit um bis zu 111 Millionen Tonnen jährlich reduzieren lässt.

Sanierungs- und Modernisierungsbedarf gibt es allein in Deutschland bei mehr als 30 Millionen Gebäuden, die 20 Jahre und älter sind.

Und das ist ein beachtlicher Markt:

Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin belief sich das Bauvolumen für die energetische Sanierung in 2012 auf 52 Mrd. Euro. Davon entfielen 37 Mrd. Euro auf Wohngebäude und 15 Mrd. Euro auf Nichtwohngebäude.

Hinzu kommen noch weitere Anforderungen etwa bei der Gebäudesicherheit, bei altersgerechten Bedürfnissen sowie bei Komfort und attraktivem Design.

Und die derzeit historisch niedrigen Zinsen führend dazu, dass tatsächlich viele Immobilienbesitzer, Bauherren und Modernisierer die Gelegenheit zu einer nachhaltigen Wertsteigerung ihrer Immobilien nutzen – und dabei auch auf unsere Branche setzen.

Moderne Rollläden stehen bei vielen Immobilienbesitzern ganz weit oben auf der Modernisierungs-Agenda, was eine vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz in Auftrag gegebene Umfrage bestätigt.

Über zwei Drittel der dabei befragten Haus- und Wohneigentümer sind der Ansicht, dass elektrisch angetriebene Rollläden komfortabel sind und Zeitersparnisse bringen.

Fast ebenso viele vertreten die Auffassung, dass sie den Wert ihrer Immobilie bzw. der Wohnung steigern.

Allerdings billigen bisher nur 27 Prozent der Befragten Rollläden eine energiesparende Rolle zu.

Hier ist also von den Branchenverbänden – und damit auch von uns – noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten.

Etwas besser sieht es hingegen wieder beim Einbruchschutz aus:

Immerhin fast 40 Prozent der befragten Immobilienbesitzer teilen die Einschätzung, dass Rollläden einbruchhemmend wirken können.

Und in der Tat: Unsere Branche bietet mit einbruchhemmenden Rollläden und weiteren mechanischen Sicherungsmaßnahmen in Verbindung mit moderner Bedienungselektronik und Sicherungstechnik hochwirksamen Schutz.

Deutschland mag als noch relativ sicheres Land gelten. Doch auch bei uns wird heute im Schnitt alle drei Minuten eingebrochen.

Der zuverlässige Schutz der eigenen vier Wände gewinnt also für viele Menschen eine immer größere Bedeutung –

und ist somit ein interessantes Geschäftsfeld auch für unsere Mitgliedsbetriebe.

Und weiter: Moderne Haustechnik revolutioniert das Leben.

Nicht zufällig erzielen wir Top-Zuwachsraten bei unseren Geschäften immer dann, wenn wir Rollläden und Sonnenschutzeinrichtungen in Smart-Home-Lösungen einbinden.

Gerade auf den genannten Feldern erwarten unsere Fachhandwerker, die weiterhin große Teile der Besucherschaft bei der R+T ausmachen, von dieser Weltleitmesse interessante Innovationen und somit wichtige Impulse für ihre Geschäfte in den kommenden Jahren.

Besonderes Gewicht hat für uns deshalb der Innovationspreis der R+T, der von der Messe bereits zum neunten Male ausgelobt wird und bei dem alle hier vertretenen Verbände in der Fachjury mitwirken.

Herzlich einladen möchte ich Sie darüber hinaus natürlich auch zu den Aktivitäten, die der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz selbst auf der R+T 2015 entwickeln wird.

Da ist zum Beispiel unsere Sonderschau „Junge Talente“, bei der Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und junge Meister unseres Fachhandwerks die besten Leistungen aus den zurückliegenden drei Jahren zeigen werden.

Hier wird wieder einmal handwerkliches Können und ein hohes Maß an Kreativität zu bewundern sein.

Große Beachtung verdient zudem der Wettstreit von Fachhandwerkern um beste Montagequalität, den Sie im Rahmen des Handwerkerbattle erleben können.

Und da ist natürlich auch unser eigener Stand, zentral gelegen im Eingangsbereich Ost der Messe Stuttgart

Unsere RS-Lounge wird mit Sicherheit wieder zu einem beliebten Treffpunkt der gesamten Branche werden.

Und auch Sie alle sind natürlich herzlich dorthin eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der R+T 2015 und beim Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz.

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Langer Name wird zur Erfolgsgeschichte

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker – für Jugendliche besonders interessant

Sie ist zehn Jahre in Kraft und zur Erfolgsgeschichte geworden; die Ausbildungsordnung für Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker(innen). Darauf hat der Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) Georg Nüssgens in einem Ausblick auf die bevorstehende Haupttagung des Verbandes vom 24. bis 26. Oktober 2014 auf Mallorca hingewiesen. Der Berufsname mit seiner Kombination aus Mechanik und Elektronik erweise sich unter dem Vorzeichen zunehmenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels für Jugendliche als besonders interessant.

Nach der Einführung des neuen Ausbildungsberufs im Jahre 2004 wuchs die Zahl der Lehrstellen von rund 400 an. An den letzten beiden Stichtagen, jeweils am 31. Dezember, standen exakt 476 Jungen und Mädchen in Ausbildung, darunter erfreulicherweise auch Abiturienten und Realschüler in zunehmender Zahl.

Nüssgens ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass Bundesverband, Innungen und Fachbetriebe alle Register ziehen müssen, wenn „aus Lehrstellen nicht leere Stellen werden sollen“: Der demografische Wandel schlägt wirtschaftsweit voll durch. Allein im deutschen Handwerk waren bei Beginn des Ausbildungsjahres 2014 Abertausende von Lehrstellen nicht besetzt.

In dieser Situation gelte es, keinen noch so großen Aufwand zu scheuen und auch ungewöhnliche Maßnahmen anzuwenden, um Jugendliche für die RS-Mechatroniker-Ausbildung zu gewinnen. Eine Reihe von besonders engagierten RS-Ausbildungsbetrieben wende sie bereits erfolgreich an: Schulbesuche mit Berufs-Vorstellungen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen, Betriebsführungen für Schulklassen gehören genauso dazu wie Sponsoring im Jugendsport oder etwa die Beteiligung am Girls Day. Praktika sind Selbstverständlichkeit. Praktikums-Leitfäden, feste Betreuer und abschließende Probe-Bewerbungsgespräche werden eingesetzt.

Und bisher noch zu selten genutzte „Ressourcen“ werden zielstrebig erschlossen: Ob Jugendliche mit Migrations-Hintergrund oder Schulabgänger aus allen Schulbereichen, allen wird eine Chance gegeben und die Erfahrungen sind gut!

BVRS-Präsident Nüssgens: „Fest steht: Erfolg darf nicht allein wie Studium buchstabiert werden. Unsere Betriebe beweisen Tag für Tag, dass Erfolg ebenbürtig auf meisterlichem beruflichem Können gründet!“

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Einbruchschutz im Mittelpunkt – Steinmeier informiert sich bei Rollladen-Spezialisten: Bundesaußenminister besucht Kowalewski Rollladenbau in Brandenburg

Kowalewski-SteinmeierEinbruchschutz, energetische Optimierung, intelligente Antriebs- und Steuerungslösungen – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich bei seinem Besuch der Firma Kowalewski Rollladenbau sehr interessiert. Bei 149.500 Einbrüchen, die es im Jahr 2013 gab, seien einbruchhemmende Rollläden nun wichtiger denn je, sagte Firmeninhaber Reinhard Kowalewski. Sein Fachbetrieb für Rollladen- und Sonnenschutz begegnet den wachsenden Herausforderungen mit innovativen Produkten.

Auf den brandenburgischen Betrieb aufmerksam geworden ist Steinmeier bereits während der vergangenen Wahlkämpfe. Fachhandwerker hatten einbruchhemmende Rollläden mit Sonderausstattungen in die drei Meter hohen Dialogboxen und Rednerplattformen eingebaut. Auf Marktplätzen und in Fußgängerzonen dienten sie als vielseitig verwendbare Werbeplattformen. Inzwischen wurden sie sogar zu mobilen, dreistöckigen Hotelzimmern, auch Hoteltower genannt, weiterentwickelt.

Die mit Präzisions-Steuerungen ausgestatteten Rollläden haben sich in vielen Fällen als sicherer Schutz bewährt, unter anderem bei Goldbarrenautomaten. Sie funktionieren wie Geldautomaten mit dem Unterschied, dass Kunden dort statt Scheinen Goldbarren bekommen. Die Steuerung und Kontrolle der Goldbarrenautomaten übernimmt eine Sicherheitszentrale online

Durch innovative Lösungen wie diese zeichnet sich die Rollladen- und Sonnenschutz-Branche immer wieder in puncto Sicherheit und Schutz aus, so dass neben Unternehmen vor allem Eigenheimbesitzer ein großes Interesse an einbruchhemmenden Produkten haben. Reinhard Kowalewski, Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS), konnte Außenminister Steinmeier davon überzeugen, wie wichtig die vom Verband verabschiedete Technische Richtlinie 111 ist. Sie ermöglicht die Entwicklung marktfähiger und vor allem bezahlbarer Produkte für den Einbruchschutz, die vom Verbraucher sehr gut angenommen werden.

 

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Forderungskatalog zur Wahl des Europäischen Parlaments

Zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai hat das Präsidium des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz einen Forderungskatalog verabschiedet, der die für das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk besonders relevanten Themen Energieeffizienz, Technologieförderung, Duale Ausbildung, Mittelstandsförderung und Erschließung des Binnenmarktes beinhaltet. Nachfolgend der Wortlaut des Papiers:

BVRS Forderungen Zur EP-Wahl 2014(1)
BVRS Forderungen Zur EP-Wahl 2014(1)
BVRS_Forderungen_zur_EP-Wahl_2014(1).pdf

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www.rollladen-sonnenschutz.de in neuem Gewand

Ein frisches Design, verbesserte Funktionen und eine höhere Benutzerfreundlichkeit prägen das Gesicht der neuen Seite www.rollladen-sonnenschutz.de. Mit der klaren Fokussierung auf den Endkunden sowie der Gewährleistung ihrer Nutzbarkeit auf alle Endgeräte bietet die neue Website einen verbesserten Service und entspricht nun noch besser den Bedürfnissen moderner Kommunikation.

Um der Website einen frischen und zeitgemäßen Auftritt zu verleihen, hat der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) den bisherigen Internetauftritt für Endkunden komplett überarbeitet und Anfang April online gestellt.

Für den direkten Weg zum Ziel

Eine vereinfachte und klare Navigationsstruktur führt den Besucher schnell zur gewünschten Information. Über die deutlich hervorgehobenen Direkteinstiege auf der Startseite gelangt man direkt zu den drei Informationsblöcken:
Branchenlösungen für Topfragen der Verbraucher: Sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz, energetische Optimierung, Insektenschutz, Einbruchschutz, Renovierung, intelligentes Haus und altersgerechter Umbau.
Für den Experten, der es ganz genau wissen will, gibt es Hintergrundinformationen in einem weiteren Informationsblock unter dem Titel Produkte mit Erläuterungen zu Rollläden, Markisen, außen- und innenliegendem Sonnenschutz und Toren. Dieser Bereich wird kontinuierlich erweitert.
In der Fachbetriebssuche findet man den passenden RS-Fachbetrieb vor Ort bzw. im Aktionszeitraum des Rollladen- und Sonnenschutztages die daran teilnehmenden Betriebe.

Aktuell ergänzt wird das Informationsangebot durch die Aktionsseite für den R+S-Tag 2014 bzw. die Frühlingsaktion Rollladen + Sonnenschutz. Nach dem Auslaufen der jährlichen Aktion „verschwindet“ dieser Informationsblock, und die Seite konzentriert sich dann bis zum Jahresende ganz auf die Beratung der Endkunden.
Unter Leistungen werden permanent und jahreszeitlich bedingt aktuelle Tipps gegeben. Dadurch bleibt der Besucher stets auf dem Laufenden.
Für die einfache Kontaktaufnahme mit dem RS-Fachbetrieb

Alle Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit dem RS-Fachbetrieb sind gegeben. Mehr noch kann der RS-Fachbetrieb seine Präsenz selbst aufwerten – durch ein individuelles Foto auf der Willkommensseite und zusätzliche Firmeninformationen. Alles kann der gelistete Betrieb selbstständig einpflegen.

Für die Beratung vor Ort

Der Besucher erhält mit Aufrufen des Fachbetriebs vor Ort die wichtigsten Kontaktdaten. Ein Kartenausschnitt von Google-Maps zeigt, wie man dorthin gelangen kann.

Fazit

Die neue Endkundenseite www.rollladen-sonnenschutz.de ist schon jetzt eine attraktive Online-Plattform für alle Informationen rund um die Leistungen und Produkte der R+S-Branche. Unterstützt wird die Seite von einer Gruppe von Fördermitgliedern des BVRS. Vor allem werden die eigentlichen Akteure auf dem Markt – die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks – auf die öffentliche Bühne gestellt. Schon jetzt wird diese von Besuchern sehr gut angenommen (hohe Verweildauer, deutlich reduzierte Absprungraten).
Für Herbst ist der Relaunch der Online-Präsenz des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz www.rs-fachverband.de geplant, und auch eine neue Ausbildungsseite für junge Leute soll es noch in diesem Jahr geben. Das R+S-Fachhandwerk und der Bundesverband positionieren sich also umfassend neu im Internet.

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Broschüre alles was das Haus braucht

Kompakter Überblick über die Produkte und Dienstleistungen des Rolladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks: Wetter- und Sonnenschutz, Sicht- und Blendschutz, Lichtlenkung, Sicherheit und Komfort mit Rolläden, Markisen, Außen- und Innenjalousien, Rolltoren, Rollgittern, Scherengittern, Fensterläden, Rollos und Faltstores.

Unentbehrliche Hilfe bei der Endkundenbetreuung (Besitzer, Betreiber, Mieter von Wohn- und Geschäftshäusern, Planer, Architekten)

Bestellmöglichkeit in unserem Online-Shop

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Klares Bekenntnis zum Meisterbrief

Staatssekretär Ulrich Kelber zum Auftakt des Rollladen- und Sonnenschutztages bei Specht in Bonn

Mit einem klaren Bekenntnis zum Meisterbrief hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Ulrich Kelber, SPD-MdB aus Bonn, am 27. März bei einem Besuch des Bonner Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebs Specht die Aktionswochen rund um den Rollladen- und Sonnenschutztag 2014 eingeleitet.

Der Meisterbrief stehe für handwerkliche Qualitätsarbeit und vor allem auch für die hohe Qualität handwerklicher Aus- und Weiterbildung im dualen System – so Staatssekretär Kelber. Aus gutem Grunde werde in gleich mehreren EU-Mitgliedstaaten über dessen Nachahmung nachgedacht. Für den Verbraucher sei und bleibe der Meisterbrief ein zuverlässiges Qualitäts-Merkmal.

Bei einem Rundgang durch die modernen Ausstellungsräume der Firma Specht und einem anschließenden Pressegespräch machten Geschäftsführer Georg von Goscinski und die Vizepräsidenten des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V., Heinrich Abletshauser und Reinhard Felser, sowie der Obermeister der Kölner RS-Innung Torsten Görmar den Staatssekretär mit den Leistungen des RS-Handwerks bei der Lösung großer Herausforderungen unserer Zeit, wie der Energiewende und der Sicherheit des eigenen Heims, vertraut.

Einmalige Investitionen in Rollläden, Markisen, Jalousien, Türen, Tore und Fenster machen nachhaltiges Energiesparen durch die Vermeidung von Wärmeverlusten in der kalten Jahreszeit möglich. Auf eine energieintensive Raumkühlung im Sommer kann durch den Einsatz von Sonnenschutzeinrichtungen oft völlig verzichtet werden. Mehr noch bieten einbruchhemmende Rollläden und weitere Branchenprodukte wirkungsvollen Schutz vor Einbrechern.

Ulrich Kelber ließ erkennen, dass man in Berlin sehr wohl um die Bedeutung der energetischen Gebäudesanierung für das Gelingen der Energiewende wisse. Einer über Zuschuss-Förderung hinausgehenden steuerlichen Förderung wirke aber der Zwang zum Haushalt mit schwarzer Null ebenso entgegen, wie der hohe Investitionsbedarf bei der Sanierung der Infrastruktur, insbesondere von Straßen und Brücken in Deutschland.

Ebenso dringlich sei es, Bauen, vor allem hochwertiges Bauen, wieder bezahlbar zu machen. Hier werde man demnächst in Gespräche mit den Bauhandwerken eintreten.

Der intensive Dialog RS-Handwerk/Politik wurde von zwei Schülerinnen aus Kassel und Hamburg aufmerksam verfolgt: Marie und Lilly hatten bei einem Wettbewerb zum Girls-Day, dem beliebten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen, die Begleitung eines Politikers bei seiner Arbeit gewonnen.

Seitens der beiden Verbands-Vizepräsidenten Abletshauser und Felser wurde Georg von Goscinski Dank und Anerkennung für die Fortsetzung des Gesprächs Handwerk/Politik aus Anlass des alljährlichen Rollladen- und Sonnenschutztage ausgesprochen. Damit werde ein Beispiel gegeben, das breite Nachahmung verdiene.

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„Silbermedaille“ für den Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz!

Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Verband des Jahres 2014“

Im Rahmen des 14. Deutschen Verbändekongresses, der am 24.und 25. Februar 2014 in Düsseldorf standfand, wurden die Verbände des Jahres 2014 gekürt. Unter den sechs Finalisten des von der Deutschen Gesellschaft fürVerbandsmanagement (DGVM) in insgesamt drei Kategorien vergebenen Preises war auch der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS).

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Mieter hat Recht auf Sonnenschutz

Urteil des Amtsgerichts München bestätigt:Wirksamer Sonnenschutz gehört zur normalen Ausstattung von Gebäuden. Das hat jüngst das Amtsgericht München (Az.: 411 C 4836/13) bestätigt: „Der Schutz vor Sonne auf dem Balkon gehört als sozial übliches Verhalten zum berechtigten Wohnanspruch des Mieters. Ein solcher Schutz kann durch das Aufstellen eines Sonnenschirms nicht ausreichend erreicht werden, so dass ein Anspruch auf Anbringen einer Markise besteht“, schrieb das Gericht in seinem Urteil. (mehr …)

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Ausbildungspreis des Bundesverbandes 

Der BVRS verleiht auf der 54. Bundestagung auf Mallorca erstmals den mit 500 € dotierten „Ausbildungspreis des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V.“ an Betriebsinhaber im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk für besondere Ausbildungsleistungen. Mit dem Preis ausgezeichnet werden sollen Personen, die sich in herausragender Weise für die Ausbildung von jungen Menschen aktiv engagieren.

In erster Linie werden Bewerber berücksichtigt, die sich durch eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung hervorheben. Aber auch innovative Konzepte und Ideen zur Förderung etwa von begabten oder auch benachteiligten Jugendlichen können Kriterien sein. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitgliedsbetriebe des BVRS.

Für die Bewerbung muss ein Formblatt ausgefüllt werden, das – neben den Teilnahmebedingungen – unten heruntergeladen werden kann. Die Bewerbungsunterlagen können jederzeit auch über die Geschäftsstelle bezogen werden. Sie müssen bis spätestens zum 1. August beim BVRS eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es bei Ingo Plück (Tel.: 0228/95210-18, E-Mail: ingo.plueck@rs-fachverband.de).

Teilnahmebedingungen
Teilnahmebedingungen
BVRS-Ausbildungspreis_Teilnahmebedingungen.pdf
Bewerbung BVRS-Ausbildungspreis
Bewerbung BVRS-Ausbildungspreis
BVRS-Ausbildungspreis_Bewerbung.pdf

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53. Haupttagung Wolfsburg

Begeisterte Teilnehmer, ein hoch-informatives Tagungsprogramm, tolle Abendveranstaltungen, viele gute Gespräche miteinander, ein ausgesprochen attraktives Rahmenprogramm für die Teilnehmer sowie die mitgereisten Kinder und Jugendlichen rund um die VW-Autostadt – dadurch wird die 53. Haupttagung des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. charakterisiert, die vom 11. bis 13. Oktober 2013 in Wolfsburg stattfand. (mehr …)

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Neue Referentin im Technischen Kompetenzzentrum

Ab dem 1. September 2013 verfügt das Technische Kompetenzzentrum des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz mit Dipl.-Ing. Andrea Papkalla-Geisweid über eine neue Referentin.  (mehr …)

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Portrait des BVRS im Verbändereport

In der aktuellen Ausgabe des von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. herausgegebenen Verbändereports findet sich ein sehr schönes, ausführliches Portrait des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz.

Verbändereport BVRS
Verbändereport BVRS
Verbändereport_4_2013_Profil_BVRS.pdf

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Hochwasserhilfe – Spendenaufruf der Handwerksorganisationen

Von dem aktuellen Hochwasser in mehreren Bundesländern sind auch Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks tangiert. Der BVRS wie auch die jeweiligen Innungen stehen in direktem Kontakt mit den Betroffenen und leisten nach Kräften Unterstützung. (mehr …)

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Tipps & Tricks rund um cleveren Sonnenschutz im Hessischen Fernsehen

Am 3. Juni beschäftigte sich die beliebte Verbrauchersendung service: zuhause mit Tipps & Tricks rund um cleveren Sonnenschutz. Rund ein Drittel der Sendezeit war dabei Markisen gewidmet.

Zunächst wurde in einem Einspielfilm die Montage einer Markise gezeigt. Der wichtigste Satz viel dabei gleich zu Beginn: Heute wird die Markise montiert – von einer Fachfirma. Denn wer sich als Laie nicht richtig auskennt, kann viel falsch machen. (mehr …)

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Ausbildung spanischer Jugendlicher als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker

Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. arbeitet seit Herbst 2012 intensiv daran, spanische Jugendliche zur Ausbildung als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker zu gewinnen.

Weitere Informationen und ein ausführliches Merkblatt hierzu finden Sie in unserem Mitgliederbereich.

Ratgeber Bildung

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Informationen zum neuen SEPA-Zahlungsverfahren in Europa ab Februar 2014

Ein zentraler Punkt auf dem Weg zum europäischen Binnenmarkt ist die Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs. Künftig soll es deshalb einheitliche Verfahren und Standards geben. Ein Leitfaden sowie weitere wichtige Informationen finden Sie in unserem Mitgliederbereich.

Ratgeber Unternehmensführung

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Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk: Hoffnungen auf weiteres Wachstum für 2013

Nach einem recht guten Jahr 2012 für das R+S-Handwerk verlief der Start in das Jahr 2013 nicht so günstig wie erhofft. Das ergab die Konjunkturumfrage des BVRS für das 1. Quartal 2013 unter RS-Fachbetrieben. Der Ausblick in den weiteren Jahresverlauf ist da wieder positiv. (mehr …)

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Neue Polizeistatistik: Alle vier Minuten ein Einbruch

Mit Rollläden der Einbruchswelle trotzen

Bonn. Kurz vor der Urlaubssaison nimmt die Angst vor Einbrüchen in Deutschland wieder zu. Und das nicht ohne Grund: Laut aktueller polizeilicher Kriminalstatistik stieg die Anzahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser im Jahr 2012 auf mehr als 144.000 Fälle an – eine Zunahme um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten raten daher dringend, sich gegen die wachsende Gefahr durch Sicherheitsmaßnahmen zu rüsten. Effektiven Schutz gegen unerwünschte Gäste bieten hier auch einbruchhemmende Rollläden. (mehr …)

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EnEV 2013 Verbände erfolgreich: Reduktion transparenter Flächen ist vom Tisch

Troisdorf/Bonn/Frankfurt. Der Bundesverband Flachglas (BF), der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) sowie der Verband Fenster + Fassade (VFF) freuen sich, dass sie durch zahlreiche Eingaben und Gespräche an entscheidender Stelle eine unbeabsichtigte Reduzierung transparenter Flächen durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2013 verhindern konnten.Diese hätte sich noch aus der Entwurfsfassung ergeben, wurde aber aus der am 6. Februar 2013 vom Kabinett verabschiedeten Fassung gestrichen. „Hätten wir dieses Ziel nicht erreicht, wäre das einem Super-GAU für die gesamte Branche gleichgekommen. Insofern können wir einen großen Erfolg für uns alle verzeichnen“, freut sich der Geschäftsführer des VFF, Ulrich Tschorn. (mehr …)

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Erstmals Wirtschaftszahlen für die gesamte Fenster- und Fassadenbranche

Rund 300.000 Mitarbeiter, zirka 34 Milliarden Euro Jahresumsatz und insgesamt 58.000 Betriebe:

So lauten die erstmalig im Rahmen des zweimal jährlich stattfindenden Treffens der Geschäftsführer aller branchenrelevanten Verbände erhobenen Zahlen für die gesamte Fenster- und Fassadenbranche inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige. (mehr …)

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Umfang der Nacherfüllungspflicht des Verkäufers beim Verkauf mangelhafter Sachen

Auf Grundlage einer entsprechenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 21. Dezember 2011die Nacherfüllungspflichten des Verkäufers bei Verbrauchsgüterkaufverträgen erweitert. Hierüber haben wir bereits informiert.
Die konkreten Auswirkungen des Urteils auf die Verfahrenspraxis bei Mängelgewährleistungsfällen sind gerade für Handwerksbetriebe im komplexen Nebeneinander
von Werk- und Kaufverträgen einerseits sowie von Kunden- und Zuliefererverhältnissen
andererseits nicht ohne Weiteres nachvollziehbar. Die hieraus zumTeil erwachsene Unsicherheit kann von Händlern/Lieferanten ausgenutzt werden, um berechtigte Nacherfüllungsansprüche von Handwerksbetriebenzu verweigern.

Um Handwerksbetrieben eine Orientierung hinsichtlich der Bedeutung und der Folgen der Urteile des BGH und des EuGH zu bieten, hat der ZDH die maßgeblichen Auswirkungen für die betriebliche Praxis von Handwerksbetrieben in einem Informationsblatt zusammengestellt.

ZDH Recht Kompakt - Nacherfüllung beim Kauf
ZDH Recht Kompakt - Nacherfüllung beim Kauf
ZDH Recht Kompakt - Nacherfüllung beim Kauf.pdf

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Merkblätter zu Elternzeit/Elterngeld und Mutterschutz

Der Unternehmerverband des Deutschen Handwerks UDH hat neue Merkblätter zu den Themen Elternzeit und Elterngeld sowie Mutterschutz herausgegeben, die hier heruntergeladen werden können.